Newsletter 1/2020
 
 
Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Sie zum ersten Newsletter des neuen Jahres begrüßen zu dürfen und hoffen, Sie hatten einen guten Start in das neue Jahr.

Unser Januar-Newsletter 2020 beginnt mit Nachrichten aus der HAGE e. V. Es folgen Beiträge aus Hessen, aus Deutschland und zum Abschluss eine Zusammenstellung spannender Veranstaltungen.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Mit herzlichen Grüßen
Mara Springer
 
Aktuelles aus der HAGE e. V.
 
 
17. Februar 2020
Multiplikatorenschulung „Gesundheit und Lebensqualität vor Ort strategisch gestalten und gezielt agieren“
Es sind nur noch wenige Plätze frei. Jetzt online anmelden!
Am Montag, den 17. Februar 2020 laden wir Sie herzlich zu einer Multiplikatorenschulung mit dem Thema „Gesundheit und Lebensqualität vor Ort strategisch gestalten und gezielt agieren. Bedarfsanalysen im kommunalen Kontext – Werkzeuge für die praktische Umsetzung“ in den Saalbau Gallus nach Frankfurt am Main ein. Das Setting Kommune gewinnt in der Prävention, Gesundheitsförderung und -versorgung seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung. Für die kommunale Gesundheitsförderung braucht es einen guten Überblick über die regionale Datenlage, die bereits bestehenden Angebote, die agierenden Akteur*innen, die bestehenden Netzwerke sowie die Wünsche der Bevölkerung. Die Multiplikatorenschulung vermittelt Methoden, wie diese Infomationen ermittelt und nachhaltig genutzt werden können. Die Veranstaltung wird von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen (LVG & AFS Nds.) e. V. organisiert. www.hage.de
 
 
7. Januar 2020
Fortbildungsmodul für Kita-Leitungen und Kita-Fachberatungen "Gesundheitsfördernde Kita – auf der Grundlage des BEP“
Es sind nur noch wenige Plätze in 2020 frei. Jetzt online amelden!
Mit der Fortbildung verfolgt das Land Hessen das Ziel, Gesundheitsförderung stärker in der Lebenswelt Kita zu verankern. Hierbei werden das Kind und die Eltern genauso in den Blick genommen wie die Fach- und Leitungskräfte. Mit zehn weiteren Fortbildungsterminen für Leitungskräfte und zwei Terminen für Fachberatungen werden bis Sommer 2020 Fachkräfte für die Durchführung qualitätsgesicherter Gesundheitsförderung geschult. Die Fortbildung beinhaltet für beide Zielgruppen einen hohen praktischen Anteil. Nach dem zweiten Fortbildungstag haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, das Gelernte in der eigenen Einrichtung in die Praxis umzusetzen. Der dritte Tag dient dem gegenseitigen Austausch und knüpft an die Ergebnisse aus der Praxisphase an. Die Fortbildungstermine finden Sie unter dem hier folgenden Link. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung. www.hage.de
 
 
9. Januar 2020
Herzlichen Glückwunsch!
4. Weiterbildungsdurchgang in Hessen erfolgreich abgeschlossen
Am 26. November 2019 haben weitere 23 Teilnehmer*innen verschiedenster Einrichtungen aus ganz Hessen die Schatzsuche-Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Die frischgebackenen Referent*innen absolvierten bislang sechs abenteuerliche Weiterbildungstage. Darüber hinaus ist eine Inhouse-Schulung für das gesamte Kita-Team vorgesehen, bei der alle Fachkräfte mit ins Boot geholt werden. Einen kurzen Rückblick finden Sie unter https://www.hage.de/aktivitaeten/eltern-programm-schatzsuche/kurz-berichtet/4-runde-eltern-programm-schatzsuche/
Ziel des Programms ist es, den Blick von Eltern auf die Stärken und Schutzfaktoren ihrer Kinder zu richten, um so das seelische Wohlbefinden der Kinder zu fördern. Seit dem 1. August 2017 fördert die Techniker Krankenkasse die Einführung und Umsetzung des Eltern-Programms Schatzsuche in hessischen Kindertagesstätten. Die mittlerweile 6. Runde der Weiterbildung Eltern-Programm Schatzsuche ist bereits für den Herbst 2020 in Planung. Die vorläufigen Termine können Sie unter dem folgenden Link einsehen. www.hage.de
 
 
13. Januar 2020
20. Fachtagung „Leben und Sterben“ am 19.11.2019 in Bad Nauheim
Der Bericht der 20. Fachtagung steht zum Download bereit
Die Hessische Landesregierung hat sich ihrer Verantwortung für die Verbesserung der Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen früh gestellt und bereits 1996 ein Konzept zur Verbesserung der Sterbebegleitung in Hessen vorgelegt. Im Rahmen der 20. Fachtagung „Leben und Sterben“ am 19. November 2019 in Bad Nauheim wurde das Ergebnis des Überarbeitungs- und Diskussionsprozesses, die „Leitlinien zur Verbesserung und Stärkung der Sterbebegleitung in Hessen“ vorgestellt. 125 Interessierte haben an der diesjährigen Fachtagung „Leben und Sterben“ am 19. November 2019 in Bad Nauheim teilgenommen. Den Verlauf und die Ergebnisse der 20. Fachtagung „Leben und Sterben“ haben wir in einem Bericht festgehalten. Dieser steht nun zum Download hier zur Verfügung. www.hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention in Hessen
 
10. Dezember 2019
Mitmachen und bewerben bis 10.2.2020
Landeswettbewerb „Sozialer Zusammenhalt“
Anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Soziale Stadt in Hessen“ hat das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen den Landeswettbewerb „Sozialer Zusammenhalt“ - Innovative Bürgerbeteiligung in der Sozialen Stadt in Hessen ausgeschrieben. Es wird nach guten Beispielen zum Thema „Innovative Bürgerbeteiligung in der Sozialen Stadt in Hessen“ gesucht, um vorbildliche Projekte der vergangenen Jahre zu würdigen, bekanntzumachen und zur Nachahmung anzuregen. Alle Akteure der sozialen Stadtteilentwicklung sind aufgerufen, Wettbewerbsbeiträge einzureichen. Einsendeschluss ist der 10.2.2020. Die Auszeichnung der prämierten Projekte mit Übergabe der Preisgelder wird Staatsminister Tarek Al-Wazir im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Soziale Stadt in Hessen“ am 23.4.2020 in Offenbach am Main vornehmen. www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de
11. Dezember 2019
Mitmachen und bewerben bis 31.1.2020
Hessischer Elisabeth Preis für SOZIALES 2020
Alle Menschen haben ein mehr oder weniger ausgeprägtes Bedürf­nis nach sozialen Kontakten. Soziale Beziehungen und Integration sind wichtig für das persönliche Wohlbefinden, für die Persönlichkeitsentwicklung und für die Gesundheit. Der Hessische Elisabeth Preis für SOZIALES 2020 steht unter dem Motto „Einsamkeit - Mittendrin, nicht außen vor“ und möchte Bewerberinnen und Bewerber ansprechen, die anderen Menschen Brücken in die Gesellschaft bauen. Bewerben können sich Personen und Organisationen, die sich mit ihren Ideen und Angeboten dafür einsetzen, Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren oder vor Vereinsamung zu schützen. www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
 
12. Dezember 2019
Interview mit Felix Blaser im Deutschlandfunk Kultur
Armutsbericht 2019 „Armut kann über Generationen weitergegeben werden“
In seinem Armutsbericht macht der Paritätische Wohlfahrtsverband eine neue Problemregion aus: Hessen. Vor zehn Jahren noch galt das Bundesland als relativ wohlhabend. Seitdem ist die Armut laut dem Bericht um 24 Prozent gestiegen – so stark wie in keinem anderen Bundesland. Felix Blaser, Referent für Armutspolitik bei der Diakonie Hessen, nennt vor allem Arbeitslosigkeit und zu geringe Löhne als Gründe für diese Entwicklung. Dass die Armutsquote vor allem in Mittelhessen angestiegen ist, könne damit zusammenhängen, dass dort viele Menschen hingezogen seien, weil dort bezahlbare Wohnungen vorhanden sind. Das ganze Interview mit Felix Blaser vom 12.12.2019 ist abrufbar unter www.deutschlandfunkkultur.de
 
6. Januar 2020
Neun hessische Pflegeheime beteiligen sich an dem Projekt
Präventionsprojekt PEKo: Gewaltprävention in der stationären Pflege
Obwohl Gewalterfahrungen im Pflegeheim-Alltag immer wieder vorkommen, gibt es bisher nur wenige Angebote zur Prävention von Gewalt. Darüber hinaus existieren bislang kaum belastbare Studien über die Wirksamkeit entsprechender Interventionen. Das von der TK geförderte Präventionsprojekt "PEKo" geht diese beiden Problemfelder aktiv an. Die Abkürzung PEKo steht für "Partizipative Entwicklung von Konzepten zur Prävention von Gewalt in der stationären Pflege". Bundesweit nehmen an dem Modellprojekt etwa 50 Pflegeeinrichtungen in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt teil. Im Rahmen des Präventionsprojektes PEKo entwickeln Pflegeheime Konzepte gegen Gewalt. Unterstützt werden sie dabei von Expertinnen und Experten dreier Hochschulen. Übergreifendes Projektziel ist es, das Thema Pflege Gewalt zu enttabuisieren und eine Kultur des Hinschauens und der Achtsamkeit zu schaffen. www.tk.de
8. Januar 2020
Zentrum für Psychotraumatologie e. V. Kassel
Online-Umfrage zu den Bedarfen Traumatisierter
Welche Angebote für Traumatisierte in Kassel und Umgebung wären aus der Sicht von Betroffenen, Therapeut*innen, Ärzt*innen und Beratungsstellen sinnvoll? Das möchte das Zentrum für Psychotraumatologie e. V. herausfinden, auch um sein Angebot besser an die Bedürfnisse anzupassen. Das Angebot an traumatherapeutisch fortgebildeten PsychotherapeutInnen liegt weit hinter dem Bedarf zurück. Bis ein ambulanter geeigneter Therapieplatz gefunden ist, vergehen meist mehrere Monate. Doch was hilft, lange Wartezeiten zu überbrücken, wenn Hilfe eigentlich dringend notwendig wäre und Symptome, wie Flashbacks, Ängste und Alpträume das Leben stark beeinträchtigen? Über die Homepage des Zentrums für Psychotraumatologie e. V. gelangt man auf die beiden Online-Umfragen, die sich mit dieser Frage beschäftigen. Eine Umfrage richtet sich direkt an Betroffene, die zweite an Professionen, die mit Traumatisierten arbeiten. Das Ausfüllen der Fragebogen ist anonym möglich, die Befragung dauert etwa vier Minuten. www.traumazentrum-kassel.de
 
10. Januar 2020
Neuer kostenloser Ratgeber unterstützt Erziehende
Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen
Wie können Eltern und Erziehende Kinder stärken, wenn diese erste Konsumerfahrungen mit Alkohol, Drogen oder digitalen Medien machen? Mit der Förderung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der BARMER veröffentlichte die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) den Elternratgeber „Kinder und Jugendliche vor riskantem Umgang mit Alkohol, Cannabis oder Handy schützen“. Er gibt konkrete Hilfestellungen und Orientierung in Fragen der Suchtprävention. Der Elternratgeber steht ab sofort kostenlos zur Verfügung. Er kann auf der Homepage der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. heruntergeladen bzw. als Printversion bestellt werden. Darüber hinaus ist diese Broschüre in den hessischen Fachstellen für Suchtprävention in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt erhältlich. www.hls-online.org
 
Gesundheitsförderung und Prävention bundesweit
 
3. Dezember 2019
Kooperationsverbund gesundheitsziele.de plant Strategiepapier zur Umsetzung des Gesundheitsziels
Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“
Der Kooperationsverbund gesundheitsziele.de plant ein Strategiepapier zur Umsetzung des Gesundheitsziels „Gesundheit rund um die Geburt“. Den Anstoß dazu gab ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Dialogforum des Kooperationsverbunds, in dem knapp 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die weitere Umsetzung des im Jahr 2017 veröffentlichten Gesundheitsziels berieten. Vertreten waren unter anderem die Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen, Berufs- und Fachverbände, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Patient(inn)enorganisationen sowie die Wissenschaft. www.gesundheitsziele.de
7. Dezember 2019
Antragsstellung bis 30.6.2020
GKV-Bündnis für Gesundheit verlängert Antragsfrist für Gesundheitsförderung in Kommunen
Das GKV-Bündnis für Gesundheit hat die Frist, in der Kommunen Förderanträge für den Auf- und Ausbau gesundheitsförderlicher Strukturen stellen können, um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Mit dem Förderangebot für sozioökonomisch benachteiligte Kommunen unterstützt die gesetzliche Krankenversicherung mit insgesamt etwa 40 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren den bundesweiten Aufbau kommunaler Strukturen, um Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention für Bürgerinnen und Bürger zu etablieren. Die Förderung deckt auch Personalressourcen für die Koordination von Maßnahmen und die Vernetzung der Akteure vor Ort ab. Umfassende Informationen zum Kommunalen Förderprogramm, den Förderbedingungen und zum Antragsverfahren erhalten Interessierte auf der Internetseite des GKV-Bündnisses für Gesundheit. www.gkv-buendnis.de
 
11. Dezember 2019
Journal of Health Monitoring 4/12 des Robert-Koch-Instituts
Bessere und vergleichbare Informationen über die Gesundheit der Menschen in Europa
Die Lebenserwartung der EU-Bevölkerung ist seit ihrem Bestehen gestiegen, die Lebensbedingungen haben sich verbessert, es gab Fortschritte beim Gesundheitsverhalten und in der Gesundheitsversorgung. Dennoch stellen in der EU die steigende Krankheitslast bei nichtübertragbaren Krankheiten, der demografische Wandel und die soziale Ungleichheit in der Gesundheit Herausforderungen an Public Health und die nationalen Gesundheitssysteme. Um auf diese Herausforderungen angemessen reagieren zu können, werden zuverlässige bevölkerungsrepräsentative Daten über die Lebensbedingungen, den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten und die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens in den EU-Staaten benötigt. Eine wesentliche Datenbasis für Indikatoren zum Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten in Europa liefert der European Health Interview Survey (EHIS). Die vorliegende Ausgabe basiert auf den Daten der zweiten EHIS-Welle. Diese wurden zu verschiedenen Aspekten von Gesundheit ausgewertet und Vergleiche mit dem Schwerpunkt „Wie geht es Deutschland in Europa?“ durchgeführt. www.rki.de
 
3. Januar 2020
Elternkompetenzen stärken
Merkblätter und Filme "Seelisch gesund aufwachsen"
Mit dem Ziel, die Elternkompetenzen zu stärken, erläutern zehn Merkblätter und Filme die seelischen Bedürfnisse und entwicklungsbezogenen Bedarfe der Kinder von Geburt an bis zum sechsten Lebensjahr. Die Materialien enthalten auch Informationen und alltagsnahe Empfehlungen, wie Eltern die seelische Gesundheit ihres Kindes fördern können. Gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) die Deutsche Liga für das Kind bei der Entwicklung der Merkblätter und Filme unterstützt. Inhaltlich orientieren sie sich an den zehn Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9, die in den ersten sechs Lebensjahren des Kindes von Kinderärztinnen und -ärzten durchgeführt werden. Im Rahmen dieser "U-Untersuchungen" erhalten Eltern das entsprechende Merkblatt. www.fruehehilfen.de
 
7. Januar 2020
Wöchentlicher Podcast zu Themen des Kongresses im März 2020
Armut und Gesundheit – Der Public Health-Podcast
Bis zum Kongress Armut und Gesundheit im März 2020 diskutieren die Mitglieder des Programmkomitees, Referierende und Unterstützer*innen des Kongresses immer freitags über Fragestellungen aus den einzelnen Handlungsfeldern des nächsten Kongressprogramms miteinander. Damit soll zum einen den vielen engagierten Mitgliedern des Programmkomitees ermöglicht werden, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Zum anderen sollen neue Zielgruppen auf das Thema und den Kongress Armut und Gesundheit aufmerksam gemacht werden. Natürlich geht damit auch die Einladung einher, sich in die Diskussionen auf dem Kongress einzubringen. Der Podcast kann bei Deezer, iTunes und Spotify auch abonniert werden. www.armut-und-gesundheit.de
9. Januar 2020
Monatliche Beiträge zur Gesundheitsförderung und Prävention
BVPG-Blog
Seit Ende November ist der Blog der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. (BVPG) online. Das neue Format bietet vertieftes Fachwissen rund um Prävention und Gesundheitsförderung in den Lebenswelten und zu den Schwerpunktthemen „Prävention nichtübertragbarer Krankheiten“ und „Digitalisierung in Prävention und Gesundheitsförderung“. Der jüngste Blogbeitrag beschäftigt sich mit dem Thema „Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege“ und zeigt auf, wo Handlungsbedarf besteht und wie Veränderungen herbeigeführt werden können. www.praeventionsblog.de
 
Ausblick auf Veranstaltungen
 
21.1.2020, Berlin
5. Männergesundheitskonferenz
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Bundesministerium für Gesundheit veranstalten am 21. Januar 2020 in Berlin die 5. gemeinsame Männergesundheitskonferenz unter dem Motto: "Gesundheit und Wohlbefinden von Männern im digitalen Zeitalter - Ist die Zukunft männersensibler Prävention digital?". Diskutieren Sie auf der 5. Männergesundheitskonferenz mit Expertinnen und Experten anhand aktueller nationaler und internationaler gesundheitspolitischer Entwicklungen und Strategien Fragen zum Thema, Chancen und Risiken von digitalen Gesundheitsangeboten. www.maennergesundheitsportal.de
 
22. - 23.1.2020, Berlin
Bundeskongress Gender-Gesundheit
In Kooperation mit dem Kongress des Bundesverbandes Managed Care (BMC) setzt der Bundeskongress Gender-Gesundheit den Fokus auf die Frage "Gender & Alter". Der demographische Wandel ist die Herausforderung der Zukunft. Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der Menschen so lange leben wie nie zuvor in der Geschichte und auch länger gesund leben? Wie müssen die Themen Gesund­heits­ver­sor­gung, Krank­heit und Pflege, Wohnen und Ein­sam­keit zusammen gedacht werden, um dieser Heraus­forderung adäquat zu begegnen? MIt diesen Fragen beschäftigt sich der BMC-Kongress mit dem Fokusthema "Gesundheit in einer Gesellschaft des längeren Lebens" am 22. und 23. Januar 2020 in Berlin. www.bundeskongress-gender-gesundheit.de
 
31.1.2020, Köln
Abschlusssymposium des Projekts "Gesundheit und Gerechtigkeit weiterdenken: Normenwandel im Gesundheitswesen der alternden Gesellschaft" (NoWa)
Die durch Alterung, Technisierung und Diversität veränderten Rahmenbedingungen beeinflussen auch grundlegende normative Konzepte von Gesundheit und Krankheit, Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit sowie interkultureller und intergenerationeller Solidarität. Im Projekt NoWa wird das sich wandelnde Wertgefüge und die Normentwicklung in inter- und transdisziplinärer Forschung näher untersucht. Entwickelt wird so u.a. ein Modell zur Bestimmung der Konzepte von Gesundheit und Krankheit, Gerechtigkeit und Solidarität, das auf verschiedene gesellschaftswirkliche Kontexte Rücksicht nimmt. Aus der erarbeiteten Matrix entsteht sodann ein normativ fundierter Kriterienkatalog, mit dessen Hilfe die Gesundheitspolitik und die im Gesundheitswesen Tätigen die Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung in einer sich demografisch wandelnden Gesellschaft analysieren, evaluieren und gestalten können. Am 31. Januar 2020 werden in einem Abschlusssymposium in Köln die zentralen Ergebnisse des Projekts präsentiert und zur Diskussion gestellt. www.ceres.uni-koeln.de
 
1.2.2020, Frankfurt am Main
Fachtag „Sport und Krebs“
Die Behandlungsmöglichkeiten bei Krebserkrankungen haben sich in den letzten Jahrzehnten verbessert, wodurch die Überlebensrate nach einer Krebserkrankung kontinuierlich steigt. Bewegung und körperliches Training gewinnen aufgrund ihrer positiven Wirkungen in allen Phasen der Therapie sowie in der Rehabilitation und Nachsorge zunehmend an Bedeutung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Projekts "Bewegung gegen Krebs" statt, mit dem die Deutsche Krebshilfe, der DOSB und die Deutsche Sporthochschule Köln gemeinsam auf die enorme Bedeutung von Sport und Bewegung in der Krebsprävention und -nachsorge aufmerksam machen. Angesprochen sind Übungsleiter/-innen B Sport in der Prävention und Übungsleiter/-innen Rehabilitation, Betroffene und Ärzte. Der Fachtag ist eine Veranstaltung des Landessportbundes Hessen e. V. (lsb h) in Kooperation mit dem Krankenhaus Nordwest/ Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt a. M. und den Kooperationspartnern Hessischer Turnverband e. V. und Hessischer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e. V. www.landessportbund-hessen.de
 
4.2. - 3.11.2020, Marburg
Jahres-Fortbildungsprogramm für Frauen
Der stetige und immer schneller werdende Wandel stellt das Leben dauerhaft vor neue Anforderungen und erfordert Veränderungen. Digitalisierung, Klimawandel, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nur einige der Themen, die beschäftigen. Zukunft kann aktiv gestaltet werden, wenn diese Herausforderungen angenommen werden. Das Jahres-Fortbildungsprogramm des Frauenbüros, Kreisausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf, stellt verschiedene Möglichkeiten vor, die persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten zu erweitern und zu stärken. Ob durch einen Rhetorikkurs, einen Persönlichkeitsworkshop oder eine Fortbildung zum Thema Organisation, einen Teil des Handwerkszeugs für die vielfältigen Herausforderungen kann in dem Fortbildungsprogramm des Kommunalen Frauenbüros gefunden werden. www.marburg-biedenkopf.de
 
5.2.2020, Hannover
Tagung „Wo ein Wille ist, da ist auch… Health in All Policies in der Stadtentwicklung“
Im Fokus der Tagung „Wo ein Wille ist, da ist auch… Health in All Policies in der Stadtentwicklung“ am 5. Februar 2020 in Hannover steht die WHO-Strategie „Health in All Policies (HiAP)“. HiAP bzw. „Gesundheit in allen Politikbereichen“ ist ein ressortübergreifender Ansatz, der dafür Sorge tragen soll, dass Gesundheit als Querschnittsthema verschiedenster Politikbereiche mitgedacht wird. Anhand von Beispielen aus der Stadt- und Quartiersentwicklung aus Deutschland und den Niederlanden macht die Tagung deutlich, wie ressortübergreifende Strategien mit dem gemeinsamen Ziel, mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität zu schaffen, aussehen können. Die Tagung richtet sich an Fachkräfte und Entscheidungsträger*innen unterschiedlichster Fachbereiche (Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Bauen, Verkehr, Umwelt) aus Kommunen, Verbänden und Vereinen, an Wissenschaftler*innen, zivilgesellschaftliche Akteur*innen sowie alle Interessierten. www.gesundheit-nds.de
 
27. - 28.2.2020, Frankfurt am Main
Seminar „Wie organisiere ich mein Handeln? Methoden gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit"
Von 27. bis 28. Februar 2020 veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) das Seminar „Wie organisiere ich mein Handeln? Methoden gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit" in Frankfurt am Main. Die Methodik der professionellen Sozialen Arbeit als planvolles Handeln zu verstehen und umzusetzen, ist anspruchsvoll. Tagtäglich ist jede/r in unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Organisationen gefordert. Doch wie laufen die systematischen professionellen Prozesse konkret ab? Welche Abwägungen sind zu treffen? Welches Know-How ist in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit besonders relevant? Wie gelingt es, systematisch die eigene Wahrnehmung in Bezug zu sich, zu Klient/innen, zur Organisation oder zur Lebenswelt der Adressat/innen zu setzen? Und wie gelingt es,daraus abgeleitet planvoll zu handeln? www.dvsg.org
 
5.3.2020, Köln
Statuskonferenz „Bewegung und Bewegungsförderung"
Am 5. März 2020 findet die Statuskonferenz zum Thema "Bewegung und Bewegungsförderung" der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln statt. Die 19. Statuskonferenz wird in Kooperation mit den Mitgliedsorganisationen der BVPG, dem Deutschen Olympischen Sportbund e. V. (DOSB) und dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) veranstaltet. Ziel der Veranstaltung ist es, das Potenzial von Bewegung in der Prävention und Gesundheitsförderung bekannt zu machen und zu diskutieren, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren und allgemein die Bewegung zu fördern. www.bvpraevention.de
 
8. - 10.3.2020, Berlin
Kongress „Armut und Gesundheit 2020“
Die zeitliche Nähe zum internationalen Frauentag (am 8. März) nimmt der Kongress zum Anlass, genderspezifische Fragestellungen stärker in die Diskussionen um den Health in All Policies-Ansatz und die politischen Gestaltungsspielräume einzuweben. Das Motto für den Kongress Armut und Gesundheit 2020 lautet daher: „POLITIK MACHT GESUNDHEIT. GENDER IM FOKUS“. Fragen wie: „Wo liegen Spannungsverhältnisse zwischen Politik, Macht und Gender? Wie kann sich die medizin- und naturwissenschaftlich geprägte (Public Health-) Wissenschaft und Praxis dem Verständnis von Gender als sozialer Konstruktion nähern und die binäre Geschlechterkonstruktion hinter sich lassen? Welche Bedeutung haben genderrelevante Fragestellungen für die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und Prävention?“, stehen im Zentrum der Diskussion. www.armut-und-gesundheit.de
 
12. - 13. 3.2020, Dresden
DGUV-Fachtagung „Prävention und Gesundheitsförderung in Schulen" zum Thema „Sport, Spiel und Bewegung"
Die Kultusministerkonferenz (KMK), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) widmen sich 2020 in ihrer regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Fachtagung aus der Reihe "Prävention und Gesundheitsförderung in Schulen" dem Thema "Sport, Spiel und Bewegung". Entsprechend der Leitidee "Gute gesunde Schulen entwickeln" richtet sie sich vor allem an die Fachebenen aus den Bereichen Schulentwicklung, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Sport- und Bewegungsförderung. Es werden Tagungsgäste von Kultusministerien bzw. Schulsenatsbehörden, Unfallversicherungsträgern, Ministerien, politischen Gremien und Sportverbänden, aber auch von gesetzlichen Krankenkassen und bundesweit agierenden Organisationen erwartet. www.dguv.de
 
25.3.2020, München
Tagung „Hallo, wie geht es dir? – Gesundheit im Alter durch gesellschaftliche Teilhabe“
Durch gesellschaftliche Teilhabe können die Lebensqualität und Gesundheit von Menschen maßgeblich gestärkt werden. Im Hinblick auf zunehmende körperliche, seelische oder kognitive Einschränkungen im Alter nimmt die Förderung der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben für Seniorinnen und Senioren einen besonderen Stellenwert bei der Gesundheitsförderung ein. Doch welche Ansätze gibt es, die gesellschaftliche Teilhabe im Alter zu fördern? Wie kann man entsprechende Aktivitäten initiieren? Und vor allem: Wie erreicht man damit die Menschen, die bereits sozial isoliert leben? Zu diesen Themen lädt die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern zu einer Veranstaltung ein. Die Anmeldung ist ab dem 15. Januar 2020 möglich. www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
 
1. - 2. 4. 2020, Frankfurt am Main
Kongress „Bildung neu denken – gemeinsam. gerecht. grenzenlos.“
Wie kann Chancengerechtigkeit im Bildungssystem gelingen? Wie verändert die Digitalisierung das Lernen? Wie kann die Anerkennung ausländischer Abschlüsse funktionieren? Was bedeutet lebenslanges Lernen über die Grenzen von Schule hinaus? Wie funktioniert Bildung am Ende der Erwerbstätigkeit? Und wie können Teilhabe und Inklusion erfolgreich gelingen? Das sind aktuell zentrale Fragen in der Sozial- und Bildungslandschaft. Auf dem IB (Internationaler Bund) Kongress in Frankfurt am Main werden sie, neben vielen weiteren Themen, mit renommierten Referierenden erklärt, diskutiert und weiterentwickelt. Die Veranstaltungsformate sind vielseitig, innovativ und frei wählbar. Das Programm beinhaltet neben klassischen Vorträgen auch Praxispanels, Workshops oder Expertendiskussionen. www.kongress.ib.de
 
23.4.2020, Offenbach am Main
Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Soziale Stadt in Hessen“
Dieses Jahr wird das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt" 20 Jahre alt. Dies ist der Anlass, im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung im April 2020 auf die Erfolgsgeschichte der „Sozialen Stadt" zurück zu blicken und Bilanz zu ziehen. Zu dieser besonderen Veranstaltung haben bereits der zuständige Staatsminister Tarek Al-Wazir und der Staatssekretär Jens Deutschendorf vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ihre Teilnahme zugesagt. Des Weiteren werden zahlreiche Akteur*innen und Partner*innen aus 20 Jahren „Soziale Stadt" in Hessen zu Wort kommen und Beispiele gelungener Bürgerbeteiligung vorgestellt. www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de
 
23. - 25.4.2020, Saarbrücken
70. Wissenschaftlicher Kongress „Der Öffentliche Gesundheitsdienst – Große Gesundheitsziele fördern wir hier von klein auf“
Dass es klug ist, sich bewusst Ziele zu setzen, ist keine neuzeitliche Erkenntnis. Mit einer zunehmenden Verknappung finanzieller und personeller Ressourcen im Gesundheitsversorgungssystem insgesamt und vor allem im Öffentlichen Gesundheitsdienst gewinnt der Prozess der Gesundheitsziele weiterhin an Bedeutung. Der Öffentliche Gesundheitsdienst des Saarlands möchte den Kongress nutzen, mit den Teilnehmenden die Umsetzung und Stimmigkeit von Gesundheitszielen auf Bund-, Länder- und kommunaler Ebene zu diskutieren. Gleichzeitig soll damit die Rolle des ÖGD in diesem Prozess geschärft und der Austausch zwischen den Akteuren gefördert werden. www.bvoegd-kongress.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Telefon: 069-713 76 78-0
Fax: 069-713 76 78-11
E-Mail: mara.springer@hage.de
Internet: www.hage.de
 
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