Newsletter 10/2020
 
Liebe Leserinnen und Leser,

wir begrüßen Sie zum HAGE-Newsletter 10/2020.
Der Herbst ist da und der Endspurt für dieses außergwöhnliche Jahr hat begonnen. Die großen Veränderungen und Herausforderungen, die durch die Pandemie an die Menschen und die Gesellschaften, in denen sie leben, herangetragen werden, sind allgegenwärtig. Gesundheit und Gesundheitsförderung ressortübergreifend zu denken, zu integrieren und damit die gesundheitliche Chancengleichheit zu erhöhen, sind - neben vielen anderen - bestimmende Themen dieser Zeit.

Dies zeigt sich auch in unserem aktuellen Newsletter; denn es gibt viel zu berichten. Wir haben wieder interessante und wichtige Nachrichten aus dem Feld der Gesundheitsförderung und Prävention für Sie zusammengetragen und berichten in folgender Reihenfolge über:

• Nachrichten und Termine aus der HAGE e.V.
• Gesundheitsförderung und Prävention - Hessen und Deutschland
• Medien, Berichte und Veröffentlichungen
• Wissenschaftliche Studien und Befragungen
• Ausschreibungen und Wettbewerbe
• Veranstaltungen

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.
Bleiben Sie gesund!

Mit herzlichen Grüßen

Mara Springer
Newsletter-Redaktion
 
Nachrichten und Termine aus der HAGE e.V.
 
07.10.2020
Mitmachaktion von ADFC & AOK „Mit dem Rad zur Arbeit“
Die Teams der HAGE e.V. erradeln 1.729,40 Km
Als hessische Landevereinigung für Gesundheitsförderung und Prävention ist es uns ein Anliegen, gesunde Arbeitswelten und Bewegung zu fördern – auch bei uns selbst. Ganz nach dem Motto „Gesund am Arbeitsplatz und im Homeoffice“ bildeten wir zwei Teams, um bei der Radfahr-Sommer-Challenge „Mit dem Rad zur Arbeit“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) & der AOK – Die Gesundheitskasse mitzumachen. Wir sammelten fleißig Kilometer und konnten am Ende der Mitmachaktion insgesamt 1.729,40 Fahrrad-Kilometer vorweisen. Dabei stand für uns nicht nur der Teamgedanke innerhalb der HAGE e.V. im Vordergrund, sondern auch das Wissen um die vielen anderen Fahrradfahrer in ganz Deutschland, die ebenfalls mitmachen und zählen. Der Wettbewerb endete am 30.09.2020. Insgesamt wurden über einen Zeitraum von drei Monaten mehr als 2.000.000 Km von 874 Teams gefahren. www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de
 
01.10.2020
Kostenloser Verleih
Karikaturenwanderausstellung „Wenn der Tod dich anlacht“
Der Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer kann keiner von uns aus dem Weg gehen. Mit der Karikaturenausstellung „Wenn der Tod dich anlacht“ wollen wir dazu anregen, sich mit dem letzten Teil unseres Lebens auseinanderzusetzen und einen etwas anderen Zugang zu dem Themenkomplex anbieten. Die Ausstellung kann kostenlos entliehen werden. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und der HAGE e.V., Arbeitsbereich KASA. Weitere Informationen finden Sie unter www.hage.de
 
30.09.2020
Jahrestreffen der hessischen Standorte des Modellprojektes „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“
Die Dokumentation des Hessischen Austauschtreffens am 24.09.2020 ist online
Am 24.09.2020 fand von 09:00 - 15:30 Uhr das zweite Austauschtreffen der hessischen Standorte des Modellprojekts „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ in digitaler Form statt. Während des Austauschtreffens wurden die Themen Partizipation und Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung diskutiert. Dabei unterstützten Prof. Dr. Frank Unger, Hochschule Fulda, und Nadine Haßlöwer, Institut für Soziale Innovation, als Expert*innen die Veranstaltung. Die HAGE e.V. bedankt sich bei alle Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch und möchte mit den kommenden regionalen Austauschtreffen gemeinsam mit den Projektpartnern an die Ergebnisse vom 24.09.2020 anschließen. www.hage.de
 

Unsere Termine
 
 
12.10.2020, Offenbach am Main
Kooperationsprojekt der HAGE e.V. und der Stadt Offenbach. Gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Auftaktveranstaltung zum Start des Kooperationsprojektes „Auf- und Ausbau bewegungsfördernder Strukturen für ältere Menschen in der Stadt Offenbach am Main“
Gemeinsam mit der Stadt Offenbach setzt die HAGE e.V. das Modellprojekt „Auf- und Ausbau bewegungsfördernder Strukturen für ältere Menschen in der Stadt Offenbach am Main“ um, das mit der Auftaktveranstaltung am 12.10.2020 in der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Offenbach am Main offiziell startet. Ziel des Projektes ist es, eine seniorengerechte, bewegungsfördernde Infrastruktur im Stadtgebiet Offenbach am Main auf- und auszubauen. Dies bedeutet sowohl niederschwellige Bewegungsangebote zu entwickeln als auch die bewegungsfördernde Struktur für ältere Menschen in der Stadt Offenbach am Main zu verbessern. Die HAGE e.V. unterstützt und berät mit dem Arbeitsbereich „Gesund altern" die Kommune im gesamten Prozess von der Ist-Analyse, über die Maßnahmenentwicklung und -umsetzung bis hin zu Evaluation und Weiterentwicklung. www.hage.de
 
 
21.10.2020, Online-Veranstaltung
Regionale Netzwerke zur Begleitung und Versorgung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen
21. Fachtagung „Leben und Sterben"
Für sterbende Menschen und ihre Angehörigen stehen unterschiedliche Beratungs-, Begleitungs-, Unterstützungs- und Versorgungsangebote von verschiedenen Anbietern zur Verfügung. Im Sinne der sterbenden Menschen ist eine gute Zusammenarbeit dieser Angebote vor Ort unerlässlich und wünschenswert. Dazu braucht es ein funktionierendes Netzwerk. Die 21. Fachtagung „Leben und Sterben“ stellt das Thema „Netzwerke" am 21.10.2020 in den Fokus. In Ergänzung zu einer fachlichen Diskussion wird das neue hessische Förderprogramm für regionale Netzwerkarbeit in der Hospizarbeit und Palliativversorgung in Hessen vorgestellt werden. www.hage.de
 
 
03.11.2020, Online-Veranstaltung
Ab sofort können Sie sich online anmelden!
Digitaler Workshop „Nudging in der kommunalen Gesundheitsförderung“
Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen lädt Sie herzlich zu dem digitalen Workshop „Nudging in der kommunalen Gesundheitsförderung“ am 03. November 2020 von 09:00 - 12:30 Uhr ein. Nudging, was übersetzt so viel wie „anstubsen/anstoßen“ bedeutet, soll Menschen zu klugen Entscheidungen ermuntern. Im Rahmen des Workshops gehen wir auf die Hintergründe des Nudgings und führen anhand praktischer Beispiele aus der kommunalen Gesundheitsförderung praxisnah in die Thematik ein. Die Teilnehmenden erhalten von Mathias Krisam, Sozialwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Gründer der Beratungsagentur „läuft”, anhand des sogenannten AEIOU-Modells einen Werkzeugkasten an die Hand, um erfolgreiche verhaltenswissenschaftlich basierte Maßnahmen einzuleiten. Weitere Informationen, das Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter www.hage.de
 
 
07.11.2020, Fulda
Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer Sekundarstufe I, II, Berufsbildende Schulen, Konfirmandenarbeit
Fortbildung „Mit Jugendlichen über Sterben, Tod und Trauer nachdenken“
Das Nachdenken und Sprechen über Sterben, Tod und Trauer ist für alle Menschen eine besondere Herausforderung. Auch Lehrerinnen und Lehrer werden in ihrem Alltag immer wieder mit diesem Thema konfrontiert. Dies alles wirkt sich auf den Unterricht aus und sollte anlassbezogen oder im Regelunterricht aufgegriffen werden. Die Fortbildung am Samstag, den 07.11.2020 in der Deutschen PalliativStiftung, Fulda richtet sich an Lehrer*innen der Sekundarstufe I, II, Berufsbildende Schulen, Konfirmandenarbeit. Mit Hilfe des Materialpaketes „Am Start das Ziel im Blick haben. Leben und Sterben gehören zusammen“ von der Deutschen PalliativStiftung, das die Teilnehmenden bei der Fortbildung erhalten, lässt sich von einer Projektwoche über eine Unterrichtsreihe bis hin zur einzelnen Vertretungsstunde in vielfältiger Weise Unterricht gestalten. Anmelden können Sie sich unter www.hage.de
 
 
SAVE THE DATE - 26.11.2020, Online-Veranstaltung mit Live-Stream
Weiterführende Informationen werden in Kürze auf hage.de veröffentlicht
Fachtag „Senioren- und Generationenhilfen vor Ort gestalten“
Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration lädt Sie die Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfen am Donnerstag, den 26.11.2020 um 15:00 Uhr herzlich zu dem ersten Fachtag „Senioren- und Generationenhilfen vor Ort gestalten“ ein. Die Veranstaltung wird online durchgeführt und kann voraussichtlich auch per Live-Stream verfolgt werden. Prof. Sabine Fromm wird in ihrem Vortrag „Informelle Nachbarschaftshilfe – Struktur und Potenzial für lokale Sorgestrukturen“ auf zentrale Ergebnisse der Studie „Unterstützung in der Nachbarschaft“ eingehen. Weitere Informationen werden in Kürze auf unsere Internetseite veröffentlicht. www.hage.de
 
SAVE THE DATE - 01.12.2020, Bad Nauheim/Live-Stream
Gesundheitsfördernde Kita – auf der Grundlage des BEP
Fachtagung für Kita Akteurinnen und Akteure
Die HAGE e.V. lädt Trägervertretungen, Fachberatungen, Leitungen, pädagogische Fachkräfte der frühkindlichen Bildung und weitere Akteure aus dem Feld herzlich zu der „Fachtagung für Kita Akteurinnen und Akteure. Gesundheitsfördernde Kita – auf der Grundlage des BEP“ am 01.12.2020 in das Bildungszentrum der Landesärztekammer nach Bad Nauheim ein. Der Fachtag findet als Präsenzveranstaltung mit Live-Stream statt. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie gute Gesundheitsförderung in den Einrichtungen gelebt werden kann und welche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung notwendig sind. Fachvorträge, Impulse und Workshops laden Sie ein zu entdecken und zu diskutieren, wie Gesundheitsförderung als integriertes Konzept in Kitas implementiert werden kann. Die Veranstaltung wird finanziert und unterstützt vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI). www.hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention
Hessen
 
07.10.2020
Durch die hohe Nachfrage an Blutkonserven drohen Engpässe
Aufruf zu Blutspende!
Nach dem Engpass von Blutkonserven im Mai ist die Lage nun wieder angespannt. Der Hessische Gesundheitsminister Kai Klose ruft daher die hessischen Bürger und Bürgerinnen erneut dazu auf, Blut spenden zu gehen. Erstspender können bis zum vollendeten 65. Lebensjahr Blut spenden. Um den vorgegebenen Schutzmaßnahmen der Bundesregierung gerecht zu werden, sollte vorher ein Termin vereinbart werden. Der DRK-Blutspendedienst versorgt über 90 Prozent der Patienten in den hessischen Kliniken mit Blut- und Blutbestandteilkonserven. Informationen über Blutspendetermine sind kostenlos unter der DRK-Info-Hotline 0800/11 949 11 erhältlich oder im Internet unter https://www.blutspende.de/blutspendetermine/. Die Pressemitteilungen des Ministeriums für Soziales und Integration ist hier zu finden: www.soziales.hessen.de
 
05.10.2020
Beratung, Unterstützung und Vernetzung für hessiche Familienzentren
Landesservicestelle für lokale Familienzentren
Das Land Hessen hat in Zusammenarbeit mit der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie eine Landesservciestelle für Familienzentren eingerichtet. Seit dem 01.10.2020 unterstützt und berät diese die 181 Familienzentren in Hessen bei ihrer Arbeit. „Die neue Koordinierungsstelle bietet den lokalen Familienzentren Hilfe zur Selbsthilfe, indem sie den Austausch untereinander fördert, Ideen weiterleitet oder mit fachlichem Input unterstützt", beschriebt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose die Rolle der neuen Servicestelle. Neben der Vernetzung sorgt die Landesservicestelle auch dafür, die Qualität der hessischen Familienzentren zu sichern und weiterzuentwickeln. www.soziales.hessen.de
 
05.10.2020
Kampagne zum Abbau von Geschlechter-Stereotypen
Klischeefreie Zone Frankfurt
Das Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main startet 2020 eine Kampagne zum Abbau von Geschlechter-Stereotypen. In Zeiten, in denen längst überwunden geglaubte Geschlechter-Stereotype ein Revival erfahren, will die Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“ zum Nachdenken anregen. Auf der Webseite gibt es aktuelle Informationen zu Projekten, Initiativen und Terminen sowie Tipps zu einer genderbewussten Sprache. Die jüngste Plakatkampagne „Macht euch nicht so breit, Jungs!“ beschäftigte sich mit dem Thema Übergriffe im öffentlichen Raum. Bis Mitte September 2020 waren über 600 Plakate auf Litfaßsäulen und Plakatwänden in ganz Frankfurt zu finden. www.klischeefreie-zone-ffm.de
 
01.10.2020
Es geht voran in Hessen: Runder Tisch berät über Handlungsempfehlungen
Zukunftsprogramm Geburts- und Hebammenhilfe in Hessen
Am 24.09.2020 traf sich erneut der Runde Tisch „Zukunftsprogramm Geburts- und Hebammenhilfe in Hessen“ auf Einladung von Sozial- und Integrationsminister Kai Klose, um über die Handlungsempfehlungen des wissenschaftlichen Beirats aus dem Gutachten zur Hebammenhilfe zu beraten. In einem nächsten Schritt werden die Teilnehmer*innen des Runden Tisches Stellungnahmen erarbeiten, die dann im Beirat gebündelt und zusammengeführt werden, um eine Beschlussvorlage zu erstellen. Das Gremium setzt sich aus Vertreter*innen von Hebammen, Geburtshelfern, Geburtskliniken und -häusern, Eltern, Hebammenschulen, Frauen-, Kinder- und Jugendärzt*innen, Krankenkassen und Kommunalen Spitzenverbänden zusammen. www.soziales.hessen.de
01.10.2020
Für ein gutes Zusammenleben in den hessischen Kommunen
Landesregierung fördert Gemeinwesenarbeit
Stadtteile mit sozialen Problemlagen müssen besonders unterstützt werden, damit sich die Menschen und deren Zusammenleben positiv entwickeln können. Zu diesem Zweck erhalten die Kommunen von 2020 bis 2024 Unterstützung von der hessischen Landesregierung. Ziel der Förderung ist es, die positive Entwicklung dieser Quartiere und Gebiete mit passgenauen, innovativen, sozialintegrativen Maßnahmen zu unterstützen und zu stärken. Im Rahmen dieser Richtlinie fördert das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die „Servicestelle Gemeinwesenarbeit“. Die Servicestelle berät, vermittelt Wissen, dient dem Erfahrungsaustausch und ermöglicht die Weiterbildung zu inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm. Die Servicestelle ist bei der Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. (LAG) angesiedelt. www.soziales.hessen.de
 
30.09.2020
Pflege- und Gesundheitsberufe zu Hause erleben
Gesundheitscamps 2020
Die Hessischen Gesundheitscamps bieten die Chance, hinter die Kulissen von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zu schauen und rund 20 verschiedene Berufein Medizin, Pharmazie, Pflege und Gesundheit praxisnah und „live“ kennenzulernen. Umfassende Informationen zu den Berufen werden durch Online-Workshops, Impulsvorträge, Live-Interviews und digitale Rundgänge angeboten. Das breite Spektrum der Gesundheits- und Pflegeberufe ist damit von zu Hause aus erlebbar. Die Hessischen Gesundheitscamps im Online-Format beginnen zwischen den Herbst- und Winterferien mit Partnern an insgesamt fünf regionalen Standorten: Darmstadt/Bergstraße, Frankfurt am Main, Gelnhausen, Kassel, Limburg und Wiesbaden. www.soziales.hessen.de
 
29.09.2020
Zertifizierung als „Gesundheitsfördernde Schule“ durch das hessische Kultusministerium
Programm „Schule und Gesundheit“
Die hessischen Schulen können ihre Ergebnisse und Bemühungen zur Weiterentwicklung eines gesundheitsfördernden Schulklimas vom Hessischen Kultusministerium zertifizieren lassen: als Teilzertifikate für die einzelnen Arbeitsfelder von „Schule & Gesundheit“ und schließlich als Gesamtzertifikat. Das Zertifizierungsverfahren wird auf Grundlage eines Gesundheitsqualitätsinstrumentes, welches Elemente einer Selbstbewertung durch die Schule und einer Fremdbewertung durch die Koordinierenden Fachberater an den Staatlichen Schulämtern kombiniert, durchgeführt. www.kultusministerium.hessen.de
 
27.09.2020
AOK Hessen fördert die Teilnahme an dem Präventionsprogramm
„Klasse2000“ – Stark und gesund in der Grundschule
Gesund, stark und selbstbewusst – so sollen Kinder aufwachsen. „Was kann ich selbst tun, damit ich gesund bleibe und mich wohlfühle?“ Das ist die Leitfrage des Unterrichtsprogramms Klasse2000, das Grundschulkinder von Klasse 1 bis 4 begleitet. Die Themen umfassen Ernährung, Bewegung und Entspannung, aber auch Nein-Sagen bei Gruppendruck und den Umgang mit Problemen, Konflikten und unangenehmen Gefühlen. Besonderer Höhepunkt für die Kinder sind die Stunden der speziell geschulten Klasse2000-Gesundheitsförder*innen, die neue Themen in den Unterricht einführen und interessante Materialien und Spiele mitbringen. Die AOK Hessen fördert dieses in Deutschland am weitesten verbreitete Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Bis 30.11.2020 können sich 360 Erste- bzw. Eingangsklassen um eine Teilpatenschaft bei der AOK Hessen bewerben. www.gkgz.aok-erleben.de
 

Deutschland
 
06.10.2020
Bündnis für mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Belastung, Stress und Erschöpfung
Offensive Psychische Gesundheit
Ob in Beruf, Schule, Ausbildung, Studium, Partnerschaft, Familie oder im Freundeskreis: manchmal nimmt die Belastung überhand und wird zur dauerhaften Überlastung. Damit aus dauerhaftem Stress und dauerhafter Überlastung keine psychischen Erkrankungen werden, wurde die Offensive Psychische Gesundheit – eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie zentraler Akteur*innen aus dem Bereich der Prävention gestartet. Die Offensive möchte für mehr Offenheit im Umgang mit dem Thema werben und Präventionsangebote stärker miteinander vernetzen. www.inqa.de
 
06.10.2020
Modernisierung und personelle Aufstockung von Gesundheitsbehörden
Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst
Die Gesundheitsbehörden in ganz Deutschland sollen personell aufgestockt, modernisiert und vernetzt werden. Das sind die Ziele des Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, auf den sich die Gesundheitsminister von Bund und Länder jetzt geeinigt haben. Insgesamt stellt der Bund dafür vier Milliarden Euro, verteilt über einen Zeitraum bis 2026, zur Verfügung. In den Ländern sollen bis Ende kommenden Jahres mindestens 1500 neue Stellen und bis Ende 2022 weitere 3500 Vollzeitstellen geschaffen werden. Darüber hinaus soll in die Digitalisierung der Gesundheitsbehörden, in eine moderne IT-Infrastruktur, eine sicheres Datensicherheitskonzept sowie die Vernetzung der Behörden investiert werden. www.bundesgesundheitsministerium.de
06.10.2020
Startschuss zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie
Initiative „Teamgeist für Menschen mit Demenz“
Die Nationale Demenzstrategie (NDS) wurde am 01.07.2020 durch das Bundeskabinett beschlossen. Am 23.09.2020 erfolgt der Start der Umsetzung mit allen Beteiligten. In den kommenden Jahren werden insgesamt 160 konkrete Maßnahmen umgesetzt, um Deutschland demenzfreundlicher zu machen. Die Umsetzung der NDS wird begleitet von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis, das die Initiative „Teamgeist für Menschen mit Demenz“ trägt. Ziele sind, ein neues Bewusstsein in allen Bereichen des Lebens, soziale Unterstützungsnetzwerke vor Ort, gute medizinische Versorgung und erstklassige Forschung zu schaffen. Getragen wird die Initiative durch unterschiedliche gesellschaftliche Akteure. www.wegweiser-demenz.de
 
05.10.2020
Wissenschaftler sprechen sich für Widerspruchsmodell aus
Nutzung von Versorgungsdaten
Wie können Versorgungsdaten ethisch unbedenklich für die medizinische Forschung genutzt werden? Welche rechtlichen, informationstechnologischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sind notwendig? Dazu gibt es neues wissenschaftliches Gutachten, das auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums zu finden ist. Zu den Autoren gehören der Jurist Prof. Sebastian Graf von Kielmansegg, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, und der Medizininformatiker Prof. Michael Krawczak, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. www.gerechte-gesundheit.de
 
01.10.2020
Mit Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien lernen
Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht"
Die Welt der Medien ist faszinierend – für Kinder wie für Erwachsene. Wie können Kinder dabei unterstützt werden, Smartphone, Internet & Co. sinnvoll nutzt? Hier setzt SCHAU HIN! an. Diese Website bietet aktuelle News aus der Medienwelt, Hintergrundwissen zur Medienerziehung sowie konkrete Tipps für den Familienalltag mit Medien. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der AOK – Die Gesundheitskasse. www.schau-hin.info
01.10.2020
„Miteinander-Füreinander – Kontakt und Gemeinschaft im Alter“
Malteser-Projekt gegen Einsamkeit im Alter
Die Menschen in Deutschland werden immer älter und leben immer häufiger allein. Damit steigt auch die Zahl der im Alter von Einsamkeit betroffenen Menschen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt nun die Malteser mit ihrem Projekt „Miteinander-Füreinander – Kontakt und Gemeinschaft im Alter“. Das Projekt läuft bis zum Jahr 2024. Damit sollen vorrangig der Aufbau neuer Zugangswege zu älteren und hochaltrigen Menschen sowie der Ausbau von ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitungsangeboten finanziert werden. In allen Bundesländern sollen diese ehrenamtlichen Angebote an mehr als 110 Malteser-Standorten umgesetzt werden. www.malteser.de
 
01.10.2020
Förderung von 28 Modellprojekten bundesweit
ESF-Förderprogramm zur Stärkung der Teilhabe älterer Menschen
Um ungewollter Vereinsamung entgegenzuwirken, fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit fünf Millionen Euro von Oktober 2020 bis September 2022 bundesweit 28 Modellprojekte. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Programm „Stärkung der Teilhabe Älterer – Wege aus der Einsamkeit und Isolation im Alter“. Direkt vor Ort sollen ältere, sozial isoliert lebende Menschen, fachliche Unterstützung bekommen. Mehr freiwilliges Engagement und regionale Netzwerkarbeit sollen zu einer Verbesserung der Einkommens- und Lebenssituation älterer Beschäftigter beitragen. Die Maßnahmen umfassen besonders die Themen lebenslanges Lernen, digitale Kompetenzen und freiwilliges Engagement. Die Projektträger gehören überwiegend den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege an. Weiterführende Informationen sowie in Kürze eine Übersicht aller geförderten Projekte finden Sie unter www.esf-regiestelle.de
 
29.09.2020
Gesund und aktiv älter werden
Faltblattreihe „kompakt.“
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet in Zusammenarbeit mit führenden Fachleuten eine Reihe handlicher Faltblätter an, die sich gezielt mit Themen der Gesundheit älterer Menschen auseinandersetzt. Dabei werden zentrale Fragen berücksichtigt und aktuelle Aspekte gesundheitlicher Prävention einbezogen. Übersichtlich geben die leicht verständlichen Texte praktische Hilfestellungen bei den Herausforderungen im Alltag. Die Reihe wird ständig um neue Themen erweitert. www.gesund-aktiv-aelter-werden.de
 
28.09.2020
#maskenmitköpfchen
Social-Media-Kampagne von HelpAge
HelpAge Deutschland verkauft Alltagsmasken für einen guten Zweck: Jeder verkaufte Mund-Nasen-Schutz finanziert ein Hygiene-Kit (Alltagsmaske, Handschuhe, Desinfektionsmittel) zum Schutz vor COVID-19 für einen älteren Menschen in den Projektregionen weltweit, in denen die Organisation aktiv ist. Dazu hat HelpAge eine Kampagne auf Facebook und Instagram gestartet. Eine Maske ist für 5 Euro erhältlich, der Versand ist kostenlos. Bei Bestellungen ab 10 Masken gibt es Mengenrabatt. www.helpage.de
28.09.2020
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)
Förderprogramm „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“
Das bundesweite Förderprogramm „Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken“ unterstützt gemeinnützige Organisationen, Engagement und Ehrenamt in der Corona-Pandemie. Das Förderprogramm besteht aus den Schwerpunktthemen "Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft", "Nachwuchsgewinnung" und "Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen". Anträge können noch bis zum 01.11.2020 gestellt werden. www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de
 
Medien, Berichte und Veröffentlichungen
Web-Formate
 
gesund.bund.de
Das Nationale Gesundheitsportal ist online
Das Nationale Gesundheitsportal des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) bietet fachlich gesicherte Gesundheitsinformationen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Als unabhängiges Gesundheitsportal unterstützt gesund.bund.de Menschen dabei, die eigene Gesundheit zu verstehen und die vielen medizinischen Angebote zu Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung richtig einordnen zu können. Hierfür bietet das Portal qualitätsgesicherte, unabhängige und allgemein verständliche Gesundheitsinformationen. Der Online-Service stellt neben unabhängigen Informationen zu Krankheiten und Expertenartikeln zu verschiedenen Themen, auch eine Suchfunktion für Krankenhäuser und Ärztinnen und Ärzte bereit. www.gesund.bund.de
 
Highways to Health
LVG & AFS-Website zum digitalen Wandel in der Gesundheitsförderung
Der digitale Wandel schreitet in vielen Bereichen des täglichen Lebens voran. Die digitale Welt ist beinah so etwas wie eine neue Lebenswelt, in der Jung und Alt täglich viele Stunden beim Surfen im Internet, in Social Media, beim Onlineshopping und zunehmend auch mit der Nutzung digitaler Dienstleistungen verbringen. Was bedeutet die Digitalisierung aber für die Gesundheitsförderung und Prävention? Ist sie ein „Highway to Health“? Auf der gleichnamigen Website der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) werden diese und viele weitere Fragen in regelmäßig erscheinenden Podcasts und Blogbeiträgen mit und von Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis beleuchtet. www.highways2health.de
 
„Prävention und Gesundheitsförderung - Schwerpunkt Health in All Policies"
BVPG-BLOG
Im Gleichklang mit dem 5. Präventionsforum am 23.09.2020, das sich um das Thema „Gesundheitsförderung und Prävention als gesamtgesellschaftliche und politikfeldübergreifende Herausforderungen“ drehte, unterhielt sich die Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) in ihrem BVPG-BLOG mit der Professorin Ilona Kickbusch über die Relevanz von Co-Produktionen, die internationale Bedeutung und Umsetzung des Begriffes „Wellbeing“ und darüber, wie jetzt in Deutschland das modernste öffentliche Gesundheitswesen der Welt geschaffen werden kann. www.bvpgblog.de
Dritte Staffel „Aus der Krise zu Health in All Policies“
Podcast „Armut und Gesundheit - Der Public Health-Podcast“
Ende 2019 startete das Kongressteam des Kongress Armut und Gesundheit die Podcast-Reihe „Armut und Gesundheit - der Public Health-Podcast“. In der dritten Staffel mit neuen Folgen geht es um den Themenkomplex „Aus der Krise zu Health in All Policies“. Dazu diskutieren verschiedene Akteur*innen die Rolle von Public Health. Die bisherigen Folgen finden Sie unter www.armut-und-gesundheit.de
 
„Zusammenhalten in dieser Zeit"
BAGSO-Podcasts
Der Alltag hat sich in kürzester Zeit massiv verändert, gewohnte Aktivitäten sind weggefallen, Begegnungen mit anderen sind kaum noch möglich, viele sorgen sich um ihre Angehörigen und ihre eigene Gesundheit. Der Podcast der BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen e.V. behandelt Themen, die für ältere Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie besonders drängend sind. Die Folge 13 mit dem Titel „Corona und Erkältung“ erschien am 24.09.2020. Der BAGSO-Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“ ist auf der Internetseite der BAGSO und auf YouTube und auf fast allen gängigen Plattformen wie Spotify oder Deezer zu finden. www.bagso.de
 

Digitale Printmedien
 
Journal of Health Monitoring S8/2020
Gesundheitsverhalten und COVID-19: Erste Erkenntnisse zur Pandemie
Die COVID-19-Pandemie stellt Menschen individuell wie auch Gesellschaften vor neue Herausforderungen, die in vielerlei Hinsicht das Gesundheitsverhalten berühren. Dieses narrative Review führt erste vorläufige Erkenntnisse zu den Themen Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährung, körperliche Aktivität und Adipositas zusammen. www.rki.de
 
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Stärkung von Familienzentren
Familienzentren wollen als Anlaufstellen und Ort der Begegnung für Familien im Sozialraum einen möglichst niedrigschwelligen, unbürokratischen Zugang zu professioneller Unterstützung bieten und informelle Gelegenheiten für Beratung und Unterstützung eröffnen. Welche konkreten Schwerpunkte Familienzentren bei diesen Angeboten und Zielgruppen setzen, ist in der Regel Ergebnis einer Analyse des sozialräumlichen Umfelds. Fundierte Sozialraumanalysen sind eine Aufgabe einer ganzheitlichen kommunalen Planung, die jenseits der Kinder- und Jugendhilfe auch andere Lebensbereiche berücksichtigt. Lesen Sie die Empfehlungen online unter Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. www.deutscher-verein.de
Journal of Health Monitoring 3/2020
25 Jahre HBSC-Studie in Deutschland
Über die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung der gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen wurden unzählige wissenschaftliche und praktische Texte verfasst. Aufgabe der wissenschaftlichen Forschung in diesem Feld ist es, Trends in der gesundheitlichen Entwicklung aufzuzeigen und Zielgruppen für präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen zu identifizieren. Zusammen mit der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) des Robert Koch-Instituts bildet die „Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)“-Studie die umfassendste, nationale Datengrundlage für die Gesundheitsberichterstattung sowie die Ausgestaltung und Präzisierung präventiver Maßnahmen in dieser Altersgruppe. Die HBSC-Studie steht unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation und wird seit 1982 in vierjährigem Turnus in einer ständig wachsenden Zahl von Ländern durchgeführt. Deutschland ist seit 1994 daran beteiligt. www.rki.de
 
AG Indirekte Gesundheitsfolgen von Maßnahmen des Infektionsschutzes
Hintergrundpapier „Integrierte gesundheitspolitische Empfehlungen"
Die Arbeitsgemeinschaft Indirekte Gesundheitsfolgen von Maßnahmen des Infektionsschutzes hat ein Papier verfasst. Dieses Dokument integriert die Empfehlungen aus vier Hintergrundpapieren zu indirekten Gesundheitsfolgen der COVID-19 Pandemie und begründet sie im Rahmen aktueller internationaler Public-Health-Entwicklungen. Zentrale Botschaft ist der Apell für die Stärkung eines vernetzten Gesundheitsbezugs aller relevanten Politikbereiche. Daher richtet sich dieses Papier an politische Entscheidungsträger*innen aller durch die Pandemie betroffenen Bereiche, ferner an eine breitere Öffentlichkeit sowie an Professionsgruppen, Verbände und Organisationen mit Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. www.public-health-covid19.de
 
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Dossier „Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer in Deutschland“
Partnerschaftliche Gleichstellungspolitik nimmt Frauen und Männer gleichermaßen in den Fokus und unterstützt dort, wo Benachteiligungen vorhanden sind. Das Dossier "Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer in Deutschland" beschreibt wie Jungen und Männer als Adressaten und Nutznießer dieser Gleichstellungspolitik bereits heute erreicht und mobilisiert werden. Darüber hinaus gibt es einen Überblick zum aktuellen Forschungsstand und Entwicklungen in dem Themenfeld. Darin werden auch gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen veranschaulicht sowie neue Perspektiven und Horizonte eröffnet – für eine moderne Gesellschaft, in der Partnerschaftlichkeit aktiv gelebt wird. www.bmfsfj.de
 
Klima- und Umweltpolitik gehören zusammen
Das neue Gesunde Städte-Nachrichten Heft 2020
Das neue Heft der Gesunde Städte-Netzwerke hat das Schwerpunktthema „Klima und Gesundheitspolitik“. Kernbotschaft ist dabei, dass Klima- und Umweltpolitik zusammengehören, auch und gerade für eine nachhaltige Förderung der Gesundheit aller Menschen. www.gesunde-staedte-netzwerk.de
Ernährung im Fokus, Ausgabe 3/2020
Schwerpunkt „Betriebliche Gesundheitsförderung“
Die strategischen Anforderungen an moderne Unternehmen sind hoch. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement bietet die Chance, die Beschäftigten motiviert und leistungsfähig zu erhalten. www.bzfe.de
 
Der Paritätische Gesamtverband über Bedarfe, Praxisansätze und Handlungsempfehlungen
Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen
Der Paritätische Gesamtverband hat eine Publikation zum Thema Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen veröffentlich. Ausgehend von einem Überblick über die Lebensbedingungen und aktuellen Herausforderungen im Aufnahme- und Integrationsprozess in Deutschland, zeigt sie konkrete Bedarfe geflüchteter Frauen auf und stellt diesbezüglich gelungene Praxisansätze aus der Unterstützungsarbeit mit geflüchteten Frauen vor. Daraus werden zentrale Erkenntnisse abgeleitet und als praktische Tipps und Impulse in Form von Handlungsempfehlungen für die Arbeit mit geflüchteten Frauen gegeben. www.der-paritaetische.de
 
Beirat „Umwelt und Sport" des BMU
Positionspapier „NACHHALTIGER SPORT 2030 – Verantwortung für Natur, Umwelt und Gesellschaft "
Durch die Corona-Pandemie ist nochmals deutlich geworden, wie wichtig Sport und Freizeitaktivitäten im Freien für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden sind. Gerade im urbanen Raum ist die Bevölkerung auf qualitativ hochwertige und für alle zugängliche Grünräume angewiesen. Damit diese einer dauerhaften intensiven Nutzung standhalten und Mensch und Natur keinen Schaden nehmen, muss durch entsprechende Maßnahmen Vorsorge getroffen werden. Wie eine nachhaltige Gestaltung und sportliche Nutzung von Natur und Landschaft aussehen kann und welche Handlungsfelder darüber hinaus für eine nachhaltige Sportausübung zentral sind. Das Papier des Beirats „Umwelt und Sport" des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) ist in deutscher und englischer Fassung hier veröffentlicht. www.bmu.de
 
ProAlter Ausgabe 3/2020
„Wie Corona überholte Wohnsettings und soziale Spaltungen sichtbar macht"
Die Corona-Krise macht alte Problem in gesteigerter Form deutlich. Ausgabe3/2020 von ProAlter fokussiert die Situation alter Menschen im Pflegeheim in Corona-Zeiten, die ambivalent zwischen Schutz und Freiheit, zwischen Institution und Quartier aufgespannt ist, und beleuchtet einige Problemfelder. www.kda.de
 
Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)
Analyse zur Sicherheitskultur in der ambulanten Pflege
In Deutschland werden drei Viertel der über drei Millionen pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt. Dazu tragen in vielen Fällen die deutschlandweit etwa 14.000 ambulanten Dienste mit über 390.000 Mitarbeitenden bei. Die Sicherheit von Klienten in der ambulanten Pflege ist ein wichtiger Aspekt der Versorgung. Die Themen Sicherheit und Sicherheitskultur stellen Pflegedienste praktisch aber vor große Herausforderungen. Das ZQP hat gemeinsam mit Experten aus Praxis, Wissenschaft und Politik eine Perspektivenwerkstatt zur Patientensicherheit in der ambulanten Pflege durchgeführt und sieben zentrale Handlungsfelder identifiziert. Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen: www.zqp.de
Schwulenberatung Berlin
Leitfaden zur Inklusion sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Pflege
Der Leitfaden informiert über eine Vielzahl praxiserprobter Strategien zur Einführung, Umsetzung und Aufrechterhaltung LSBTI*-diversitätssensibler Pflege. Der Leitfaden „Weil ich so bin, wie ich bin. Vielfalt in der Pflege. Ein Praxis-Leitfaden für stationäre und ambulante Dienste" basiert auf den Erfahrungen des dreijährigen Modellprojektes „Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt®“ gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hier kann der Leitfaden heruntergeladen werden: www.uploads-ssl.webflow.com
 
Ratgeber der Verbraucherzentrale in 6. Auflage erschienen
„Das Vorsorge-Handbuch. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, digitaler Nachlass, Betreuungsverfügung, Testament“
Der Ratgeber „Das Vorsorge-Handbuch. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, digitaler Nachlass, Betreuungsverfügung, Testament“ der Verbraucherzentrale gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern Tipps für die Erstellung einer geeigneten Vorsorge- und Patientenverfügung. Er ist nun in sechster Auflage erschienen. Zu den weiteren Themen gehören das Testament, Bankenvollmachten und der digitale Nachlass sowie Sorgerechts- und Betreuungsverfügungen. Das Handbuch enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Textbausteine und Musterbeispiele. www.ratgeber-verbraucherzentrale.de
 
Wissenschaftliche Studien und Befragungen
 
30.09.2020
COVID-19 Snapshot Monitoring (COSMO)
Corona-Virus hält Menschen von Früherkennung und Check-Ups ab
Das COVID-19 Snapshot Monitoring (COSMO) der Universität Erfurt hat in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) herausgearbeitet, dass viele Menschen aufgrund des Corona-Virus Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, Gesundheits-Check-Ups und Zahnarztbesuche aufschieben. Insbesondere 30- bis 49-Jährige haben ihre Untersuchungen aufgeschoben. www.bzga.de
 
29.09.2020
Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung und der Universität Rostock
Lebenserwartung auf Kreisebene in Deutschland
Eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung und der Universität Rostock zeigt Unterschiede der durchschnittlichen Lebenserwartung auf Landkreisebene auf. Die durchschnittliche Lebenserwartung in den Landkreisen unterscheidet sich bei Männern um mehr als fünf Jahre. Bei Frauen gibt es Unterschiede von fast vier Jahren. Explorative Analysen zeigen, dass Durchschnittseinkommen, Bevölkerungsdichte und die Zahl der Ärzte pro 100 000 Einwohner nicht besonders ausgeprägt mit der Lebenserwartung auf Kreisebene korrelieren. Im Gegensatz dazu sind Indikatoren, die auf besonders benachteiligte Bevölkerungsschichten verweisen (Arbeitslosenquote, „Hartz IV“), geeignetere Prädiktoren für die Lebenserwartung. www.aerzteblatt.de
 
28.09.2020
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Studie „Vielfalt der Einheit. Wo Deutschland nach 30 Jahren zusammengewachsen ist“
Zum 30. Mal jährt sich im Oktober 2020 die Deutsche Einheit. Das ist Grund genug, einen Blick zurückzuwerfen und Bilanz zu ziehen. Wie gut sind die beiden ehemaligen Staaten zusammengewachsen und wie lebt es sich heute auf beiden Seiten der einstigen innerdeutschen Grenze? Die Studie beleuchtet in insgesamt 30 Kapiteln die verschiedensten Facetten der Lebensrealitäten in Deutschland, von Familienformen und Kinderzahlen, Einkommen und Beschäftigung über Konsumverhalten, Mobilität und Mediennutzung bis hin zu Sport, Kultur und Religion. Sie zeichnen die Vielfalt von Entwicklungen Deutschlands in den Jahren seit der Wiedervereinigung nach. Die Studie wurde gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. www.berlin-institut.org
28.09.2020
Forschungsprojekt des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Wüstenrot Stiftung
Warum der Eigenanteil bei Förderprogrammen strukturschwache Kommunen benachteiligt
Förderprogramme von Land, Bund oder Europäischer Union sollen einen Ausgleich zwischen den prosperierenden und den weniger erfolgreichen Landesteilen und Kommunen schaffen. Vor allem kleine und finanzschwächere Kommunen können sich Fördermittel häufig jedoch gar nicht leisten. Sie scheitern nicht nur an den zeit- und personalintensiven Antragsverfahren, sondern vor allem am geforderten finanziellen Eigenanteil. Das Geld fließt dann eher in prosperierende Kommunen und nicht dorthin, wo es am dringendsten gebraucht würde. Regionale Unterschiede werden so eher verstärkt, als abgebaut. Das Discussion Paper des gmeinsamen Forschungsprojekts des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Wüstenrot Stiftung beleuchtet diesen Missstand und diskutiert alternative Instrumente, mit denen sich selbst klamme Kommunen bedarfsgerecht unterstützen ließen. www.berlin-institut.org
 
25.09.2020
Bevölkerungsumfrage zu Natur und biologischer Vielfalt
Naturbewusstseinsstudie 2019
Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz veröffentlichten am 14.08.2020 die Naturbewusstseinsstudie 2019. In dieser Studie wurden die Bürgerinnen und Bürger zu den Aspekten der biologischen Vielfalt, zur Mensch-Natur-Beziehung, zu Schutzgebieten, zur Energiewende, zur Agrogentechnik und zur Artenkenntnis und zu den Chancen der Digitalisierung befragt. Die Studie ist in ihrer Aussagekraft für ganz Deutschland repräsentativ und bezieht Menschen aus allen Regionen und sozialen Lagen Deutschlands ein. Sie wird alle zwei Jahre veröffentlicht. Sie finden die Studie zum Download unter www.bmu.de/PU621 sowie ein Kurzpapier mit den wesentlichen Aussagen unter www.bmu.de
 
Ausschreibungen und Wettbewerbe
Hessen
 
Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2020
DAK-Gesundheit Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ in Hessen
Die DAK-Gesundheit sucht in ihrem Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ Einzelpersonen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise für ein gesundes Miteinander in Hessen engagieren. Bei der Auszeichnung geht es um einen respektvollen und toleranten Umgang, eine gute Nutzung Sozialer Medien und mehr Gesundheitsvorsorge. Die Teilnehmer*innen können sich online noch bis zum 31.10.2020 in drei Kategorien bewerben und auf Landes- und Bundesebene gewinnen. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb finden Bewerber*innen auf www.dak.de
 

Bundesweit
 
Bis zum 27.10.2020 für den eigenen Favoriten stimmen
Deutscher Engagementpreis: Abstimmung über den Publikumspreis gestartet
Bis zum 27. Oktober sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, für ihre Favoriten abzustimmen. 383 herausragend engagierte Personen und Initiativen haben die Chance, die bundesweit renommierte und mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung zu erhalten. Die 50 Erstplatzierten der Abstimmung gewinnen außerdem die Teilnahme an einem gemeinsamen Weiterbildungsseminar zu Öffentlichkeitsarbeit und gutem Projektmanagement in Berlin. www.deutscher-engagementpreis.de
 
Veranstaltungen
 
20.10.2020, Online-Veranstaltung
Fachtagung „Sicherheit und Gesundheitsschutz managen – vom Risiko zur Chance“
Systematische Ansätze im Arbeitsschutz unterstützen dabei, Risiken bei der Arbeit zu erkennen und aus diesen Chancen für einen wirksamen Arbeitsschutz abzuleiten. Gerade die jüngsten Erfahrungen aus der Corona-Krise zeigen, wie hilfreich solche Ansätze sein können. Der Faktor "Gesundheit" hat hierbei einen neuen Stellenwert erhalten. Mit Blick auf diese Entwicklungen, aber auch vor dem Hintergrund der aktuellen Periode der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie werden in der Veranstaltung aktuelle und neue Herausforderungen im Arbeitsschutz beleuchtet. Die Veranstaltung wird in Kooperation des Regierungspräsidium Gießen gemeinsam mit der Technischen Hochschule Mittelhessen und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration durchgeführt und findet erstmals online statt. www.o.thm.de
 
20.-21.10.2020, Online-Veranstaltung
Fachtag „Bildungsort Esstisch!“
Der Online-Fachtag zu Ernährungsbildung, dem Bildungs- und Erziehungsplan und Kinderrechten rund um den Esstisch gibt sowohl Betreuungspersonen von (Klein-)Kinder in Kindertagespflege und Kindertagesstätten als auch Referent*inne, Fachberatungen und Fachdiensten neue Ideen und Impulse für ihre Arbeit. Der fachliche Input wird im virtuellen Austausch genutzt, um Praxisansätze kennen zu lernen, zu ergänzen und zu aktualisieren. Die Veranstaltung findet interaktiv statt. Der Fachtag wird von der Verbraucherzentrale Hessen e. V., Fachgruppe Lebensmittel und Ernährung veranstaltet und durch das Hessische Ministerium für Sozuiales und INtegration gefördert. Er richtet sich an Fachkräfte, Fachberatungen, Fortbildnerinnen, Fortbildner und Eltern aus den Bereichen Kindertagespflege und Kindertagesstätten sowie alle Interessierten. www.verbraucherzentrale-hessen.de
 
21.10.2020, Online-Veranstaltung
Digitaler Kongress „FUKO 2020: 3. Deutscher Fußverkehrskongress“
In Vorträgen, Diskussionen und Foren mit zahlreichen Mobilitätsexpertinnen und -experten will der digitale Kongress Denkanstöße und Anregungen liefern, um den Fußverkehr mehr in den Mittelpunkt der Verkehrspolitik von Bund, Ländern und Kommunen zu rücken. Der Kongress dient unter anderem der Vorbereitung einer Nationalen Fußverkehrsstrategie. Die Inhalte der Konferenz werden im Livestream übertragen, interaktive Chat- und Videoformate ermöglichen den Austausch untereinander. www.fussverkehrskongress.de
 
22.10.2020, Online-Veranstaltung
Öffentlicher Teil der Plenarsitzung „Recht auf Selbsttötung?“
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020, mit dem das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§ 217 StGB) für verfassungswidrig erklärt wurde, sorgte in Fachkreisen und in der politischen Öffentlichkeit für intensive Debatten. Die Veranstaltung wird via Livestream auf der Website des Deutsches Ethikrates übertragen. Das Publikum ist eingeladen, den Debatten im Online-Chat und unter #Suizidbeihilfe auf Twitter zu folgen. www.ethikrat.org
 
25.-27.10.2020, Berlin & digital
World Health Summit 2020
The spread of COVID-19 shows how essential the improvement of global health is and how crucial the strengthening of international and interdisciplinary cooperation remains. As a leading global health conference and network of academia, the private sector, civil society and politics, the World Health Summit is more important than ever. The World Health Summit 2020 will take place as planned from 25-27 October 2020 in Berlin with a mixture of personal on-site and digital participation. Date, venue, program structure, and session formats will stay the same. www.worldhealthsummit.org
 
28.10.2020, Online-Veranstaltung
Veranstaltungsreihe „Vulnerabilität – (k)ein alter Hut?"
Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg lädt am 28.10.2020 herzlich zu der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe „Vulnerabilität – (k)ein alter Hut?
Dialogräume schaffen zum Thema Vulnerabilität, gesundheitliche Chancengerechtigkeit und den Auswirkungen der Corona-Pandemie" ein. Seit vielen Jahren findet jährlich eine Tagung der KGC Hamburg zum Thema kommunale Gesundheitsförderung statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die diesjährige Tagung als digitale Veranstaltung durchgeführt. Sie lädt ein, das Thema Vulnerabilität im Kontext der Pandemie (neu) zu diskutieren. Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch unter Fachkräften, Multiplikator*innen und Interessierten der interdisziplinären kommunalen Gesundheitsförderung anzuregen, indem gute Praxisbeispiele im Rahmen von parallelen Workshops präsentiert und diskutiert werden. www.hag-gesundheit.de
 
29.10.2020, Live-Stream
Podiumsdiskussion Kinder- und Jugendsport – Leistung, Gesundheit, Gesellschaft
Am 29. Oktober veröffentlicht die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung den Vierten Deutschen Kinder- und Jugendsportbericht und lädt Sie aus diesem Anlass sehr herzlich zu einer Podiumsdiskussion ein, die im Live-Stream übertragen wird. Nach einer Begrüßung durch die Kuratoriumsvorsitzende der Krupp-Stiftung, Prof. Ursula Gather, wird die Moderatorin Julia Scharf die Diskussion leiten. Die Teilnehmer*innen sind: Prof. Dr. Christoph Breuer, Deutsche Sporthochschule Köln & Hauptherausgeber des Kinder- und Jugendsportberichts, Pauline Grabosch, Profisportlerin im Bahnrad. Dr. Eckart von Hirschhausen, Mediziner, TV-Moderator, Kabarettist und Buchautor, Alfons Hörmann, Präsident Deutscher Olympischer Sportbund sowie Tim Reichert, Chief Gaming Officer FC Schalke 04. Ausgangspunkt für die Diskussion ist die stark zunehmende Inaktivität von Kindern und Jugendlichen. Die Panel-Teilnehmer*innen werden Fragen zum Rückgang der Leistungsorientierung, zur Rolle der Körpernormen, zum Zusammenhang von sozialer Schicht und Sportlichkeit und zum Einfluss von Digitalisierung auf das Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen besprechen. www.krupp-stiftung.de
 
07.11.2020, Dresden & Live-Stream
FemHealth2020. Digitalisierung und Frauengesundheit
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat mit Corona einen enormen Aufschwung erfahren. Digitale Werkzeuge sind heute als technologische Lösung für eine Vielzahl von Problemen nicht mehr wegzudenken. Diese Entwicklung verändert nicht nur unsere Gesundheitsversorgung nachhaltig, sondern auch unsere sozialen Beziehungswelten. Am digitalen Umbau dieser Bereiche sind Frauen weniger beteiligt. Im Diskurs um die Digitalisierung des Gesundheitswesens benötigen wir nicht nur den interdisziplinären Austausch unterschiedlicher gesundheitsnaher Berufsgruppen (z. B. Hebammen, Pfleger*innen, Psychotherapeut*innen), sondern auch mit Betroffenen (z. B. Müttern, Migrant*innen, Patient*innen etc.). Hierzu lädt der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. herzlich ein. www.gesundheit-nds.de
 
10.11.2020, Online-Veranstaltung
Erste digitale DHS Fachkonferenz SUCHT „Suchthilfe: kommunal denken - gemeinsam handeln"
Städte und Gemeinden kommt bei der Suchtprävention und Suchthilfe eine entscheidende Rolle zu. Eine bedarfsgerechte Versorgung suchtkranker Menschen sicherzustellen, ist nicht zuletzt durch die derzeitige Coronakrise und der damit einhergehenden Finanzlage der Kommunen eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Die erste digitale DHS Fachkonferenz SUCHT analysiert und diskutiert die aktuellen Problemlagen sowie die Herausforderungen und Chancen für eine gute kommunale Suchthilfe und Suchtprävention. Ziel ist es, zukunftsfähige Perspektiven für die vielfältigen kommunalen Aktivitäten der Suchthilfe zu entwickeln. Die Konferenz findet online mit Beiträgen von Expertinnen und Experten der Suchtprävention, Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe sowie aus Kommunen und der Wissenschaft statt. www.hls-online.org
 
11.-12.11.2020, Berlin
Deutscher Pflegetag 2020
Der Deutsche Pflegetag fand erstmals im Jahr 2014 statt und wird als einzige nationale Veranstaltung direkt von Vertretern der Pflege für Pflegefachpersonen organisiert. Der Deutsche Pflegetag ist in den sechs Jahren seines Bestehens zur zentralen Veranstaltung für die Profession Pflege in Deutschland mit großer medialer und politischer Aufmerksamkeit herangewachsen. Dabei liegt der Fokus des Deutschen Pflegetages auf dem Dialog miteinander. Auch in diesem Jahr werden wieder mehrere Tausend Teilnehmer aus der Profession, Politik, Wirtschaft und Verbänden über die Weiterentwicklung des Berufsbildes Pflege und die Rolle dieser in der Gesellschaft diskutieren und gemeinsame Lösungsansätze zur Bewältigung der Herausforderungen entwickeln. www.deutscher-pflegetag.de
 
09.12.2020, Online-Veranstaltung
Fachveranstaltung „Weibliche Genitalverstümmelung, (k)ein Tabu?! Stärkung von Handlungskompetenz und Dialog in der medizinischen Praxis und in der Arbeit mit Geflüchteten“
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind rund 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit von weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) betroffen. Im Zuge der weltweiten Migrationsbewegung rückt das Thema auch deutschland- und europaweit immer stärker in den Fokus. Insbesondere Fachkräfte im sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich benötigen hier ein größeres Netzwerk unterstützender Strukturen, um betroffenen und bedrohten Frauen und Mädchen reflektiert und kompetent begegnen zu können. Es gilt, Prävention, Intervention und Versorgung für die Betroffenen zu verbessern. Zur Fachveranstaltung am 9.12.2020 zum Thema „Weibliche Genitalverstümmelung, (k)ein Tabu?! Stärkung von Handlungskompetenz und Dialog in der medizinischen Praxis und in der Arbeit mit Geflüchteten“ lädt Sie der pro familia Landesverband Hessen e. V. herzlich ein. www.profamilia.de
 
17.-18.03.2021
SAVE THE DATE - Kongress „Armut und Gesundheit“ 2021
Der Kongress Armut und Gesundheit wird am 17. und 18. März 2021 unter dem Motto „Aus der Krise zu Health in All Policies“ stattfinden. Um den nächsten Kongress umsetzen zu können, ist jedoch eine deutliche Verkleinerung notwendig. Der Aufruf zur Beteiligung richtet sich in diesem Jahr ausschließlich an die Mitveranstalter*innen, Förderer*innen, Kooperationspartner*innen sowie Mitglieder der Programmkomitees des Kongresses. Diese gehen auf Mitgestalter*innen zu und reichen Beiträge ein. Es gibt keinen offenen Call for Abstracts für den kommenden Kongress. Das aktuelle Diskussionspapier finden Sie hier. www.armut-und-gesundheit.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Tel +49 (0)69 713 76 78-0
Fax +49 (0)69 713 76 78-11
mara.springer@hage.de
www.hage.de
 
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