20. Fachtagung "Leben und Sterben"

Datum: Dienstag, 19.11.2019
Uhrzeit: 09:30-16:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum der Landesärztekammer Hessen

 

Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration laden wir Sie zur diesjährigen Fachtagung „Leben und Sterben“ am Dienstag, den 19.11.2019, in das Bildungszentrum der Landesärztekammer nach Bad Nauheim ein.

Im Rahmen der 20. Fachtagung „Leben und Sterben“ sollen die Leitlinien zur Verbesserung und Stärkung der Sterbebegleitung in Hessen vorgestellt werden. Diese sind das Ergebnis des Überarbeitungs- und Diskussionsprozesses des Konzeptes der Landesregierung zur Verbesserung der Sterbebegleitung aus dem Jahr 1996.

Für den Hauptvortrag konnte Frau Dr. Birgit Weihrauch gewonnen werden. Sie blickt mit ihrer langjährigen Erfahrung auf die neuen Leitlinien zur Verbesserung und Stärkung der Sterbebegleitung in Hessen.

Am Nachmittag besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, in praxisnahen Workshops zu ausgewählten Themen der Leitlinien zu arbeiten.

Eingeladen sind ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende aus der Hospizarbeit, der Palliativversorgung, Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung, wie beispielsweise der Hessischen Heimaufsicht, der Krankenkassen und der Politik.

Tagesprogramm

Tagesmoderation: Dr. Martin Nörber, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

09:30    Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00    Begrüßung und Grußworte

  • Staatsminister Kai Klose, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
  • Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Landesärztekammer Hessen
  • Dieter Schulenberg, HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.

10:45    Vorstellung der Leitlinien zur Verbesserung und Stärkung der Sterbebegleitung der Hessischen Landesregierung

  • Dr. Martin Nörber, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

11:00    Die Leitlinien und ihre Bedeutung für die Sterbebegleitung in Hessen - Der Blick von außen

  • Dr. Birgit Weihrauch, Staatsrätin a. D., ehem. Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes und Mitinitiatorin der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“

12:00    Mittagspause

13:00    Workshoprunde 1

WS 1    Herausforderungen des Gesundheitswesens im ländlichen Raum - Wie gelingt dort Sterbebegleitung?

  • Michaela Hach, Fachverband SAPV Hessen e. V.
  • Friedhelm Menzel, Vorsitzender Ev. Hospiz- und Palliativ-Verein Darmstadt e. V., Pfr. i. R.

WS 2    Koordination und Netzwerke in der Sterbebegleitung

  • Franziska Kopitzsch, Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland, Berlin
  • Elisabeth Terno, HAGE e. V., Arbeitsbereich KASA

WS 3    Was müssen wir für eine bedürfnis- orientierte Sterbebegleitung wissen? - Fakten und Argumente

  • Prof. Dr. Ulrike Schulze, Hessisches Institut für Pflegeforschung (HessIP), University of Applied Science Frankfurt
  • Rumeysa Jaenisch, Hessisches Institut für Pflegeforschung (HessIP), University of Applied Science Frankfurt

14:00     Kaffeepause

14:15     Workshoprunde 2
Wiederholung der Workshops aus Runde 1

15:15    Come together - Austausch und Ausblick

16:00     Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Warteliste wird geführt. Bitte wenden Sie sich an kasa@hage.de


Seit 1996 veranstaltet das Hessische Ministerium für Soziales und Integration in der Regel jährlich die Fachtagung “Leben und Sterben”. Ziel ist es, zur Verbesserung der Sterbebegleitung beizutragen, insbesondere durch die Möglichkeit, sich mit Fachthemen inhaltlich auseinanderzusetzen, Fragestellungen weiterzuentwickeln oder Netzwerke zu knüpfen und Kooperationen zu planen bzw. auszubauen. Durch die Fachtagungen werden Impulse für die Weiterentwicklung der Arbeit vor Ort gegeben.
Die Fachtagung „Leben und Sterben“ richtet sich an die hessische Hospiz- und Palliativbewegung sowie an alle am Thema der Verbesserung der Sterbebegleitung interessierten Personen und an die Fachöffentlichkeit.
Die Themen der Fachtagungen werden von den Mitgliedern der AG „Verbesserung der Sterbebegleitung“ bei der Hessischen Landesregierung vorgeschlagen. KASA – Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung ist mit der organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitung und Durchführung beauftragt.