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Fachgespräche „Gute Praxis konkret – Zielgruppenbezug und Multiplikatorenkonzept nachhaltig im Blick“

Die Veranstaltung ist in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen um die Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) abgesagt.

Gerne möchten wir die Veranstaltung zu einem anderen Termin nachholen. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir diesbezüglich jedoch keine verbindlichen Angaben machen. Über einen etwaigen Ausweichtermin informieren wir Sie gegebenenfalls frühzeitig. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!


Bei der Planung und Durchführung gesundheitsförderlicher Projekte für sozialbenachteiligte, ältere Menschen ist das Erreichen der Zielgruppe eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Maßnahmen. Doch welche Rahmenbedingungen müssen hierfür erfüllt werden? Welche Rollen spielen das Setting und das Multiplikatorenkonzept? Wie kann eine adäquate Zielgruppenansprache gelingen?

Im November 2019 wurden im Rahmen der Fachgespräche: „Gute Praxis in der Gesundheitsförderung von älteren Menschen – wie geht das konkret?“ fünf Arbeitshilfen zu den Good Practice-Kriterien im Rahmen des bundesweiten Programmes „Gesund aktiv älter werden“ des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit vorgestellt.

Um eine gute Praxis in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung weiterhin zu unterstützen, veranstaltet die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen zusammen mit dem Arbeitsbereich Gesund Altern und der Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe der HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung am 7. Mai 2020 eine Weiterführung der Fachgespräche: „Gute Praxis konkret“ in Frankfurt am Main. Die Arbeitshilfen „Gute Praxis konkret“ wurden neu aufgelegt und um das Kriterium „Zielgruppe“ erweitert. Die Fachgespräche nehmen im Mai die Qualitätskriterien „Zielgruppenbezug“ und „Multiplikatorenkonzept“ in den Blick.

Je genauer eine Zielgruppe definiert werden kann, umso spezifischer und bedürfnisorientierter können die Menschen angesprochen werden. Die allgemeine Zielgruppendefinition „ältere Menschen“ reicht häufig nicht aus, da ältere Menschen in unterschiedlichen Lebenswelten leben, unterschiedliche Lebensstile verfolgen oder unterschiedlicher kultureller Herkunft sind. Ebenso spielen die Geschlechterverteilung, der sozioökonomische Status und weitere Aspekte eine Rolle bei der Zielgruppenansprache.

Im Rahmen der Fachgespräche bieten wir Ihnen ausreichend Raum für einen fachlichen Austausch und die Ideengenerierung für die Arbeit mit älteren Menschen.

Es werden mehrere Praxis-Projekte aus Hessen und aus anderen Bundesländern vorgestellt, die allesamt gute Beispiele einer Umsetzung der Kriterien sind.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch und anregende Beispiele aus der Praxis.




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