05.02.19 - 2. Praxisorientierte Lernwerkstatt: Einführung in die Kriterien guter Praxis für gesundheitliche Chancengleichheit

Lahn-Dill-Kreis

Am Dienstag, den 05. Februar 2019, setze die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen für die Verantwortlichen und Akteure der partizipativen Sozialplanung im Lahn-Dill-Kreis (besonders der Steuerungsgruppe Sozialplanung) eine praxisorientierte Werkstatt zu den zwölf Kriterien guter Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung um.


Hintergrund
Seit 2004 unterstützen die zwölf Good Practice-Kriterien des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit die Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Ein wichtiges Ziel des Kooperationsverbundes ist die Entwicklung der Anbieterqualität im Bereich Gesundheitsförderung mit Hilfe des Good Practice-Ansatzes.

Der Lahn-Dill-Kreis ist am 12.November 2015 dem kommunalen Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle!“ (inzwischen „Gesundheit für alle“) des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit beigetreten. Der Partnerprozess führt Kommunen zusammen, die sich auf den Weg gemacht haben, integrierte kommunale Strategien, sogenannte “Präventionsketten”, aufzubauen. Diese sollen die Voraussetzungen, ein möglichst langes und gesundes Leben zu führen, für alle in der Kommune lebenden Menschen verbessern. Die Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) unterstützen die Partnerkommunen in ihren Ländern mit fachlicher Begleitung und Qualifizierung (z.B. durch Good Practice-Werkstätten) bei der Verankerung von integrierten kommunalen Strategien sowie bei der (Weiter-)Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit.


Tagesmoderation: Béatrice Frank und Jonathan Sandner, Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hessen (KGC Hessen), HAGE e. V.

Weitere Veranstaltungen zu den Good Practice-Kriterien sind geplant.

Die Veranstaltung wurde von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hessen (KGC Hessen) organisiert. Sie ist an die Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE e. V.) angegliedert. Die Koordinierungsstelle ist Teil des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit und wird durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag und mit Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-Bündnis für Gesundheit) sowie durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) gefördert.

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