Newsletter 11/2019
 
Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Sie heute zu unserem November-Newsletter 2019 begrüßen zu dürfen.
Nach aktuellen Meldungen aus der HAGE e. V. haben wir für Sie hessen- und bundesweite Nachrichten der Gesundheitsförderung und Prävention zusammengestellt. Anschließend weisen wir auf einige spannende Veranstaltungen im Themenfeld hin.


Herzliche Grüße
Mara Springer
 
Aktuelles aus der HAGE e. V.
 
 
18. Oktober 2019
Am 18. Oktober 2019 vergab das Land zum 8. Mal den Hessischen Gesundheitspreis
8. Hessischer Gesundheitspreis
Die Staatssekretärin des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, Frau Anne Janz, ehrte am Freitag, den 18. Oktober 2019 im Hessischen Landtag in Wiesbaden insgesamt vier Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention mit dem Hessischen Gesundheitspreis. Je ein Projekt aus den Bereichen „Gesund Aufwachsen“, „Gesund Bleiben“ und „Gesund Altern“ wurden geehrt. Aufgrund des beispielhaften Engagements wurde darüber hinaus ein lebensphasenübergreifendes Projekt mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten eine Urkunde und ein Preisgeld von je 2.000 €, der Sonderpreis wurde mit einer Urkunde gewürdigt. www.hage.de
 
 
22. November 2019
Jetzt online anmelden!
Fachgespräche "Gute Praxis in der Gesundheitsförderung von älteren Menschen – wie geht das konkret?"
Am 22. November 2019 laden Sie die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hessen (KGC) und die HAGE e. V. herzlich zu den Fachgesprächen "Gute Praxis in der Gesundheitsförderung von älteren Menschen – wie geht das konkret?" in den Saalbau Goldstein nach Frankfurt am Main ein. Auf der halbtägigen Veranstaltung werden zum einen die Arbeitshilfen „Gute Praxis konkret“ vorgestellt, der zukünftige Umgang mit diesen diskutiert und für die Praxis reflektiert. Und zum anderen soll mit den Teilnehmenden die Frage disklutiert werden: "Wie kann gute Praxis in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen gelingen?". Die Fachgespräche sind in das Programm Health in all Policies (HiaP) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eingebunden. Die HAGE e. V. ist einer der Kooperationspartner und setzt die Fachgespräche in Hessen um. www.hage.de
 
 
28. Oktober 2019
Fortbildungsmodul für Kita-Leitungen und Kita-Fachberatungen "Gesundheitsfördernde Kita – auf der Grundlage des BEP“
Neue Fortbildungstermine in 2020 ab sofort online buchbar!
Mit der Fortbildung verfolgt das Land Hessen das Ziel, Gesundheitsförderung stärker in der Lebenswelt Kita zu verankern. Hierbei werden das Kind und die Eltern genauso in den Blick genommen wie die Fach- und Leitungskräfte. Mit zehn weiteren Fortbildungsterminen für Leitungskräfte und zwei Terminen für Fachberatungen werden bis Sommer 2020 Fachkräfte für die Durchführung qualitätsgesicherter Gesundheitsförderung geschult. Die Fortbildung beinhaltet für beide Zielgruppen einen hohen praktischen Anteil. Nach dem zweiten Fortbildungstag haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, das Gelernte in der eigenen Einrichtung in die Praxis umzusetzen. Der dritte Tag dient dem gegenseitigen Austausch und knüpft an die Ergebnisse aus der Praxisphase an. Die Fortbildungstermine finden Sie unter dem hier folgenden Link. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung. www.hage.de
 
 
22. Oktober 2019
Reges Interesse bei Infoveranstaltung zum neuen Förderprogramm
Infoveranstaltung "Zielgruppenspezifische Projektförderung" in Frankfurt am Main
Am 22. Oktober 2019 veranstaltete das Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen die Informationsveranstaltung „Zielgruppenspezifische Projektförderung“ in der Evangelische Akademie in Frankfurt am Main. Mit dem Förderangebot für "Zielgruppenspezifische Interventionen“ unterstützt das GKV-Bündnis für Gesundheit die Umsetzung zielgruppenspezifischer, gesundheitsfördernder Interventionen auf kommunaler Ebene. Die Veranstaltung traf auf großes Interesse, es beteiligten sich rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 20 hessischen Kommunen, um sich zu den Fördermöglichkeiten und den inhaltlichen Vorgaben zu informieren. www.hage.de
 
 
16. September 2019
Fachtagung "Frühe Hilfen - Kooperation Jugendhilfe und Gesundheitswesen 2019"
Die Dokumentationsbroschüre steht zum Download bereit
Im Auftrag der Hessischen Landeskoordination der Frühen Hilfen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration fand am 25. Mai 2019 die Fachtagung "Frühe Hilfen - Kooperation Jugendhilfe und Gesundheitswesen 2019" statt. Die multiprofessionelle Fachtagung stand unter dem Leitthema „Familien, Medizin, Jugendhilfe – Zukunftsmöglichkeiten einer intersektoralen Kooperation in den Frühen Hilfen“. Ziel der überregionalen Fachtagung war es, Möglichkeiten und Chancen einer sektorenübergreifenden und multiprofessionellen Zusammenarbeit aufzuzeigen. In neun Fachforen wurden eine bessere Einbindung der ambulanten und medizinischen Versorgung in die Netzwerke Frühe Hilfen diskutiert. Die Dokumentationsbroschüre der Fachtagung steht nun unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung. www.hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention hessen- und bundesweit
 
28. Oktober 2019
Interview mit einer Projektteilnehmerin
Projekt "Präventive Hausbesuche" des Caritasverbands Frankfurt e. V.
Die 82-jährige Interviewpartnerin aus Frankfurt am Main war im Alltag auf sich alleine gestellt und nahm, trotz einiger Vorbehalte, die Präventiven Hausbesuche der Caritas Frankfurt in Anspruch. Sie berichtet in dem Interview über ihre Erfahrungen, zum Beispiel wie die Wärme und Offenheit seitens der Caritas-Gesundheitsberaterin der anfänglichen Scham vor der Hilfesuche entgegen wirkten. Ziele der Präventiven Hausbesuche sind die Erhaltung und Förderung von Gesundheit und der Selbständigkeit älterer Menschen. Dies soll mit der Durchführung von Präventiven Hausbesuchen in Verbindung mit einer Gesundheits- und Lebensberatung erreicht werden. Im Mittelpunkt der Beratung stehen Themen der selbständigen Lebensführung, der Gesundheitssorge und des Umgangs mit ersten Einschränkungen. Die aktive Gesundheitsförderung durch präventive Hausbesuche ist vor allem wichtig für Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Lebenssituation in besonderer Weise benachteiligt sind und dadurch ohnehin ein erhöhtes Gesundheitsrisiko aufweisen. www.gesund-aktiv-aelter-werden.de
 
24. Oktober 2020
Bis zum 31.01.2020 bewerben!
Hessischer Elisabeth Preis für Soziales 2020 „Einsamkeit – Mittendrin, nicht außen vor“
Das Thema des Hessischen Elisabeth Preises für Soziales 2020 ist „Einsamkeit – Mittendrin, nicht außen vor“. Alle Menschen haben ein mehr oder weniger ausgeprägtes Bedürfnis nach sozialen Kontakten. Soziale Beziehungen und Integration sind wichtig für das persönliche Wohlbefinden, für die Persönlichkeitsentwicklung und für die Gesundheit. Wenn verlässliche Kontakte zu vertrauten Personen schmerzhaft fehlen, spricht man von emotionaler Einsamkeit, wenn hingegen die Verwurzelung im gesellschaftlichen Umfeld als mangelhaft angesehen wird, spricht man von sozialer Einsamkeit. Der Preis möchte in diesem Jahr Bewerberinnen und Bewerber ansprechen, die anderen Menschen Brücken in die Gesellschaft bauen und ihnen helfen, in schwierigen Lebenslagen wieder Kontakt in die Gesellschaft zu knüpfen. Bis zum 31. Januar 2020 können sich Personen und Organisationen mit ihren Initiativen, Angeboten oder Projekten digital bewerben. www.hessischer-elisabethpreis.de
 
2. November 2019
Gesundheitsförderung für Schulkinder
Muuvit Plakat-Wettbewerb
Auch dieses Schuljahr sind alle Lehrkräfte in Hessen herzlich eingeladen, mit ihren Klassen auf Muuvit-Abenteuerreise zu gehen. Muuvit ist ein Unterrichtsmittel zur Gesundheitsförderung, das Schulklassen mit auf eine virtuelle Reise durch Deutschland oder Europa nimmt. Durch reale Bewegung im Schul- und Familienalltag kommen die Kinder auf einer virtuellen Landkarte vorwärts. Die Lehrkräfte begeistern ihre Klasse damit für mehr Bewegung, stärken den Zusammenhalt und vermitteln spielerisch relevante Lehrplanthemen. Dank der Partnerschaft mit der IKK Südwest ist die Teilnahme an dem Schulprogramm inklusive gedruckter Reisematerialien kostenfrei. Zur Feier von 10 Jahren Muuvit in Deutschland können alle Muuvit-Klassen bis Jahresende beim Muuvit Plakat-Wettbewerb „10 Möglichkeiten, gut mit sich und miteinander umzugehen“ teilnehmen und besondere Preise gewinnen. www.muuvit.com
 
09. Oktober 2019
Bis zum 15. Januar 2020 Maßnahmen und Konzepte einreichen!
Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“
Mit dem Wettbewerb werden wirkungsvolle und nachahmbare Maßnahmen und Projekte in allen Bereichen der kommunalen Suchtprävention gesucht und ausgezeichnet. Alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise, Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten sind eingeladen mitzumachen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führen den Wettbewerb mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes durch. Die Gewinner-Beiträge werden mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro prämiert. Der GKV-Spitzenverband lobt im Rahmen dieses Wettbewerbes zusätzlich einen Sonderpreis aus, der mit 20.000 Euro dotiert ist. Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt. Der Wettbewerb findet seinen Abschluss mit einer Preisverleihung im Juni 2020 in Berlin. www.gkv-spitzenverband.de
8. Oktober 2019
KiGGS: Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Neue Ergebnisse aus der zweiten Welle der KiGGS-Studie veröffentlicht
Das Themenspektrum der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) ist breit. Im Bundesgesundheitsblatt, Ausgabe Oktober 2019, sind in elf Beiträgen neue Ergebnissen aus der zweiten Welle der KiGGS-Studie veröffentlicht. Sechs der elf Beiträge im Bundesgesundheitsblatt gehen auf die körperliche und psychische Gesundheit ein. Die Beiträge zu Gesundheitsrisiken und Gesundheitsverhalten befassen sich mit dem Body-Mass-Index von Kindern und Jugendlichen und mit der motorischen Leistungsfähigkeit. Den Abschluss des Schwerpunktheftes bilden zwei Beiträge zum Zusammenhang von Gesundheit und sozialer Lage, einem ganz entscheidenden Einflussfaktor für ein gesundes Aufwachsen. Die KiGGS-Basiserhebung von 2003 bis 2006 lieferte erstmalig belastbare Aussagen über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in allen Altersgruppen, nicht nur aus Befragungen, sondern auch aus körperlichen Untersuchungen. (Zitiert nach einer Pressemitteilung des RKI vom 8.10.19) www.rki.de
 
10. September 2019
Healthy, prosperous lives for all: the European Health Equity Status Report
Erster WHO-Bericht "Gesundheitliche Chancengleichheit"
Das WHO-Re­gi­onalbüro Eu­ro­pa hat am 10. September 2019 den ersten Sachstandsbericht über ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit in der Europäischen Re­gi­on un­ter dem Ti­tel "WHOs first-ever Health Equity Sta­tus Re­port (HESR)“ herausgegeben. Der Sachstandsbericht zeigt, dass die gesundheitlichen Ungleichheiten in den letzten 10 Jahren nicht minimiert werden konnten. Sie haben in vielen Fällen sogar zugenommen: Benachteiligte Männer haben eine bis zu 15 Jahren niedrigere Lebenserwartung als die Durchschnittsbevölkerung in der europäischen Region, Frauen bis zu 7 Jahren. Es wurden fünf kritische Faktoren identifiziert und ein Pro­zent­satz errechnet, der den jeweiligen Bei­trag der einzelnen Faktoren zur Gesamtlast der Un­gleich­heit darstellt. Einkommenssicherheit und soziale Absicherung er­klä­ren 35 %, die Le­bens­be­din­gung­en wie Wohnen und Grün­flä­chen er­klä­ren 29 %, Sozial- und Humankapital wie Vertrauen in an­de­re, Bil­dung und Iso­la­ti­on er­klä­ren 19 %, Zu­gang zu und Qua­li­tät von Gesundheitsdienstleistungen er­klä­ren 10 % und Be­schäf­ti­gung und Arbeitsbedingungen er­klä­ren 7 % der ge­sund­heit­lichen Un­gleich­heit. www.euro.who.int
 
04. Oktober 2019
Zweiter Sachstandbericht 2019 der Weltgesundheitsorganisation
Gesundheitsrelevante Umweltungleichheit in Europa
Sichere Umgebungen sind eine Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. In der Europäischen Region der WHO sind jedoch mindestens 15% der Mortalität auf umweltbedingte Risikofaktoren zurückzuführen. Die ungleiche Verteilung von Umweltrisiken innerhalb von Gesellschaften und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit und die gesundheitliche Chancengleichheit geben deshalb zunehmend Anlass zur Sorge. Dieser Bericht bietet eine zweite Bewertung der Ungleichheiten im Bereich Umwelt und Gesundheit in der Europäischen Region. Er aktualisiert und erweitert die Evidenzgrundlage, die im ersten Sachstandsbericht von 2012 enthalten ist. Der Bericht verwendet Daten aus internationalen Datenbanken, die nach sozioökonomischen, demografischen oder räumlichen Variablen aufgeschlüsselt sind, um Unterschiede in Bezug auf die Umweltbelastung oder die Verletzungsraten zwischen Bevölkerungsgruppen im selben Land aufzuzeigen. www.euro.who.int
 
2. Oktober 2019
Sich von anderen Kommunen inspirieren lassen!
Neuer "AUF DEN PUNKT.-Steckbrief" aus der Stadt Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf
Für die Umsetzung und Implementierung von integrierten kommunalen Strukturen kann es hilfreich sein, einen Blick auf andere Kommunen, deren Erfahrungen, Hürden, Erfolge und Gelingensfaktoren zu werfen. Die "AUF DEN PUNKT-Steckbriefe" stel­len kom­pakt und wis­sens­wert dar, wie Kom­mu­nen beim Auf­bau von Prä­ven­ti­onsketten vorgehen. Der neuste Steckbrief aus der Stadt und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf erzählt, wie es gelungen ist, in Stadt und Land eine integrierte Gesamtstrategie zu etablieren. Unter dem Motto „Gemeinsam für Gesundheit und Lebensqualität“ sind durch den Präventionsplan verschiedene Maßnahmen und Strukturen entstanden. Der Steckbrief ist auf der Austauschplattform inforo anzusehen. Alle bisher erschienenen Steckbriefe zum Auf- und Ausbau von integrierten kommunalen Strategien finden Sie unter dem folgenden Link.
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
15. Oktober 2019
Australische Forscher untersuchen die Wirkung von digital basierten Maßnahmen
eHealth-basierte Interventionen an Schulen
Viele verhaltenspräventive Maßnahmen setzen in der Kindheit oder Jugend an, da sich im Erwachsenenalter oft zeigt, was in den frühen Jahren erlernt worden ist. Eine Studie australischer Wissenschaftler untersuchte jetzt die Wirksamkeit von eHealth-gestützten Interventionen an Schulen. Es wurden also Interventionen berücksichtigt, die digitale Technologien (z.B. Computer oder Tablets) bei der Umsetzung im Setting Schule einsetzten. Dabei standen solche im Fokus, die auf Alkoholkonsum, Rauchen, Ernährung, Bewegung, Sitzverhalten oder Schlaf von Schülerinnen und Schülern abzielen. Es zeigte sich, dass eHealth-basierte Interventionen im Setting Schule einen positiven Effekt auf die körperliche Aktivität, auf den Verzehr von Obst und Gemüse sowie auf die Zeit vor dem Bildschirm haben. Die Effekte waren jedoch gering und nur unmittelbar nach der Intervention nachweisbar. Die ganze Studie finden Sie unter dem folgenden Link. www.bvpraevention.de
 
25. September 2019
EuroHealthNet
Informationsleitfaden zur Finanzierung von Angeboten der Gesundheitsförderung
Der Informationsleitfaden "Financing Health Promoting Services" zur Finanzierung von Angeboten der Gesundheitsförderung des EuroHealthNet liefert Vorschläge und Beispiele, wie es gelingen kann, den Schwerpunkt von kurativen Ausgaben im Gesundheitssystem hin zu präventiven Investitionen zu verlagern. Wie können Ressourcen und Kapazitäten genutzt und mobilisiert werden, um diesen Prozess anzustoßen, zu vollziehen und zu finazieren. Der Leitfaden in englischer Sprache ist unter dem folgenden Link zu finden. www.eurohealthnet.eu
 
7. Oktober 2019
BAGSO zeichnet Altenpflegeeinrichtung in Frankfurt am Main aus
Vergabe des GERAS-Preises 2019
Mit dem GERAS-Preis 2019 zeichnete die BAGSO Pflegeeinrichtungen und Initiativen aus, die den Bewohnerinnen und Bewohnern mit Hilfe von Kunst und Kultur mehr Teilhabe und Lebensqualität ermöglichen. Der GERAS-Preis wurde am 7. Oktober 2019 im Rahmen der Fachtagung „Beteiligtsein von Menschen mit Demenz – Kunst und Kultur schaffen Zugänge“ überreicht. Das Altenpflegeheim Justina von Cronstetten Stift in Frankfurt am Main wurde mit der Auszeichnung geehrt. Die Einrichtung bietet ein breites und vielfältiges Kulturprogramm, mit dem sich das Haus seit vielen Jahren in den Stadtteil öffnet. Die Bewohnerinnen und Bewohner gestalten nicht nur das Programm aktiv mit, es finden auch jährlich 100 Veranstaltungen im Justina von Cronstetten Stift statt, zu denen Angehörige und Bürgerinnen und Bürger der Nachbarschaft eingeladen werden. So wird das Heim selbst zu einem Ort kultureller Angebote. www.bagso.de
 
Ausblick auf Veranstaltungen
 
13.11.2019, Langen
Informationsveranstaltung „Neue Förderrichtlinie Gemeinwesenarbeit ab 01.01.2020“
Die „Richtlinie zur Förderung von Gemeinwesenarbeit in Stadtteilen/Quartieren mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen“ tritt zum 31. Dezember 2019 außer Kraft. Auf Grundlage der externen und internen Evaluierung zur Umsetzung dieser Richtlinie in den vergangenen vier Jahren sowie der Ressort- und Verbändeanhörung wurde die Richtlinie entsprechend überarbeitet. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration wird in Zusammenarbeit mit der LAG Soziale Brennpunkte Hessen e. V. die überarbeitete Richtlinie am 13. November 2019 in der Stadthalle Langen vorstellen. Eingeladen sind Akteure der bereits vorhandenen Förderstandorte, aber auch neue Interessierte und potentielle Antragsteller. Es wird um Anmeldungen bis zum 06.November 2019 unter gemeinwesenarbeit@laqsbh.de gebeten. www.gemeinwesenarbeit-hessen.de
 
14. - 15.11.2019, Kassel
DVSG-Bundeskongress 2019 "Gesundheit für alle!? Benachteiligungen erkennen - Handlungsspielräume nutzen"
Der diesjährige Bundeskongress der Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG) steht unter dem Motto "Gesundheit für alle!? Benachteiligungen erkennen - Handlungsspielräume nutzen". International und national sind soziale und gesellschaftliche Ungleichheit und deren Auswirkungen auf die Gesundheit bestimmter Bevölkerungsgruppen wissenschaftlich belegt. Für Fachkräfte der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit zeigen sich die Ursachen und Wechselwirkungen von sozialer Lage und Gesundheit in vielfältiger Weise: Menschen in Armut, einem Leben am Rande der Gesellschaft, mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, chronischen Erkrankungen und Behinderung sind gesundheitlich benachteiligt. Der Kongress wird durch eine Fachausstellung begleitet, bei der sich Kooperationspartner der DVSG sowie weitere Organisationen, Verbände, Unternehmen aus dem Gesundheitswesen präsentieren. www.dvsg.org
 
20.11.2019, Frankfurt am Main
13. UPJ-Praxisforum gemeinnütziger Mittlerorganisationen für Corporate Citizenship
UPJ ist das Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland. Das von UPJ organisierte Praxisforum ist eine Veranstaltung für und von Kolleginnen und Kollegen, die in ihrer Region die Rolle eines regionalen Mittlers einnehmen und mit ganz unterschiedlichen Konzepten neue Kooperationen zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und der Verwaltung anregen, verbreiten, vertiefen und verankern - oder dies vorhaben. Die Teilnehmenden kommen aus Wohlfahrtsverbänden, Freiwilligenagenturen, Bürgerstiftungen, Gemeinwesenzentren etc. sowie aus unterschiedlichen Fachbereichen der kommunalen Verwaltung. Der Tag hat eher Werkstatt-, keinen Fortbildungscharakter und ist auf den offenen und kollegialen Transfer von Erfahrungen, Konzepten, Methoden, Instrumenten ausgerichtet. Am Nachmittag gibt es viele parallele Sessions à 30 Minuten, in denen jeweils ein Thema von den jeweiligen Macher/innen kurz vorgestellt und diskutiert wird. www.upj.de
 
21.11.2019, Frankfurt am Main
Bad Nauheimer Gespräch "Gesunde Ernährung – Fakten – Mythen – Irrwege "
Was ist “gesunde Ernährung”? Kann man Krankheiten vorbeugen, gesund alt werden, dabei das Essen genießen? Wie kann man Fakten von Mythen, Fakes und Irrtümern unterscheiden? Der Nahrungsmitteldschungel verwirrt, Diätgurus führen auf Irrwege. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Ernährungsmedizin widmet sich das Bad Nauheimer Gespräch mit dem Referenten, Prof. Dr. med. Dr. oec. troph Jürgen Stein, Internist, Gastroenterologe, Ernährungsmediziner, am 21.11.2019 dem Thema Ernährung. Eine Zertifizierung der Veranstaltung wurde beantragt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. www.bad-nauheimer-gespraeche.de
 
25.11.2019, Berlin
Bundeskonferenz: Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt
Am 25.November 2019 lädt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Bundeskonferenz "Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt" nach Berlin ein. Die Bewahrung und Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Teilhabe ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt unterstützt hier, ist aber auf komplementäre Förderstrategien anderer Ressorts, die Bündelung von Ressourcen und übergreifendes Handeln angewiesen. Welche Möglichkeiten haben Kommunen und Quartiere, um Gemeinwesenarbeit und sozialraumorientiertes Handeln insbesondere in benachteiligten Nachbarschaften strukturell zu verankern? In einer Studie zur "Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt" wird dieser Frage in großer thematischer Breite und Akteursvielfalt nachgegangen. Dem Forschungsverständnis nach gehören sämtliche Strategien, die sich ganzheitlich auf den Stadtteil richten, zur Gemeinwesenarbeit. Zusammen mit Ihnen wollen wir die Ergebnisse der Studie diskutieren. www.staedtebaufoerderung.info
 
26.11.2019
Bundeskongress: Mehr Quartier für alle – 20 Jahre Soziale Stadt
Am 26. November 2019 bietet der Bundeskongress "Mehr Quartier für alle – 20 Jahre Soziale Stadt" des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Berlin die Gelegenheit, Bilanz zum Städtebauförderprogramm zu ziehen und über neue Perspektiven in den Quartieren zu diskutieren. Das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" feiert im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum. Von 1999 bis heute wurden über 500 Städte und Gemeinden in das Bund-Länder-Programm aufgenommen. Insgesamt wurden mehr als 900 Gesamtmaßnahmen gefördert. Gemeinsam sollen die erreichten Meilensteine des Programms reflektiert, außerdem ein Blick in die Zukunft geworfen und gefragt werden: Was können wir von der "Sozialen Stadt" lernen? Und mit welchen Strategien moderieren wir die zukünftigen Herausforderungen in den Quartieren? www.staedtebaufoerderung.info
 
5.3.2020, Köln
SAVE THE DATE: Statuskonferenz "Bewegung und Bewegungsförderung"
Am 5. März 2020 findet die Statuskonferenz zum Thema "Bewegung und Bewegungsförderung" der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln statt. Die 19. Statuskonferenz wird in Kooperation mit den Mitgliedsorganisationen der BVPG, dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB) und dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) veranstaltet. Ziel der Veranstaltung ist es, das Potenzial von Bewegung in der Prävention und Gesundheitsförderung bekannt zu machen und zu diskutieren, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren und allgemein die Bewegung zu fördern. www.bvpraevention.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Telefon: 069-713 76 78-0
Fax: 069-713 76 78-11
E-Mail: mara.springer@hage.de
Internet: www.hage.de
 
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