Newsletter 12/2019
 
Liebe Leserinnen und Leser,

die Vorweihnachtszeit hat begonnen, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und wir möchten uns herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen Ihnen ruhige und friedvolle Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

In unserem letzten Newsletter des Jahres 2019 beginnen wir mit einer Stellenausschreibung in eigener Sache. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir in Vollzeit (40 Wochenstunden) einen Mitarbeiter (m/w/d) für die Verwaltung in dem Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“.
Im Anschluss daran berichten wir über Aktuelles aus der HAGE e. V., aus Hessen und aus Deutschland und schließen unseren Dezember-Newsletter mit einer Zusammenstellung spannender Veranstaltungen.

Wir freuen uns darauf, Sie im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Fröhliche Weihnachten!
Mara Springer
 
Stellenausschreibung der HAGE e. V.
 
 
15. Januar 2020
Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“
Stellenausschreibung für einen Mitarbeiter (m/w/d) in der Verwaltung
Ab sofort suchen wir einen Mitarbeiter der Verwaltung (m/w/d) in Vollzeit (40 Wochenstunden) für das Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“. Zu Ihren Aufgabenbereichen gehören die Abwicklung der projektbezogenen Verwaltungsaufgaben (Rechnungswesen, Projektabrechnungen), die Organisation und Umsetzung von Veranstaltungen (Tagungsbüro) und kommunalen Fachtagungen in Absprache mit den Projektkoordinatorinnen und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern auf Landes- und Bundesebene. Wir bieten Ihnen eine interessante und vielfältige Aufgabe, flexible Arbeitszeiten und die Mitarbeit in einem motivierten Team. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail (1 PDF-Dokument) bis 15.01.2020. www.hage.de
 
Aktuelles aus der HAGE e. V. und aus Hessen
 
 
22. November 2019
Unser Profil auf einen Blick
Neuer Image-Flyer der HAGE e. V.
Der neue Image-Flyer der HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. hat ein frisches Aussehen und ein übersichtliches Format. Er informiert kurz und knapp über die wesentlichen Aufgaben, Tätigkeiten und Angebote des Landesverbands. Schauen Sie sich unseren neuen Flyer hier an: www.hage.de
 
 
17. Februar 2020
Bedarfsanalysen im kommunalen Kontext – Werkzeuge für die praktische Umsetzung
SAVE THE DATE - Multiplikatorenschulung: Gesundheit und Lebensqualität vor Ort strategisch gestalten und gezielt agieren
Am Montag, den 17. Februar 2020 laden wir Sie herzlich zu einer Multiplikatorenschulung mit dem Thema "Gesundheit und Lebensqualität vor Ort strategisch gestalten und gezielt agieren. Bedarfsanalysen im kommunalen Kontext – Werkzeuge für die praktische Umsetzung" in den Saalbau Gallus nach Frankfurt am Main ein. Das Setting Kommune gewinnt in der Prävention, Gesundheitsförderung und -versorgung seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung. Für die kommunale Gesundheitsförderung braucht es einen guten Überblick über die regionale Datenlage, die bereits bestehenden Angebote, die agierenden Akteur*innen, die bestehenden Netzwerke sowie die Wünsche der Bevölkerung. Die Multiplikatorenschulung vermittelt Methoden, wie diese Infomationen ermittelt und nachhaltig genutzt werden können. Die Veranstaltung wird von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen (LVG & AFS Nds.) e. V. organisiert. www.hage.de
 
 
1. Oktober 2019
Beratung zum Auf- und Ausbau von Nachbarschaftshilfen und Seniorengenossenschaften
Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe Hessen eingerichtet
Die Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe fördert den Auf- und Ausbau von Nachbarschaftshilfen und Seniorengenossenschaften und trägt als hessenweites, niederschwelliges Beratungsangebot dazu bei, die unterschiedlichen Akteure vor Ort zu unterstützen und zu vernetzen. Das Ziel ist die Förderung eines möglichst eigenständigen, aktiven und sozial eingebundenen Lebens älterer Menschen in Hessen. Die Fach- und Vernetzungsstelle ist ein gefördertes Projekt des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und wurde 2019 an die HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. angegliedert. www.hage.de
 
20. November 2019
Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
Gute-KiTa-Gesetz für Hessen
Mit dem Gute-KiTa-Gesetz unterstützt der Bund die Länder bis 2022 mit rund 5,5 Milliarden Euro bei Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung und zur Entlastung der Eltern bei den Gebühren. Am 20. November 2019 unterzeichneten Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und der Hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden den Bund-Länder-Vertrag zur Umsetzung des Gute-KiTa-Gesetzes für das Land Hessen. Da jedes Bundesland eigene Stärken und Entwicklungsbedarfe hat, ist das Gesetz wie ein Instrumentenkasten aufgebaut, aus dem die Länder die Handlungsfelder und Maßnahmen wählen, in die investiert werden soll. In Hessen sollen die Bundesmittel im Rahmen des Gute-KiTa-Gesetzes dafür eingesetzt werden, die Personalausstattung und damit die Qualität der Kindertagesbetreuung vor Ort zu stärken. Der Fachkraft-Kind-Schlüssel wird verbessert und die Kita-Leitungen werden gestärkt. www.soziales.hessen.de
14. November 2019
Preisträger geehrt
„Aktion Generation – lokale Familien stärken“
Am 14. November ehrte der Hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ 2019. „Der Begriff „lokale Familie“ beschreibt ein Netzwerk, das über die Verwandtschaft hinausgeht und das Zusammenleben mehrerer Generationen einschließt“, erklärt Kai Klose. Die ausgezeichneten Projekte fördern die Aktionen zwischen den Generationen, knüpfen neue Netzwerke oder verbinden Bewährtes miteinander. Projekte und Maßnahmen, die lokale Familien stärken, werden vor dem Hintergrund, dass die traditionellen sozialen Netzwerke immer seltener vorhanden sind, in Zukunft immer wichtiger. Oftmals sind Familienangehörige weit weg oder nicht mehr vorhanden. Der diesjährige Wettbewerb stand unter den Themenschwerpunkten „Bewegung“ und „Mobilität“. www.soziales.hessen.de
 
Langfristige Bekämpfung von Obdachlosigkeit
Das Prinzip „Housing First“
Auf den umkämpften Wohnungsmärkten Deutschlands haben es obdachlose Menschen besonders schwer, ein Dach über dem Kopf zu ergattern. Die Städte Marburg, Gießen und Berlin schließen mit ihren Modellprojekten „Probewohnen“, „Projekt Zuhause – Housing first“ oder „Housing First Berlin“ diese Lücke. Der Leitgedanke von Housing First beruht auf der Annahme, dass Wohnen ein Menschenrecht ist. Daher steht die Wohnraumversorgung ganz am Anfang einer Hilfekette und ist nicht an ein Unterstützungsangebot gebunden. Der vermittelte Wohnraum dient als Basis für eine Regeneration der Selbsthilfekräfte und eine Aktivierung der vorhandenen Ressourcen. Dadurch wird die zusätzlich angebotene Unterstützung besonders effizient. Das Konzept gewährleistet eine dauerhafte Unterstützung. Das hat eine entlastende Funktion, da keine Sorge mehr besteht, dass die Unterbringung im Wohnraum beendet wird, wenn die vereinbarten Hilfeziele nicht erreicht werden. Projekt Marburg: www.marburg.de/portal/meldungen/-probewohnen-fuer-ehemals-obdachlose-900005995-23001.html Projekt Berlin: www.housingfirstberlin.de/ Projekt Gießen: www.diakonie-giessen.de/projekt-zuhause
 
Gesundheitsförderung und Prävention bundesweit
 
19. November 2019
Prof. Dr. Annegret Flothow im IN FORM-Interview
Betriebliche Gesundheitsförderung
Damit Betriebe, Behörden und Institutionen erfolgreich arbeiten können, bedarf es gesunder, leistungsfähiger und leistungsbereiter Mitarbeiter. Auf Grund des demografischen Wandels werden dem Arbeitsmarkt zunehmend immer älter werdende Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Ab dem mittleren Erwachsenenalter steigt jedoch auch das Risiko für chronische Erkrankungen und daraus folgend für hohe Fehlzeiten bzw.für eine eingeschränkte Erwerbsfähigkeit stark an. Für die Arbeitgeber werden deshalb Maßnahmen zum Erhalt und zur Stärkung von Gesundheit, Arbeits- und Leistungsfähigkeit über die gesamte Spanne des Erwerbslebens bedeutsamer. Prof. Dr. Annegret Flothow ist Professorin für Gesundheitspsychologie am Department Ökotrophologie der HAW Hamburg. Im IN FORM Interview erläutert sie, warum bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) alle gewinnen und wie wichtig es ist, BGF als Querschnittaufgabe fest in die Strukturen und Prozesse der (Arbeits-)Organisation zu verankern. www.in-form.de
8. November 2019
Sozialwissenschaftliches Gutachten im Auftrag des Sozialverbands Deutschland e. V.
Altersarmut von Frauen durch häusliche Pflege
Armut und Altersarmut scheinen unter bestimmten Bedingungen ein eher weibliches als männliches Phänomen zu sein. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist die individuelle und unentgeltliche Verantwortung für Kinder und pflegebedürftige Angehörige, welche die konservative Wohlfahrtspolitik voraussetzt. Das Gutachten bietet einen Überblick zu zentralen Einflussfaktoren auf weibliche Altersarmut. Neben der am Einkommen gemessenen Armut wird ein mehrdimensionaler Blick auf typische Lebensverläufe von Frauen gerichtet. Hauptanliegen ist die Untersuchung der Fragestellung, ob die häusliche Pflege von abhängigen Familienmitgliedern ein erhöhtes Risiko für Altersarmut birgt. Da es in Deutschland (und anderenorts) zu Zweidrittel Frauen sind (u.a. DAK, 2018), die diese Aufgaben übernehmen, kommt der Gruppe eine besondere Beachtung zu. www.sovd.de
 
19. November 2019
Themenauftakt „Geschlechtsspezifische Besonderheiten bei Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten“
GKV-Bündnis für Gesundheit fördert Forschungsvorhaben zur Gesundheitsförderung und Prävention
Das GKV-Bündnis für Gesundheit – eine Initiative aller 109 gesetzlichen Krankenkassen – fördert ab 2020 Forschungsvorhaben im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Mit wechselnden Themenschwerpunkten sollen damit ausgewählte interdisziplinäre und praxisorientierte Projekte unterstützt werden. Den Auftakt bilden Forschungsvorhaben zum Thema „Geschlechtsspezifische Besonderheiten bei Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten“. Ab sofort können sich staatliche und nicht-staatliche (Fach-)Hochschulen, universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Körperschaften (z. B. eingetragene Vereine oder Stiftungen) für diesen ersten Förderschwerpunkt bewerben. (Zitiert nach einer Pressemitteilung vom 19.11.2019). www.gkv-buendnis.de
 
9. Oktober 2019
Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“
Einrichtung einer Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt beschlossen
Das Bundeskabinett stimmte im Oktober einem Gesetzentwurf der Bundesregierung zu, mit dem die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt errichtet werden soll. Die Stiftung soll als zentrale Anlaufstelle auf Bundesebene Serviceangebote und Informationen bei der Organisationsentwicklung für bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement in seiner ganzen Vielfalt bereitstellen und dabei bereits bestehende Bundesgesetze und -programme berücksichtigen. Die öffentlich-rechtliche Stiftung ist ein gemeinsames Vorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sie ist ein zentrales Ergebnis der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ und soll Engagement sinnvoll und nachhaltig unterstützen. Als Sitz der Stiftung wird die Stadt Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern vorgeschlagen. (Zitiert nach einer Pressemitteilung des BMFSFJ vom 9.10.19). www.bmfsfj.de
 
2. Oktober 2019
Journal of Health Monitoring S2/2019
30 Jahre nach dem Fall der Mauer: Regionale Unterschiede in der Gesundheit der Bevölkerung Deutschlands
Ausgabe S2/2019 geht der Frage nach, wie sich die Gesundheit in Deutschland seit dem Fall der Mauer entwickelt hat und ob es heute (noch) Ost-West-Unterschiede in der Gesundheit gibt. Zur Beantwortung der Frage werden Analysen zur Lebenserwartung und Sterblichkeit, zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen und psychischen Störungen sowie zur subjektiven Gesundheit, zu Tabakkonsum, sportlicher Inaktivität und Adipositas herangezogen. Herausgeber der Onlinezeitschrift Journal of Health Monitoring ist das Robert Koch-Institut. Zu den Zielgruppen zählen insbesondere Akteurinnen und Akteure in Gesundheitswesen, Politik und Wissenschaft. www.rki.de
15. Oktober 2019
Die Unterschiede bestimmen die Vielfalt in Europa
BBSR Sonderveröffentlichung: Ein Atlas ausgewählter Aspekte der räumlichen Strukturen und Entwicklungen
Ein neuer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) herausgegebener Europaatlas zeigt, wie sich die Regionen in den vergangenen Jahren entwickelt haben – und auf welche Veränderungen sich Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung künftig einstellen müssen. Karten, Infografiken und erläuternde Texte zeichnen ein Bild von Demografie, Arbeitsmarkt, Beschäftigung, Wirtschaft, Finanzen und weiterer Schlüsselthemen regionaler Entwicklung. www.bbsr.bund.de
 
25. November 2019
Publikation von WHO, OECD und Leopoldina
Drei Publikationen - ein Thema: Gesundheitliche Chancengleichheit
Die OECD-Studie „Health for Everyone?“ untersucht, wo und wie die gesundheitlichen Unterschiede ausgeprägt sind. Sie bezieht sich auf Daten aus allen EU-Ländern sowie Chile, Kanada, Mexiko, Norwegen und den USA. Der „Sachstandsbericht über gesundheitliche Chancengleichheit in der Europäischen Region der WHO“ führt fünf Voraussetzungen auf, die erfüllt sein müssen, um für alle ein gesundes Leben zu verwirklichen und appelliert eindringlich: „Kurzfristig gesundheitliche Chancengleichheit zu verwirklichen, ist möglich – selbst innerhalb politischer Zyklen“. Und auch die Forschungsergebnisse der Leopoldina „Gesundheitliche Ungleichheit im Lebenslauf“ zeigen, dass trotz Verbesserungen von Gesundheit und Wohlbefinden in der Europäischen Region, innerhalb der Länder große Ungleichgewichte fortbestehen. Die Lebenserwartung sei zwar hierzulande weiter gestiegen, aber „immer noch sterben Menschen mit geringerem sozialem Status viele Jahre früher als sozial besser gestellte Menschen“. www.gerechte-gesundheit-magazin.de
 
28. November 2019
Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)
Gute Pflege stärken: Informations- und Schulungsmaterial zur Pflege-Charta
Die Pflege-Charta (Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen) ist ein Rechtekatalog für pflegebedürftige Menschen. Darin wird zusammengefasst und konkret erläutert, wie sich diese Rechte im Alltag widerspiegeln sollen. Das Arbeitsmaterial zur Pflege-Charta soll dabei unterstützen, die Pflege-Charta und die darin formulierten Rechte in der Pflegepraxis weiter zu verankern. Es vermittelt Basiswissen, gibt Anregungen zur Reflexion der beruflichen Haltung und enthält Vorschläge für Methoden, die zur besseren Umsetzung der Rechte pflegebedürftiger Menschen in der professionellen Pflege beitragen können. Das Material ist im Unterricht an Pflegeschulen oder in Fortbildungen, Workshops sowie Qualitätszirkeln in Pflegeeinrichtungen und -diensten einsetzbar. Die Erarbeitung des Materials wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. www.zqp.de
27. November 2019
Schnell und einfach einen Gruppenplatz im Umkreis anbieten oder finden
Online-Plattform für Psychotherapie in der Gruppe
Die Versorgungslage für Psychotherapie in Deutschland ist sehr angespannt. Psychisch Erkrankte warten bis zu fünf Monate auf einen Therapieplatz. Gruppentherapien könnten die Wartezeit verkürzen und mehr Betroffene versorgen. Für Psychotherapeuten/innen stellt die Organisation der Gruppe jedoch häufig eine große Hürde dar. Hier schafft die Website gruppenplatz.de digitale Lösungen. Die Online-Plattform Gruppenplatz.de unterstützt Klient/innen beim Auffinden eines Gruppenpsychotherapieplatzes über eine bundesweite Umkreissuche und entlastet damit Psychotherapeut/innen bei der Organisation der Gruppe. Therapieanfragen und Terminvereinbarungen werden bequem online gemanagt. Die Finanzierung läuft über optional und freiwillig hinzubuchbare Funktionen zur Organisation der Gruppen für Pychotherapeuten/innen.
www.gruppenplatz.de
 
4. April 2020
Thema 2019: Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft
Schulwettbewerb „Echt kuh-l!
„Echt kuh-l!“ ist der bundesweite Schulwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen können teilnehmen. „Echt kuh-l!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit dem Thema Ökolandbau und Fragestellungen rund um eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Der diesjährige Themenschwerpunkt ist „Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft“. Unter dem Motto „Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!“ geht es um die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft, Konsum und Ernährung. Einsendeschluss ist der 4. April 2020. www.echtkuh-l.de
 
13. November 2019
Broschüre des BMEL zum Kostenmanagement
Kosten und Wirtschaftlichkeit der Schulverpflegung im Fokus – eine Handreichung für Schul- und Sachaufwandsträger
Eine gute Qualität in der Schulverpflegung hat ohne Zweifel ihren Preis. In der Regel zahlen Eltern jedoch nicht mehr als 3,50 Euro je Schulessen. Möglich macht das eine finanzielle Unterstützung der Kommunen von bis zu 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Damit das Geld effizient eingesetzt und das Schulessen gesundheitsförderlich gestaltet wird, können Schul- und Sachaufwandsträger ab sofort eine Hilfestellung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nutzen. Auf Basis der Studie zu den Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung (KuPS) der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt die neue Handreichung eine Orientierung zum Kostenmanagement und unterstützt damit Entscheidungsprozesse in der kommunalen Verwaltung.
www.nqz.de
 
Ausblick auf Veranstaltungen
 
11. - 12.12.2019, Frankfurt am Main
8. Caritas-Fachforum „Sozialraumorientierung und soziale Stadtentwicklung"
Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung lautet "Quartiers-/Gemeinwesenarbeit als Schlüsselstrategie für den sozialen Zusammenhalt". Das Quartier steht in vielen gesellschaftspolitischen Diskursen im Zentrum, denn die individuelle Lebensqualität hängt stark vom unmittelbaren Wohnumfeld ab. Sozialer Zusammenhalt und Gestaltungsmöglichkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und öffentlicher Nahverkehr, Grünflächen und ärztliche Versorgung - die konkreten Lebensverhältnisse im Quartier entstehen in einem komplexen Prozess, an dem Bürger/innen beteiligt, städtische Politikfelder koordiniert und verwaltungsexterne Akteure mitwirken müssen. Die Quartiers-/oder Gemeinwesenarbeit kann dabei eine Schlüsselposition spielen. Dieses wichtige traditions- und chancenreiche Feld der sozialen Arbeit steht zwei Tage lang im Mittelpunkt eines Fachtages in Frankfurt. Eingeladen sind alle Verantwortlichen, Multiplikator/innen und Praktiker/innen für die Quartiers-/ Gemeinwesenarbeit und integrierte Stadtentwicklung aus Verbänden, Kirche, Wissenschaft und Kommunen. www.caritas.de
 
22. - 23.01.2020, Berlin
Bundeskongress Gender-Gesundheit
In Kooperation mit dem Kongress des Bundesverbandes Managed Care (BMC) setzt der Bundeskongress Gender-Gesundheit den Fokus auf die Frage "Gender & Alter". Der demographische Wandel ist die Herausforderung der Zukunft. Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der Menschen so lange leben wie nie zuvor in der Geschichte und auch länger gesund leben? Wie müssen die Themen Gesund­heits­ver­sor­gung, Krank­heit und Pflege, Wohnen und Ein­sam­keit zusammen gedacht werden, um dieser Heraus­forderung adäquat zu begegnen? MIt diesen Fragen beschäftigt sich der BMC-Kongress mit dem Fokusthema "Gesundheit in einer Gesellschaft des längeren Lebens" am 22. und 23. Januar 2019 in Berlin. www.bundeskongress-gender-gesundheit.de
 
21.01.2020, Berlin
5. Männergesundheitskonferenz
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Bundesministerium für Gesundheit veranstalten am 21. Januar 2020 in Berlin die 5. gemeinsame Männergesundheitskonferenz unter dem Motto: "Gesundheit und Wohlbefinden von Männern im digitalen Zeitalter - Ist die Zukunft männersensibler Prävention digital?". Diskutieren Sie auf der 5. Männergesundheitskonferenz mit Expertinnen und Experten anhand aktueller nationaler und internationaler gesundheitspolitischer Entwicklungen und Strategien Fragen zum Thema, Chancen und Risiken von digitalen Gesundheitsangeboten. www.maennergesundheitsportal.de
 
31.01.2020, Köln
Abschlusssymposium des Projekts "Gesundheit und Gerechtigkeit weiterdenken: Normenwandel im Gesundheitswesen der alternden Gesellschaft" (NoWa)
Die durch Alterung, Technisierung und Diversität veränderten Rahmenbedingungen beeinflussen auch grundlegende normative Konzepte von Gesundheit und Krankheit, Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit sowie interkultureller und intergenerationeller Solidarität. Im Projekt NoWa wird das sich wandelnde Wertgefüge und die Normentwicklung in inter- und transdisziplinärer Forschung näher untersucht. Entwickelt wird so u.a. ein Modell zur Bestimmung der Konzepte von Gesundheit und Krankheit, Gerechtigkeit und Solidarität, das auf verschiedene gesellschaftswirkliche Kontexte Rücksicht nimmt. Aus der erarbeiteten Matrix entsteht sodann ein normativ fundierter Kriterienkatalog, mit dessen Hilfe die Gesundheitspolitik und die im Gesundheitswesen Tätigen die Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung in einer sich demografisch wandelnden Gesellschaft analysieren, evaluieren und gestalten können. Am 31. Januar 2020 werden in einem Abschlusssymposium in Köln die zentralen Ergebnisse des Projekts präsentiert und zur Diskussion gestellt. www.ceres.uni-koeln.de
 
27. - 28.2.2020, Frankfurt am Main
Seminar „Wie organisiere ich mein Handeln? Methoden gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit"
Von 27. bis 28. Februar 2020 veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) das Seminar „Wie organisiere ich mein Handeln? Methoden gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit" in Frankfurt am Main. Die Methodik der professionellen Sozialen Arbeit als planvolles Handeln zu verstehen und umzusetzen, ist anspruchsvoll. Tagtäglich ist jede/r in unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Organisationen gefordert. Doch wie laufen die systematischen professionellen Prozesse konkret ab? Welche Abwägungen sind zu treffen? Welches Know-How ist in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit besonders relevant? Wie gelingt es, systematisch die eigene Wahrnehmung in Bezug zu sich, zu Klient/innen, zur Organisation oder zur Lebenswelt der Adressat/innen zu setzen? Und wie gelingt es,daraus abgeleitet planvoll zu handeln? www.dvsg.org
 
5.3.2020, Köln
SAVE THE DATE: Statuskonferenz "Bewegung und Bewegungsförderung"
Am 5. März 2020 findet die Statuskonferenz zum Thema "Bewegung und Bewegungsförderung" der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln statt. Die 19. Statuskonferenz wird in Kooperation mit den Mitgliedsorganisationen der BVPG, dem Deutschen Olympischen Sportbund e. V. (DOSB) und dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) veranstaltet. Ziel der Veranstaltung ist es, das Potenzial von Bewegung in der Prävention und Gesundheitsförderung bekannt zu machen und zu diskutieren, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren und allgemein die Bewegung zu fördern. www.bvpraevention.de
 
8. - 10.3.2020, Berlin
SAVE THE DATE: Armut und Gesundheit 2020
Die zeitliche Nähe zum internationalen Frauentag (am 8. März) nimmt der Kongress zum Anlass, genderspezifische Fragestellungen stärker in die Diskussionen um den Health in All Policies-Ansatz und die politischen Gestaltungsspielräume einzuweben. Das Motto für den Kongress Armut und Gesundheit 2020 lautet daher: „POLITIK MACHT GESUNDHEIT. GENDER IM FOKUS“. Fragen wie: „Wo liegen Spannungsverhältnisse zwischen Politik, Macht und Gender? Wie kann sich die medizin- und naturwissenschaftlich geprägte (Public Health-) Wissenschaft und Praxis dem Verständnis von Gender als sozialer Konstruktion nähern und die binäre Geschlechterkonstruktion hinter sich lassen? Welche Bedeutung haben genderrelevante Fragestellungen für die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und Prävention?“, stehen im Zentrum der Diskussion. www.armut-und-gesundheit.de
 
23.04.2020
SAVE THE DATE: Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Soziale Stadt in Hessen“
Dieses Jahr wird das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt" 20 Jahre alt. Dies ist der Anlass, im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung im April 2020 auf die Erfolgsgeschichte der „Sozialen Stadt" zurück zu blicken und Bilanz zu ziehen. Zu dieser besonderen Veranstaltung haben bereits der zuständige Staatsminister Tarek Al-Wazir und der Staatssekretär Jens Deutschendorf vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ihre Teilnahme zugesagt. Des Weiteren werden zahlreiche Akteur_innen und Partner_innen aus 20 Jahren Soziale Stadt in Hessen zu Wort kommen und Beispiele gelungener Bürgerbeteiligung vorgestellt. www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Telefon: 069-713 76 78-0
Fax: 069-713 76 78-11
E-Mail: mara.springer@hage.de
Internet: www.hage.de
 
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