Newsletter 07/2020
 
Liebe Leserinnen und Leser,

allmählich geht der Ausnahmezustand in eine neue Normalität über. Spontane Anpassungen von Prozessen, Video-Konferenzen, digitale Treffpunkte und Meetings gehören mittlerweile für die meisten zu ihrem Arbeitsalltag dazu.

Manches jedoch ist noch beim Alten. Wir haben für Sie im Juli-Newsletter 2020 wieder eine Auswahl aus den zahlreichen Nachrichten, Angeboten, Projekten und Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in Hessen und Deutschland zusammengestellt.
Im Anschluss an diese weisen wir auf interessante Studien, Veröffentlichungen und Ausschreibungen hin. Und zu guter Letzt gibt es eine kurze Zusammenstellung angebotener Veranstaltungen.

Nach einer kurzen Sommerpause wird der nächste Newsletter, wie gewohnt, im September erscheinen.

Machen Sie es gut bis dahin und genießen Sie den Sommer!

Mit den besten Grüßen
Mara Springer
Newsletter-Redaktion

 

Erreichbarkeit unserer Geschäftsstelle
 
 
Die Geschäftsstelle ist telefonisch & per E-Mail erreichbar
In Anbetracht der aktuellen Situation um die Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) ist unsere Geschäftsstelle weiterhin vorübergehend nur eingeschränkt erreichbar. Telefonisch ist das Sekretariat der Geschäftsstelle Mo.-Fr. von 08:00-15:00 Uhr unter der Rufnummer +49 (0)69 713 76 78-0 erreichbar.
Die Kolleginnen und Kollegen erreichen Sie auch weiterhin per E-Mail. Um einen telefonischen Termin zu vereinbaren, schreiben Sie bitte eine E-Mail an die Kolleginnen und Kollegen oder an info@hage.de. Unter https://www.hage.de/ueber-uns/team/ finden Sie eine Liste mit den Ansprechpersonen. www.hage.de
 
Termine und Aktuelles aus der HAGE e. V.
 
 
26.06.2020
Bewegungs- und Gesundheitsförderung
Landesprogramm „SPORTLAND HESSEN bewegt“
Der Zusammenhang von Sport und Gesundheit ist nicht von der Hand zu weisen. Mit dem Landesprogramm „SPORTLAND HESSEN bewegt“ möchten das Hessische Ministerium des Innern und für Sport und der Landessportbund Hessen gemeinsam mit weiteren Ministerien und Partnern einen qualitativen und quantitativen Auf- und Ausbau von Bewegungs- und Gesundheitssportangeboten für alle Lebensphasen und in unterschiedlichen Lebenswelten ermöglichen. Dabei sollen die Begeisterung für mehr Sport bei Kindern und Jugendlichen geweckt, Sportangebote für ältere Menschen in Vereinen gefördert und Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum gestärkt werden. Die Geschäftsstelle des Landesprogramms ist von Kai Friedrich, Abteilung Sport des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport, in Wiesbaden besetzt. Die Projektkoordination übernimmt seit dem 01.06.2020 die HAGE e. V. mit Béatrice Frank, Referentin für Bewegungs- und Gesundheitsförderung. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf wird zum 01.07.2020 als erste von drei Modellregionen im Rahmen des Landesprogramms ein Pilotprojekt zur Einführung von „Bewegungskoordinatoren“ umsetzen. Die Dauer des Modellprojekts ist auf drei Jahre angelegt. www.innen.hessen.de
 
 
20.10.2020, Friedberg
"Armut & Gesundheit – Soziale Teilhabe und Lebensqualität in Familienzentren stärken"
SAVE THE DATE - Fachtag Familienzentren 2020
Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration laden wir Sie am Dienstag, den 20. Oktober 2020, herzlich zum Fachtag Familienzentren 2020 nach Friedberg in die Stadthalle ein. Der 4. Fachtag wird an die vorangegangenen Veranstaltungen zur Themenreihe „Gesundheitsförderung und Prävention in Familienzentren“ anknüpfen und in diesem Jahr der Frage nachgehen, wie die soziale Teilhabe und Lebensqualität von sozialbenachteiligten Bürgerinnen und Bürgern in Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern nachhaltig gestärkt werden können. Dabei werden insbesondere die vulnerablen Dialoggruppen: Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung, Erwerbslose und Ältere in den Blick genommen. Merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor! Weitere Informationen finden Sie unter www.hage.de
 
02.09.2020, 15:00 Uhr, online
Eltern-Programm Schatzsuche
DIGITAL – 2. Austauschtreffen für Schatzsuche-Referent*innen aus Hessen
Gemeinsam mit der Schatzsuche-Landeskoordinatorin aus Hamburg findet nach den positiven Rückmeldungen zum ersten digitalen Austauschtreffen, das zweite DIGITALE hessische Austauschtreffen für Schatzsuche-Referent*innen am 02.09.2020 um 15:00 Uhr statt. Das Austauschtreffen ermöglicht pädagogischen Fachkräften aus verschiedenen Einrichtungen, die alle die Schatzsuche-Weiterbildung durchlaufen haben, Erfahrungen über die Umsetzung des Programms und die Elternarbeit auszutauschen sowie sich zu vernetzen. Am 19. Mai 2020 fand das erste DIGITALE Austauschtreffen der hessischen Schatzsuche-Referent*innen statt. Mehr dazu unter https://www.hage.de/aktivitaeten/eltern-programm-schatzsuche/kurz-berichtet/digital-1-austauschtreffen-fuer-schatzsuche-referentinnen/
Seit dem 1. August 2017 fördert die Techniker Krankenkasse die Einführung und Umsetzung des Eltern-Programms Schatzsuche in hessischen Kindertagesstätten. Weitere Informationen zur Anmeldung für das 2. Austauschtreffen finden Sie unter www.hage.de
 
 
28.08.2020, Frankfurt am Main
Praxisorientierte Lernwerkstatt der KGC Hessen
Vertiefte Lernwerkstatt zur Konzeption von Maßnahmen der Gesundheitsförderung
Die Planung wirkungsvoller Maßnahmen der Gesundheitsförderung orientiert sich am Public Health Action Cycle: Zunächst erfolgt eine Problemanalyse, auf deren Grundlage Ziele entwickelt und Maßnahmen abgeleitet werden. Nachdem diese umgesetzt wurden, erfolgen im letzten Schritt eine Evaluation und Reflexion, die die erzielten Wirkungen in den Blick nehmen. Am 28.08.2020 lädt Sie die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hessen (KGC) herzlich zu einer Lernwerkstatt mit dem Schwerpunkt Planungsqualität nach Frankfurt am Main ein. Am Beispiel des Themenfeldes „Gesund älter werden“ werden verschiedene Aspekte der Planungsqualität bearbeitet. Inputs der Referentin wechseln sich mit Plenumsdiskussionen und der Arbeit in Kleingruppen ab. Dem Transfer in den Praxisalltag gilt dabei besondere Aufmerksamkeit. Der Workshop richtet sich an kommunale Akteur*innen u. a. aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Stadtentwicklung, die sich mit dem Aufbau von Strategien und Maßnahmen zum Thema soziallagenbezogene Gesundheitsförderung auseinandersetzen. www.hage.de
 
03.07.2020, online
Fit für die Vorstandsarbeit - Rechtliche Fragen im Hospizverein
Online-Fortbildungen für Vorstände von Hospizvereinen in Hessen 2020
In den vergangenen Jahren haben sich die ehrenamtlich tätigen Hospizvereine in Hessen stetig weiterentwickelt und vergrößert. Je größer der Verein und je vielfältiger seine Angebote, desto mehr wachsen die Aufgaben und Pflichten der Vereinsvorstände. Es bestehen Rechte und Pflichten gegenüber den Mitgliedern, ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins und auch gegenüber den Menschen, die das Angebot des Hospizvereines nutzen. Und gerade in den vergangenen Wochen sind weitere, ganz neue Fragen aufgetaucht. Für die Fortbildungen konnte erneut Michael Röcken, Rechtsanwalt und „Zertifizierter Experte im Gemeinnützigkeitsrecht“, als Referent gewonnen werden. Die Fortbildungen werden durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration finanziell gefördert. www.hage.de
 
30.06.2020
Anmeldungen sind ab sofort möglich!
Die Weiterbildungstermine zum Eltern-Programm Schatzsuche 2020 und 2021 sind online
Die derzeitige Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie zeigt uns mehr denn je, wie wichtig die psychische Gesundheit von Kindern ist. Genau hier setzt das Eltern-Programm Schatzsuche an, welches in Hessen seit dem 1. August 2017 von der Techniker Krankenkasse gefördert wird. Ziel ist es, Eltern und andere Bezugspersonen sowie pädagogische Fachkräfte für die Bedürfnisse der Kinder zu sensibilisieren und die Stärken und Schutzfaktoren der Kinder als „Schätze“ in den Blick zu nehmen. Die Weiterbildungstermine zum Eltern-Programm Schatzsuche für den Herbst 2020 sowie das Frühjahr und den Herbst 2021 sind online. Ab sofort können Sie sich anmelden. Die Plätze für die Weiterbildung sind begrenzt. www.hage.de
 
Nachrichten aus Hessen
 
30.06.2020
Für Schulkinder der 1. bis 5. Klassen
Hessen startet digitales Ferienförderprogramm „Ferdi“
Hessen bietet Schulkindern der Jahrgangsstufen 1 bis 5 mit dem digitalen Förderangebot „Ferdi“ ab sofort die Möglichkeit, verpasste Unterrichtsinhalte in den Ferien freiwillig von zu Hause aus nachzuholen. „Ferdi“ setzt im Gegensatz zu sonstigen Ferienlernangeboten nicht die Präsenz in der Schule voraus. Mit Hilfe einer auf allen digitalen Endgeräten kompatiblen, kostenlosen App kann die Lehrkraft ohne direkten Kontakt den Lernstand und die Nutzungsintensität ihrer teilnehmenden Schülerinnen und Schüler feststellen und Ratschläge für weitere geeignete Aufgaben geben. Das digitale Förderprogramm ist Teil eines vom Bundesbildungsministerium unterstützten Projekts, an dem auch das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main beteiligt ist. www.kultusministerium.hessen.de
 
29.06.2020
Kostenfreie Angebote der AOK Hessen
Kreative und sportliche Ideen in Zeiten von Homeschooling und Ferien
Um den Nachwuchs zu Hause sinnvoll zu beschäftigen, lassen sich etliche Familien einiges einfallen. Mit ihren kostenlosen Angeboten möchte die AOK Hessen einen Beitrag zur Unterstützung leisten. Auf der folgenden Internetseite wurden Malvorlagen, Ideen zum Nähen, Spielen und Kochen zusammengestellt. https://gkgz.aok-erleben.de/kreative-ideen-in-der-coronazeit/. Außerdem finden Schüler*innen auf der YouTube-Seite „Henrietta & Co.“ täglich neue Video-Anleitungen mit Bewegungsübungen, um in der schulfreien Zeit fit zu bleiben. Neben dem Trainingsprogramm „Henriettas bewegte Schule“ findet man dort auch „Henriettas HipHop Stunde“ zum Nachtanzen und „Henriettas Abenteuer – Der Podcast“ mit spannenden Geschichten der sympathischen Heldin. „Henrietta & Co.“ ist ein Informations- und Präventionsprogramm der AOK, das ausgehend von einem bundesweit etablierten Kindertheater-Projekt seit 2017 weiter ausgebaut wird. In diesem Präventionsangebot verbindet die AOK kindgerecht große Gesundheitsthemen wie Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit. www.youtube.com
 
25.06.2020
Suchtprävention, Sucht- und Selbsthilfe
HLS-Erklärvideo "Warum ist Alkohol in der Schwangerschaft gefährlich?"
Der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft kann erheblichen Einfluss auf die Gesundheit des Kindes und dessen Entwicklung haben. Das 90-sekündige Erklärvideo der Hessische Landesstelle für Suchtfragen e. V. (HLS) soll das Bewusstsein in der Bevölkerung für einen konsequenten Verzicht auf Alkohol und andere schädliche Substanzen während der gesamten Schwangerschaft und auch in der Stillzeit schärfen. Das Video ist zu Zeit in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hat die Filmentwicklung im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützt. Alle Organisationen im Bereich der Suchtprävention, Suchthilfe und Selbsthilfe wie auch medizinische Einrichtungen und Arztpraxen, sind eingeladen, die Videos herunterzuladen, in ihrem Bereich zu verbreiten und in ihrer täglichen Arbeit einzusetzen. www.hls-online.org
 
25.06.2020
Kostenfreies Angebot des Vereins "Between The Lines" und des Hochtaunuskreises
App bietet Hilfe für Jugendliche in Krisen
Between The Lines ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich, unter anderem im Zusammenrabeit mit dem Hochtaunuskreis, zur Aufgabe gemacht hat, Jugendlichen in persönlichen Problemsituationen mittels einer App und Website kostenfrei, niedrigschwellig, schnell und unkompliziert Hilfen anzubieten. Jugendliche können häufig nicht auf adäquate Unterstützungs- und Bewältigungsstrategien in ihrem sozialen Umfeld zurückgreifen, etwa weil Scham, die Angst vor Stigmatisierung oder ein unvollständiges Verständnis ihres Problems ihnen diese Zugänge versperren. Sie besitzen außerdem oft kein ausreichendes Wissen über die vorhandene Hilfe-Infrastruktur vor Ort. Die Smartphone-App und die Website "Between The Lines" bauen eine digitale Brücke zum Jugendhilfesystem auf und schließen mit diesem Angebot die große Vermittlungslücke zwischen Hilfesuchenden und Hilfegebenden. Der Hochtaunuskreis arbeitet seit vielen Monaten mit dem Verein zusammen, so dass dieses Angebot für die Taunusregion zur Verfügung steht. Die App steht in den Handy App-Stores zur Verfügung und kann kostenfrei heruntergeladen werden. www.between-the-lines.info
 
23.06.2020
Schnelle Vermittlung von Fachkräften
Hessen schließt sich bundesweiter Vermittlungsplattform #pflegereserve an
Ab sofort können sich Fachkräfte aus der Pflege und pflegenahen Qualifikationen, die derzeit nicht in einem Pflegeberuf arbeiten, in Krisenzeiten jedoch mit ihren Qualifikationen helfen möchten, auf der Online-Plattform #pflegereserve anmelden. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie Gesundheitsämter können so bei plötzlich auftretenden lokalen Ausbrüchen mit Interessierten in Kontakt treten und Unterstützung anfordern. Die von der Bertelsmann Stiftung betriebene Plattform #pflegereserve ist eine Initiative aus der Zivilgesellschaft. Sie wird unter anderem von der Bundespflegekammer, dem Deutschen Pflegerat und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen unterstützt sowie vom Deutschen Roten Kreuz empfohlen. www.pflegereserve.de
 
Nachrichten aus Deutschland und der Welt
 
25.06.2020
Wegweiser in 14 Sprachen zum Download oder Bestellen
Gesundheit für alle. Ein Wegweiser durch das deutsche Gesundheitssystem
Nicht nur für Menschen, die gerade erst nach Deutschland gekommen sind, ist es oft schwer, das deutsche Gesundheitssystem zu überblicken. Schon die Frage, ob und wie man sich krankenversichern kann, ist schwierig zu beantworten. An wen kann man sich wenden, wenn man selbst oder ein Familienmitglied krank ist? Geht man zuerst zu einem Arzt oder lieber direkt ins Krankenhaus? Und wenn zum Arzt, zu welchem eigentlich? Antworten auf diese und weitere Fragen möchte der Wegweiser „Gesundheit für alle“ geben. Der Wegweiser liegt in der dritten Auflage in Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch /Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch/ Kroatisch/ Bosnisch, Spanisch und Türkisch vor. Zusätzlich wird auch eine deutschsprachige Version angeboten. www.wegweiser-gesundheitswesen-deutschland.de
 
25.06.2020
Bundesweites Projekt „CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN – Für Grundschulen“
Kostenfreies Projektpaket unterstützt Einrichtungen
Das Programm „Clever in Sonne und Schatten – Für Grundschulen“ bringt den UV-Schutz altersgerecht und unterhaltsam in die Schule. Ein kostenfreies Projektpaket unterstützt Schulleitungen in der nachhaltigen Etablierung von UV-Schutz in ihrer Einrichtung. Ziel des Programms ist es, Kinder, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern für die wichtigsten Verhaltensweisen zum Sonnenschutz zu sensibilisieren. Entwickelt wurde das Programm vom Präventionszentrum des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC). Es ist Teil der Kampagne CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN, in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe, der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e. V. und dem Projekt "Die Sonne und Wir" an der Universität zu Köln/Uniklinik Köln. www.uniklinikum-dresden.de
 
23.06.2020
Erste bundesweite Anlaufstelle für ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierte
Startschuss für Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist ein gemeinsames Vorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sitz der Stiftung ist die Stadt Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Stiftung werden das starke, lebendige, vielfältige bürgerschaftliche Engagement und Ehrenamt von rund 30 Millionen Bürgerinnen und Bürgern anerkannt und wertgeschätzt. Zum ersten Mal wird es mit der Stiftung eine bundesweite Anlaufstelle für die ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierten in Deutschland geben. Ein Schwerpunktthema der Stiftungsarbeit wird die Digitalisierung sein. Zudem wird sie die Informationsangebote bündeln, damit engagierte Bürgerinnen und Bürger gute und erprobte Konzepte schnell und unkompliziert einsetzen können. www.bmfsfj.de
 
23.06.2020
World Health Organization (WHO)
Dekade des gesunden Alterns 2020-2030
Mit der Dekade des gesunden Alterns 2020-2030 ruft die World Health Organization (WHO) internationale Organisationen, Regierungen, zivilgesellschaftliche Initiativen, Experten, Wissenschaft und Medien dazu auf, gemeinsam zielgerichtete Maßnahmen zu entwickeln, um das Leben von älteren Menschen und deren Familien zu verbessern. www.who.int
 

Corona-Pandemie
 
01.07.2020
corona-und-du.info
Neue Webseite speziell für Kinder und Jugendliche
Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Besonders belastend ist die Situation für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, deren Alltag oft völlig auf den Kopf gestellt wurde. Deshalb hat die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums München zusammen mit der Beisheim Stiftung ein Informationsportal speziell für diese Altersgruppen entwickelt. Die Webseite "Corona und Du" bietet auf Basis aktuellster wissenschaftlicher Erkenntnisse leicht auffindbare und verständliche Inhalte. Neben Rat und Hilfestellungen erhalten Kinder und Jugendliche auch ganz konkrete Tipps zur Prävention und finden Hinweise auf Hilfsangebote. www.www.corona-und-du.info
 
30.06.2020
Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen
Ergebnisse der bundesweiten Studie „JuCo“
Wie erleben Jugendliche die Corona-Krise? Ein Forschungsteam des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim und der Goethe-Universität Frankfurt hat in einer bundesweiten Studie Jugendliche ab 15 Jahren befragt. Es haben sich etwa 6000 Jugendliche in sehr kurzer Zeit an der bundesweiten Studie „JuCo“ beteiligt, um von ihren Erfahrungen und Perspektiven während der Corona-Krise zu berichten. www.uni-hildesheim.de
 
30.06.2020
COVID-19 und gesundheitliche Chancengleichheit
BVPG-Blog: Interview mit Thomas Altgeld
Gesellschaftlich Benachteiligte leiden häufiger an chronischen Erkrankungen und haben somit ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19. Zudem kommen sie wahrscheinlich häufiger mit dem Virus in Kontakt und sind ungleich stärker von den Maßnahmen zum Infektionsschutz betroffen. Die Pandemie droht also, die bestehenden sozialen Ungleichheiten zu verschärfen. Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie auf die gesundheitlichen Ungleichheiten? Was bedeutet das für die Arbeit in den Landesvereinigungen für Gesundheit? Diese Fragen beantwortet Thomas Altgeld, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. und BVPG-Vorstandsmitglied. www.bvpgblog.de
 
23.06.2020
So funktioniert die Warn-App
Corona-Warn-App zum Download im Apple App-Store und Google-Play-Store
Die Anwendung soll das Nachverfolgen von Corona-Infektionen leichter und schneller machen. Dafür misst sie über Bluetooth, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie nachträglich anderen Anwendern, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Dann kann man sich freiwillig - auch ohne Symptome - auf Kassenkosten testen lassen. Kontaktdaten werden nicht zentral gespeichert, sondern nur jeweils auf den Smartphones. Für den Austausch zwischen den Geräten werden nur Schlüssel erzeugt und ausgetauscht. Voraussetzung für die Wirksamkeit der App ist allerdings nicht nur die Zahl der Downloads. Wichtig ist auch, dass die Nutzer aktiv ihre Infektion angeben, wenn sie positiv getestet wurden. Wie die App funktioniert wird unter https://www.tagesschau.de/inland/faq-corona-tracing-app-103.html oder unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app erklärt. Was Kritiker zu der neuen Warn-App sagen, können Sie unter https://digitalcourage.de/blog/2020/corona-warn-app nachlesen. Downloadmöglichkeiten und Informationen finden Sie unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Warn_App.html sowie unter www.bundesregierung.de
 
23.06.2020
Internetangebot und kostenlose Infobroschüren
Informationen rund um das Coronavirus in 40 Sprachen
Der Bedarf nach aktuellen und sicheren Informationen rund um die Corona-Pandemie (Schutzmaßnahmen, Quarantäneregeln, Unterstützungssystem etc.) wurde von Flüchtlingen und Migrant*innen nachhaltig an das Ethno-Medizinische Zentrum e. V. herangetragen. Als Reaktion darauf wurde eine Website eingerichtet, auf der RKI-geprüfte Informationen in aktuell 40 Sprachen zum Download bereitstehen. Barrierefrei, sicher, vertrauenswürdig und immer aktuell. Weiter stehen Info-Broschüren „Coronavirus – Informationen und praktische Hinweise“ in 16. Sprachen zur Verfügung, die kostenlos per E-Mail bestellt werden können. Die Flyer wurden im Rahmen der „Zusammen gegen Corona“-Kampagne gemeinsam von dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Ethno-Medizinischen Zentrum erstellt. www.covid-information.org
 
Wissenschaftliche Studien und Befragungen
 
30.06.2020
Welche Informationen benötigen Familien mit Kindern mit seltenen Erkrankungen?
Teilnehmer*innen für Online-Befragung gesucht
Auf der Webseite carefamnet.org sollen Informationen für Familien mit Kindern mit seltenen Erkrankungen zur Verfügung gestellt werden. Dabei geht es vor allem um seelische und soziale Belastungen und Anforderungen, die im Zusammenhang mit der seltenen Erkrankung eines Kindes entstehen können. Für die Entwicklung dieser Webseite wird erhoben, welche Informationen sich Familien zu seelischen und sozialen Belastungen in Bezug auf die Erkrankung des Kindes wünschen. Aktuell können an der Online-Befragung Väter, Mütter, Sorgeberechtigte, Geschwisterkinder und andere Angehörige eines Kindes (0-21 Jahre) mit einer seltenen Erkrankung teilnehmen. Ziel des CARE-FAM-NET Verbundes ist es, die psychosoziale Versorgung für Kinder und Jugendliche mit seltenen Erkrankungen und ihre Familien zu verbessern. Die Verbundpartner finden Sie unter: https://www.carefamnet.org/der-verbund/. Um die Anzahl der Befragten zu erhöhen, ist eine Weiterleitung des Links an weitere Interessierte ausdrücklich erwünscht. Sie gelangen über folgenden Link auf die Online-Umfrage. www.limesurvey.uni-hamburg.de
 
30.06.2020
AOK-Bundesverband
Studie zur Ernährungskompetenz in Deutschland
Um die Ernährungskompetenz ist es in Deutschland nicht allzu gut bestellt, wie eine aktuelle Studie des AOK-Bundesverbandes zeigt. Demnach verfügt mehr als die Hälfte der Bundesbürger (53,7 Prozent) über eine problematische oder gar inadäquate Ernährungskompetenz (Food Literacy). Für die von der Agentur „Facit Digital“ durchgeführte Erhebung wurden knapp 2.000 Personen zu acht Themenfeldern befragt. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Unter diesem Link geht es zu den Studienergebnissen. www.aok-bv.de
30.06.2020
Ernährung und Gesundheit
AOK-Cerealienstudie
Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des AOK-Bundesverbandes, die das Kaufverhalten von 30.000 Haushalten in Deutschland unter die Lupe nahm und den Zuckergehalt von über 1.400 Produkten auswertete, kommt zu den Ergebnissen, das 73 Prozent der gekauften Menge an Müslis, Cornflakes und Co. beim Zuckergehalt die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 15 Gramm Zucker pro 100 Gramm überschreiten. Bei den speziell an Kinder gerichteten Cerealien liegen sogar 99 Prozent der gekauften Produkte über diesem Richtwert. www.aok-bv.de
 
23.06.2020
Fachkräftebefragung im Gesundheitswesen zur Versorgung psychosozial belasteter Familien
ZuFa-Monitoring: Gesundheit und Frühe Hilfen
Wie genau werden psychosozial belastete Familien im Gesundheitssystem versorgt? Gelingt der Übergang von einem Hilfesystem ins andere? Diesen Fragen geht der Forschungszyklus „Zusammen für Familien (ZuFa) Monitoring – Gesundheit und Frühe Hilfen“ nach. Akteure aus den gynäkologischen Praxen, den Geburtskliniken und den pädiatrischen Praxen wurden dazu befragt. Die Ergebnisse der drei Studien hat das NZFH nun auf seiner Internetseite veröffentlicht. www.fruehehilfen.de
 
17.06.2020
Robert Bosch Stiftung und forsa
Repräsentative Befragung zu Reformvorschlägen im Gesundheitswesen
Die überwältigende Mehrheit (92 Prozent) der Bundesbürger ist der Meinung, dass bestimmte Medikamente und Schutzmaterialien künftig verstärkt in Deutschland oder Europa produziert werden sollten, auch wenn die Preise dadurch steigen. Das grundsätzliche Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem wird durch die Angst vor Lieferengpässen aber kaum erschüttert. So haben zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) großes (55 Prozent) oder sogar sehr großes Vertrauen (14 Prozent) darin, dass die Politik auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige und bezahlbare medizinische Versorgung für alle Bürger sicherstellt. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Robert Bosch Stiftung GmbH. Dazu hat das Meinungsforschungsinstitut forsa vom 22. bis zum 28. Mai 2020 1.011 Personen ab 18 Jahren in Deutschland befragt. www.neustart-fuer-gesundheit.de
16.06.2020
Studie zu Erfolgskriterien von Digitalprojekten
Ländlich, digital, attraktiv - Digitale Lösungsansätze für ländliche Räume
Ländliche Räume stehen vor vielfältigen Herausforderungen, sei es bei der medizinischen Versorgung, der Versorgung mit Waren und Dienstleistungen oder Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gibt es überall in Deutschland innovative Projekte, die digitale Lösungsansätze verfolgen, um die Daseinsvorsorge und Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Welche Faktoren tragen dazu bei, dass sie erfolgreich sind, welche können dem Erfolg entgegenstehen? Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) hat 49 Projekte zu ihren Erfahrungen befragt. Die vorliegende Studie zeigt viele Maßnahmen auf, mit denen Projektdurchführende, Verwaltung und Politik die Erfolgsaussichten von Digitalprojekten in ländlichen Räumen erhöhen können. www.oeffentliche-it.de
 
19.05.2020
Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)-Studie
WHO-Bericht über das Gesundheitsverhalten von 11-15-Jährigen in der Europäischen Region
Ein vom WHO-Regionalbüro für Europa veröffentlichter neuer Bericht über die Studie zum Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC), der sich mit den gesundheitlichen und sozialen Verhaltensweisen von Schulkindern im Alter von 11, 13 und 15 Jahren aus 45 Ländern befasst, deutet auf eine Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens von Jugendlichen in vielen Ländern im Zeitraum zwischen 2014 und 2018 hin. Die HBSC-Studie verfolgt seit über 35 Jahren die Erfahrungen junger Menschen und ist ein wichtiges Instrument, um die erzielten Fortschritte im Hinblick auf eine Vielzahl von gesundheitlichen und sozialen Indikatoren zu identifizieren und Problembereiche hervorzuheben. www.euro.who.int
 
Veröffentlichungen
 
30.06.2020
Interaktive Darstellung von Indikatoren
Nationale Diabetes-Surveillance 2019
Auf der Webseite der Diabetes-Surveillance können seit kurzem interaktive Darstellungen vieler Indikatoren zum Diabetesgeschehen in Deutschland abgerufen werden. Die Grafiken bilden die Surveillance-Ergebnisse unter anderem im zeitlichen Verlauf, nach Geschlecht, Alter, Region und Bildungsstatus ab. Mit der Diabetes-Surveillance soll eine transparente, stetige und umfassende Daten- und Informationsgrundlage zu Risikofaktoren sowie dem Krankheits- und Versorgungsgeschehen im Zusammenhang mit Diabetes in Deutschland geschaffen werden, die sich an Akteurinnen und Akteure in Gesundheitspolitik, Forschung und Praxis richtet. www.diabsurv.rki.de
30.06.2020
Evidence-based Public Health for Public Health Action
Journal of Health Monitoring S3/2020
Special Issue S3/2020 dokumentiert den internationalen Workshop Evidence-based Public Health for Public Health Action, den das Robert Koch-Institut (RKI) im Dezember 2018 in Berlin ausgerichtet hat. Der Workshop zielte darauf ab, einen Einblick in aktuelle Konzepte und methodische Herausforderungen im Bereich evidenzbasierte Public Health (EBPH) zu geben und nächste Schritte zum Ausbau der Zusammenarbeit in der EBPH-Forschung und -Praxis innerhalb des RKI sowie mit externen Partnerinnen und Partnern auf nationaler und internationaler Ebene zu identifizieren. Erscheinungsdatum 4. Juni 2020. www.rki.de
 
29.06.2020
Online-Dokumentation
Armut und Gesundheit 2020
Trotz der Absage des Kongresses 2020 gibt es eine online-Dokumentation der vorbereiteten und eingesendeten Beiträge und Themen. Zu finden sind Audio-, Video- und Podcastaufnahmen, Webinare sowie alle schriftlichen Beiträge, die von den inhaltlich Beteiligten zur Verfügung gestellt worden sind. Die Dokumentation wird ergänzt durch drei Podcast-Episoden zum Kongress-Schwerpunkt „Gender im Fokus“: zu den §218 und §219a, zu den aktuell als „systemrelevante“ Gruppen Bezeichneten und zu Wohnungsnot, Geschlecht und Gesundheit. www.armut-und-gesundheit.de
 
24.06.2020
Kompetenzzentrum von Bund und Ländern: jugendschutz.net
Jahresbericht "Jugendschutz im Internet"
Kinder und Jugendliche werden im Netz immer häufiger zu hochgefährlichen Mutproben animiert. Viele der Wettbewerbe gelten als hip und unterhaltsam, können jedoch ernsthafte Gesundheitsschäden verursachen. Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht von jugendschutz.net, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Bei seinen Recherchen hat jugendschutz.net auch festgestellt, dass beliebte Dienste der Sozialen Medien zu wenig Vorsorge betreiben, um Kinder und Jugendliche optimal vor Gefahren zu schützen. www.jugendschutz.net
24.06.2020
Karies bei Kindern wurde deutlich unterschätzt
Barmer-Zahnreport 2020
Das beste Mittel gegen Karies ist immer noch die Prävention. Dazu gehören neben der täglichen Zahnhygiene wie Zähneputzen auch die regelmäßigen Zahnarztbesuche. Ein Drittel der Zwölfjährigen in Deutschland hat bereits Karies im bleibenden Gebiss. Bislang war man davon ausgegangen, dass sie etwa jeden Fünften betrifft. Somit wurde Karies bei Kindern deutlich unterschätzt. Das geht aus dem aktuellen Barmer-Zahnreport hervor. www.barmer.de
 
23.06.2020
A modern partnership for a changing world
EuroHealthNet Annual Report June 2019-June 2020
Der Jahresbericht des EuroHealthNet steht online zur Verfügung. EuroHealthNet ist ein Netzwerk von Organisationen, Akteuren und gesetzlichen Körperschaften, die daran arbeiten, die Gesundheit und Gesundheitsgerechtigkeit der europäischen Länder zu fördern. www.eurohealthnet.eu
 
Ausschreibungen und Wettbewerbe
Hessen
 
Bewerbungsschluss ist der 31.07.2020
Wettbewerb „Aktion Generation – Lokale Familien stärken“
Die Hessische Landesregierung stellt auch in diesem Jahr wieder Preisgelder von insgesamt 50.000 Euro für den Wettbewerb „Aktion Generation – Lokale Familien stärken“ bereit. „Wir möchten kreative Projekte auszeichnen, die das gemeinsame Miteinander von Jung und Alt fördern, die mit Ihrem Handeln Verantwortung füreinander vor Ort übernehmen und dabei bestehende Strukturen sowie Angebote und Hilfen nutzen und miteinander verbinden“, so der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose. Bewerben können sich Kommunen und Gebietskörperschaften, Vereine, Verbände, Kirchen und Institutionen mit Sitz in Hessen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2020. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.soziales.hessen.de
 

Bundesweit
 
Einsendeschluss ist der 15.09.2020
Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das Komasaufen
Jedes Jahr landen rund 22.000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Die DAK-Gesundheit sucht Bilder mit klaren Botschaften gegen das Komasaufen. Mitmachen können Einzelteilnehmer und Teams im Alter von 12 bis 17 Jahren – auch wenn sie nicht bei der DAK-Gesundheit versichert sind. Die Aktion "bunt statt blau" findet 2020 bereits zum elften Mal statt. Seit dem Start haben mehr als 100.000 Jungen und Mädchen ihre Plakate gegen das Komasaufen eingeschickt. Unterstützt wird die Aktion vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord), seit April 2010 ist sie von der Europäischen Kommission zertifiziert. www.dak.de
 
Ablauf der Ausschreibungsfrist ist am 28.09.2020
Zi-Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung“ 2020
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) schreibt 2020 erneut einen Wissenschaftspreis zur Förderung der Erforschung regionaler Unterschiede in der Gesundheitsversorgung aus. Mit dem Wissenschaftspreis werden überdurchschnittlich gute Arbeiten auf dem Gebiet der Versorgungsforschung ausgezeichnet, die sich der Untersuchung regionaler Unterschiede in der Gesundheitsversorgung widmen. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. www.dgph.info
 
Veranstaltungen
 
02.07.2020, 16:30 Uhr, online
Virtuelle Veranstaltung „Bürger im Dialog“ mit Jens Spahn
Am 02.07.2020 um 16:30 Uhr haben Bürgerbotschafter die Möglichkeit, virtuell und live mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, MdB, über die Zukunft des Gesundheitssystems zu debattieren. Grundlage für die Diskussion sind Kernforderungen des Bürgerreports 2019. Erfahren Sie mehr über die Live-Debatte im Programmablauf. Bringen auch Sie als Zuschauer Ihre Fragen und Kommentare schriftlich an Herrn Spahn in die Live-Debatte ein. www.neustart-fuer-gesundheit.de
 
03.07.-14.07.2020, online
Webinar-Reihe: Psychische Gesundheit und Wohlbefinden von Männern fördern
Welche Strategien und Zugänge sind geeignet, um psychische Gesundheit „an den Mann“ zu bringen? In einer interaktiven Webinar-Reihe wird mit den Teilnehmenden ausgelotet, welche Rolle die betriebliche Lebenswelt für Männergesundheit spielt, wie männerreflektierte Kommunikation in Gesprächsangeboten gelingen und wie die Gesundheitskompetenz von Männern gefördert werden kann. Die Webinar-Reihe wird von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) im Rahmen des Projekts "Mann, was geht?! " veranstaltet. "Mann, was geht?!" wurde von der LVG & AFS in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse und der Universität Bielefeld entwickelt. www.mann-was-geht.de
 
07.07 und 14.07.2020, 17:00-18:30 Uhr, online
Online Vortrags- und Diskussionsreihe "Covid-19 und seine Folgen"
"Covid-19 und seine Folgen" ist eine Online Vortrags- und Diskussionsreihe des Wissenschaftsschwerpunkts Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen im SoSe 2020 in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsforum Public Health. Viele Wissenschaftler*innen und Lehrende im Gesundheitsbereich sind in Krisenbewältigung, in fachliche Beratung oder in neu aufgelegte wissenschaftliche Studien eingebunden. Bei der großen Dynamik in der Entwicklung der Krankheit und der gesellschaftlichen sowie politischen Reaktionen bleibt jedoch oft nicht genügend Zeit für Austausch und Diskussion. Hierfür bietet der WSP Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen zusammen mit dem Zukunftsforum Public Health nun ein kurzfristig entwickeltes Online- Angebot zu ausgesuchten Themen rund um COVID-19 und Public Health. Die kommenden Termine sind: Dienstag, 07.07.2020: Applaus für die Pflege – tatsächlich eine Anerkennung?, Dienstag, 14.07.2020 Risikostatus, Stereotype und Stigma in der Corona Pandemie. Die Veranstaltungszeiten sind jeweils von 17:00-18:30 Uhr. www.zukunftsforum-public-health.de
 
09.07., 16.07., 23.07.2020, 15:30-17:00 Uhr, online
DVSG Webinarreihe "Gesundheit qualitativ erforschen"
Die Webinarreihe „Gesundheit qualitativ erforschen – Eine Fortbildungsreihe für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit“ der Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) besteht aus drei sich ergänzenden und unabhängig voneinander buchbaren Webinaren. In dem ersten Webinar der Veranstaltungsreihe „Gesundheit qualitativ erforschen – Eine Fortbildungsreihe für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit“ wird in Grundlagen Qualitativer (Gesundheits-) Forschung eingeführt. Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe stehen das Forschungsinteresse, der Ablauf und Potenziale qualitativer (Gesundheits-) Forschung im Schwerpunkt. Und in dem dritten Webinar wird auf Methoden Qualitativer (Gesundheits-) Forschung eingegangen. www.dvsg.org
 
03.09.2020, 10:00-14:00 Uhr, online
FGM-Webinar "Reproduktive Gesundheit im Kontext von weiblicher Genitalverstümmelung"
Weibliche Genitalverstümmelung (Englisch: FGM = Female Genital Mutilation) stellt eine schwere Menschenrechtsverletzung dar und verwehrt Mädchen und Frauen das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit. Aktuellen Angaben der WHO zufolge sind weltweit mehr als 200 Millionen Frauen und Mädchen von Genitalverstümmelung in weltweit 30 Ländern betroffen. Das Beschneiden hat fatale gesundheitliche Folgen auf Sexualität, Schwangerschaft und Geburt. In der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung ist somit ein sachkundiger, sensibler und verantwortungsvoller Umgang mit den von FGM betroffenen und bedrohten Frauen unabdingbar. Ein wesentliches Ziel der Fortbildung ist es, Fachkräfte im Beratungskontext zu sensibilisieren und das Thema FGM nachhaltig in den Berufsalltag zu integrieren. www.gesundheit-nds.de
 
05.09.2020, 10:30-15:30 Uhr, dezentral
Hessenweiter Aktionstag "Landesbewohner*innentreffen: Sozialer Zusammenhalt lokal, digital und vernetzt!“
Anstelle des großen zentral organisierten Landesbewohner*innentreffens in einem ausgewählten Soziale Stadt-Gebiet, wird das Landesbewohner*innentreffen dieses Jahr dezentral begangen. Vor Ort im Stadtteil-, Quartiers-, Jugend- oder Familienzentrum oder sogar an einem Quartiersplatz unter freiem Himmel, also an ganz unterschiedlichen Standorten in Hessen. Mit Unterstützung des Quartiersmanagements/der Gemeinwesenarbeit möchte der Tag Kleingruppen aus der Bewohnerschaft zusammenbringen und digital sowie analog vernetzen. Anmeldung sind bis spätestens 31. Juli 2020 erbeten. Eine Einladung mit der Beschreibung der unkonventionellen Veranstaltung und dem Anmeldebogen sind hier zu finden www.agsbh.de
 
10.09.2020, Bremen
Fortbildung "Interkulturelle Ansätze in der Gesundheitsförderung"
Bei interkulturellen Ansätzen in der Gesundheitsförderung und Prävention geht es um die Erreichbarkeit von Menschen mit verschiedenen kulturellen Erfahrungshorizonten sowie um Öffnungsprozesse für diverse Gruppen. Wichtig ist es, ein vertieftes Verständnis für die Lebenswelten und Erfahrungen der zugewanderten Menschen zu entwickeln, um Gesundheit und Krankheit im Zusammenhang mit Migration erfassen zu können. In der Fortbildungsveranstaltung werden mit verschiedenen Methoden und intensivem Austausch zum Beispiel die folgenden Fragen und Themen bearbeitet: Welche Einflüsse hat Kultur und Migration auf die Vorstellungen von Prävention und Gesundheitsförderung? Wie können Angebote kultursensibel gestaltet werden? Wie kann (interkulturelle) Kommunikation gelingen? www.gesundheit-nds.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Tel +49 (0)69 713 76 78-0
Fax +49 (0)69 713 76 78-11
mara.springer@hage.de
www.hage.de
 
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