Newsletter 07/2019
 
Liebe Leserinnen und Leser,

die erste Jahreshälfte liegt bereits hinter uns und bevor es in die Sommerpause geht, erhalten Sie heute den HAGE-Newsletter Juli 2019.
Wir beginnen mit einer Stellenausschreibung in eigener Sache für den Aufbau einer Fach- und Vernetzungsstelle „Senioren- und Generationenhilfen“ in Hessen, gefolgt von interessanten Terminen der HAGE e. V. sowie einer Auswahl an hessen- und bundesweiten Nachrichten der Gesundheitsförderung und Prävention.

Außerdem erwartet Sie am Ende des Newsletters, wie gewohnt, ein Ausblick auf spannende Veranstaltungen.

Wir wünschen eine kurzweilige Lektüre.

Beste Grüße
Mara Springer
 
Stellenausschreibung der HAGE e. V.
 
 
20. Juli 2019
Fach- und Vernetzungsstelle „Senioren- und Generationenhilfen“ für Hessen
Stellenausschreibung für einen Fachreferenten (m/w/d) in Vollzeit
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für den Aufbau einer Fach- und Vernetzungsstelle „Senioren- und Generationenhilfen“ für Hessen einen Fachreferenten (m/w/d) in Vollzeit (40 Wochenstunden).
Ziel ist es, ein niederschwelliges Beratungsangebot zu schaffen, an das sich Akteure im Bereich Nachbarschaftshilfe, Bürgerhilfe und Seniorengenossenschaften wie auch Bürgerinnen und Bürger wenden können, die sich im Bereich der Senioren- und Generationenhilfe in ihrer Region engagieren bzw. engagieren möchten. Ein zentraler Arbeitsbereich wird die Vernetzung relevanter Partner in Hessen sein. www.hage.de
 
Nachrichten aus der HAGE e. V. und aus Hessen
 
 
17. Juli 2019
Kita-Fachberatungskurs für die Fortbildung „Gesundheitsfördernde Kita – auf der Grundlage des BEP“
Kurzfristig noch freie Plätze – 17.07 + 18.07 + 27.09.2019 in Fulda
Für die Modulfortbildung „Gesundheitsfördernde Kita – auf der Grundlage des BEP“ der Zielgruppe Kita-Fachberatungen im Juli 2019 stehen kurzfristig noch Plätze zur Verfügung. Die Kita-Fachberatungen werden durch die Fortbildung darin unterstützt, Einrichtungen bei der Konzeption einer gesundheitsfördernden Kita auf der Grundlage des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP) zu begleiten. Instrumente aus dem Projekt- und Qualitätsmanagement, die dabei helfen, gesundheitsförderliche Prozesse in den Kitas zu implementieren, werden angewendet und vermittelt. Die dreitägige Fortbildung ist als BEP-Fortbildung im Sinne des § 32 Abs. 3 des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches für Fachberatungen anerkannt. Weitere Informationen erhalten Sie von Anna Skalska. E-Mail: anna.skalska@hage.de, Tel.: 069 713 76 78 45 oder unter www.hage.de. Eine Anmeldung für Kurzentschlossene ist unter dem folgendem Link möglich: www.doo.net
 
 
31. Juli 2019
Endspurt - Die Bewerbungsfrist endet am 31.07.2019
Jetzt bewerben für den Hessischen Gesundheitspreis!
Der Hessische Sozial- und Integrationsminister ehrt mit dieser Auszeichnung Modelle, Projekte und Aktvitäten der Gesundheitsförderung und Prävention, die das Potenzial zur Ausbreitung in Hessen besitzen. Alle hessischen Vereine, Verbände, Firmen, Gesundheitsämter, Krankenkassen, Kindergärten, Schulen, Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren sowie Kommunen und Stadtteile sind aufgerufen, sich bis zum 31. Juli 2019 zu bewerben. Informationen rund um die Bewerbung finden Sie unter www.hage.de
 
 
23. September 2019
SAVE THE DATE – 23.09.2019, Stadthalle Friedberg
Fachtag Familienzentren 2019 „Partizipation in Familienzentren“
Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration laden wir Sie am Montag, den 23. September 2019, zum Fachtag Familienzentren nach Friedberg in die Stadthalle ein. Der dritte Fachtag dieser Themenreihe geht der Frage nach, wie Partizipation in den Lebenswelten Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser ermöglicht werden kann. Dabei werden sowohl Genderaspekte und Chancengleichheit als auch altersspezifische Besonderheiten berücksichtigt. Im Fokus stehen die Zielgruppen „Jung und Alt“, „Mütter und Väter“ und „Familien in sozialbenachteiligten Lebenslagen“. Ziel des Fachtages ist, die Akteurinnen und Akteure aus Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern für das Thema Partizipation in der Gesundheitsförderung zu sensibilisieren und zu stärken. Es sollen vor allem konkrete Wege und Möglichkeiten, wie partizipative Prozesse umgesetzt und in die Praxis integriert werden können, aufgezeigt und gemeinsam diskutiert werden.
www.hage.de
 
 
26. Juni 2019
Ein gelungener Tag mit regen Diskussionen
Fachtag der KGC Hessen „Gemeinsam gestärkt vor Ort: Lebensqualität für alle!“
Am Mittwoch, den 26.06.2019 fand im Südflügel des Kulturbahnhofs in Kassel der zweite Fachtag der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hessen (KGC) statt. Unter dem Motto: „Gemeinsam gestärkt vor Ort: Lebensqualität für alle!“ kamen verschiedene Praxisakteure aus Hessen zusammen. Insgesamt nahmen 80 Akteurinnen und Akteure aus hessischen Städten und Landkreisen teil. Eine kurze Zusammenfassung des Tages sowie in Kürze auch die Präsentationen der Fachbeiträge finden Sie hier www.hage.de
 
31. August 2019
Jetzt bewerben bis zum 31.08.2019
Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“
Die Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“ wird seit 2003 jährlich durch die hessische Sozialministerin bzw. den hessischen Sozialminister übergeben. Mit der Auszeichnung wird insbesondere die Arbeit von sozial und ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern gewürdigt. Der Wettbewerb steht dieses Jahr unter dem Motto: „Sozial engagiert in Hessen - ehrenamtlich, freiwillig, bürgerschaftlich“. Dabei kann sich soziales Engagement beispielsweise auf das Miteinander von Generationen, Religionen oder Kulturen beziehen oder sich auch in besonderer Weise in sozialen Projekten oder der sozialen Arbeit von Vereinen und Initiativen widerspiegeln. Vorschläge können bis zum 31. August 2019 eingereicht werden. www.soziales.hessen.de
 
12. Juni 2019
Gebündelte Informationen auf einen Blick
Broschüre "Demenz – Maßnahmen und Modelle in Hessen"
Bis ins hohe Alter zu leben, ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Auch in Hessen nimmt der Anteil hochbetagter Menschen zu. Mit zunehmendem Lebensalter steigt jedoch auch die Wahrscheinlichkeit, an einer Krankheit wie Demenz zu erkranken. Die Zahlen über Demenzerkrankungen basieren auf Schätzungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V., wonach in Hessen 117.319 Menschen, das sind ca. 9 Prozent der über 65-Jährigen, an Demenz erkrankt sind. In Hessen gibt es bereits zahlreiche Maßnahmen und Modelle rund um dieThematik. In der Broschüre sind erstmals zahlreiche Beratungs- und Informationsangebote sowie solche zur Bewegungsförderung und gesellschaftlichen Teilhabe für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zusammengefasst und dargestellt. www.soziales.hessen.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention bundesweit
 
14. Mai 2019
Eine gesunde Lebensweise und viel Bewegung
Neue WHO-Leitlinien zur Verringerung des Risikos einer Demenzerkrankung
Schätzungen der WHO zufolge leiden weltweit fast 50 Mio. Menschen an Demenz. Diese Zahl könnte im Laufe der nächsten zehn Jahre auf etwa 75 Mio. ansteigen. Am 14. Mai 2019 veröffentlichte die World Health Organisation (WHO) neue Leitlinien, die vor allem für mehr körperliche Betätigung und eine gesunde Lebensweise als wichtige Strategien zur Verhinderung einer Demenzerkrankung werben. Als Oberbegriff für eine Reihe von Symptomen, die durch eine Erkrankung oder andere Arten von Hirnverletzungen verursacht werden, führt Demenz zu einem schrittweisen Abbau der intellektuellen Fähigkeiten, was sich auf das Gedächtnis, die kognitiven Fähigkeiten und die Fähigkeit zur Ausübung alltäglicher Aktivitäten auswirkt. Zitiert nach der Pressemitteilung der WHO vom 14.05.2019. www.euro.who.int
 
25. Juni 2019
Leistungen der Gesundheitsförderung in Deutschland
Erster Präventionsbericht der Nationalen Präventionskonferenz veröffentlicht
Die Nationale Präventionskonferenz (NPK) hat am 25. Juni 2019 ihren ersten Präventionsbericht dem Bundesministerium für Gesundheit übergeben. Der Präventionsbericht beschreibt die Leistungen, die die an der NPK beteiligten Institutionen, darunter auch Bund, Länder und Kommunen zur Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland erbringen. Zudem bietet er konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Prävention in der Bundesrepublik. Außderdem enthält der Präventionsbericht erstmals konkrete Zahlen in gebündelter Form zu den Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention. Der Präventionsbericht erscheint ab jetzt alle vier Jahre. Getragen wird die NPK von der gesetzlichen Kranken- und sozialen Pflegeversicherung, der gesetzlichen Unfallversicherung und der gesetzlichen Rentenversicherung, die private Krankenversicherung hat Stimmrecht in der NPK. Zitiert nach der Pressemitteilung der Nationalen Präventionskonferenz vom 25.06.2019. www.gkv-spitzenverband.de
 
10. Mai 2019
Frühe Hilfen aktuell Ausgabe 02/2019
Lotsendienste in Geburtskliniken
98 % der Kinder in Deutschland kommen in Geburtskliniken zur Welt. Die Versorgung von Familien mit psychosozialen Belastungen ist für das geburtshilfliche Personal aufgrund von Zeitmangel und erschwerten Bedingungen, wie zum Beispiel Sprachbarrieren, eine Herausforderung. In zwei Dritteln (67 %) der Geburtskliniken werden vom Klinikpersonal heute mehr belastete Familien wahrgenommen als je zuvor. Das ist ein Ergebnis der Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH), die im Rahmen des Forschungszyklus „Zusammen für Familien – Gesundheit und Frühe Hilfe“ (ZuFa-Monitoring) durchgeführt wurde. Das ZuFa-Monitoring zeigt auch, dass sich aus der Sicht des Klinikpersonals die Zusammenarbeit mit externen Einrichtungen durch die Lotsendienste verstärkt und sich die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und der Patientinnen verbessert hat. www.fruehehilfen.de
29. Mai 2019
Ersatzkassen unterstützen Gesundheitsförderung in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen
Betriebliche Gesundheitsförderung
Das Angebot „MEHRWERT: PFLEGE“ des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) zur ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsförderung richtet sich bundesweit an alle Krankenhäuser und (teil-)stationäre Pflegeeinrichtungen. Ziele der Beratung sind, eine gesunde Unternehmenskultur zu entwickeln, die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern sowie das betriebliche Gesundheitsmanagement nachhaltig zu etablieren. Im Fokus steht dabei insbesondere die Befähigung der Organisationen, sich auch nach der Beratungsphase selbstwirksam weiterzuentwickeln. Die Prozessberatung inklusive der Maßnahmenumsetzung ist kostenlos. www.vdek.com
 
05. Juni 2019
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Arbeitspausen sind von hohem Nutzen
Wer länger als sechs Stunden arbeitet, muss mindestens 30 Minuten Pause machen. Bei mehr als neun Stunden Arbeitszeit sind mindestens 45 Minuten vorgeschrieben. Nach dem Arbeitszeitenreport 2016 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin lassen rund 20 Prozent der Befragten mit einer Wochenarbeitszeit von 20 bis 39 Stunden ihre Ruhepause häufig ausfallen. Aber schafft man wirklich mehr, wenn man ohne Pause durcharbeitet? Dr. Sabine Gregersen, Psychologin bei der BGW, beantwortet diese Frage mit einem klaren Nein: "Dauerbelastung macht müde, die Arbeitsergebnisse werden schlechter und es passieren mehr Fehler. Wer die Pause auslässt, arbeitet zwar länger, aber deutlich weniger effektiv, sagt sie." Zitiert nach einer Pressemitteilung der BGW vom 05.06.2019. Weitere Informationen unter www.bgw-online.de
 
31. Oktober 2019
Präventionsmedizin
Hufeland-Preis 2019
Der Hufeland-Preis für bedeutende Forschungsleistungen in der Präventivmedizin wird von der Deutschen Ärzteversicherung gestiftet und ausschließlich an Mediziner vergeben. Den Preis gibt es seit 1959. Er zeichnet hervorragende und richtungsweisende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Präventivmedizin bzw. der Versorgungsforschung aus. Der Hufland-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 31.10.2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.aerzteversicherung.de
 
23. Mai 2019
Ergebnisse der Repräsentativbefragung 2018 im Auftrag der BZgA
Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende 2018
Mit computergestützten Telefoninterviews (CATI) wurden in mehrjährigen Abständen wiederholte deutschlandweite Repräsentativbefragungen der 14- bis einschließlich 75-jährigen Bevölkerung durchgeführt. Ziele der Befragung waren u. a. zu ermitteln, wie Entscheidungen der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende ausfallen, welcher Wissensstand und welche Einstellung vorliegen sowie andere Indikatoren, die die Spendebereitschaft beeinflussen. Die Studienplanung und Datenanalyse wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Datenerhebung und Gewichtung wurde von der forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH durchgeführt. Weiter zu den Ergebnissen der Studie unter www.bzga.de
 
19. Juni 2019
Krankheitsausbrüche weltweit erkennen und bekämpfen
Neues WHO-Kooperationszentrum im Robert Koch-Institut
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist neues Kooperationszentrum für das „Global Outbreak Alert and Response Network“ (GOARN) der Weltgesundheitsorganisation. Das RKI hat seine Kompetenzen im internationalen Gesundheitsschutz in den vergangenen Jahren ausgebaut und Anfang 2019 in einem „Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz“ (ZIG) gebündelt. Die globale Partnerschaft GOARN umfasst Institutionen aus mehr als 75 Ländern und bündelt das schnelle Erkennen und Bewältigen von Krankheitsausbrüchen. Sie wird von der WHO koordiniert. Als „WHO Collaborating Center for Global Outbreak Alert and Response – GOARN” wird das RKI die Weltgesundheitsorganisation fachlich beraten, seine Erfahrungen im internationalen Gesundheitsschutz einbringen, den Wissensaustausch fördern und dabei helfen, das GOARN-Netzwerk weiterzuentwickeln. www.rki.de
11. Juli 2019
Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) am Robert Koch-Institut
"ZIG-Talks" - Neue Vortragsreihe zu Gesundheitssystemforschung
Das Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) am Robert Koch-Institut hat eine neue Vortragsreihe initiiert, die ZIG-Talks. Es sind jährlich sieben bis acht Vorträge zu Themen des Gesundheitsschutzes, insbesondere der Gesundheitssystemforschung in Entwicklungs- und Schwellenländern geplant. Namhafte Vertreter internationaler Forschungseinrichtungen werden in ihren Beiträgen mit Hilfe von Praxisbeispielen versuchen, die Bedeutung systemischer Aspekte in globalen Gesundheitsvorhaben herauszustellen. Die Vorträge finden in englischer Sprache, im Hörsaal des Robert Koch-Instituts in Berlin statt. www.rki.de
 
Ausblick auf Veranstaltungen
 
29.08.2019, Hamburg
Workshop „Sag's doch einfach!“ - Leichte und einfache Sprache in der Gesundheitsförderung
Es geht um die Frage, mit welchem Wortschatz und welcher Art der Kommunikation seinem Gegenüber begegnet wird, sodass ein größtmögliches Maß an Verständigung entstehen kann. In dem Workshop wird der Frage nachgegangen, wie das Konzept der leichten und einfachen Sprache in den Arbeitsfeldern der Gesundheitsförderung genutzt werden kann. Neben einer theoretischen Einführung in das Thema werden praktische Übungen zur einfachen Sprache und niederschwelligen Kommunikation gemacht. Der Workshop wir von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) veranstaltet. www.hag-gesundheit.de
 
05.09.2019, Bonn
3. BZfE Forum „Mehr oder weniger?! Lebensstiländerung als gesellschaftliche Herausforderung“
Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) veranstaltet am 5. September 2019 das 3. BZfE-Forum zum Thema „Mehr oder weniger?! Lebensstiländerung als gesellschaftliche Herausforderung“. Reformulierte Lebensmittel, Betriebliche Gesundheitsförderung, Nudging, moderne Public-Health-Maßnahmen - es gibt viele Ansätze, um Menschen den Weg zu einem gesünderen Leben zu erleichtern. Heute sind sich alle einig: Der Schlüssel zur Prävention und Therapie von ernährungsmitbedingten Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Adipositas liegt in einem gesünderen Lebensstil. Doch obwohl die meisten Menschen wissen, wie ein solcher Lebensstil aussieht, gelingt es vielen nicht, ihr Wissen in Handeln umzusetzen. Offensichtlich braucht es neue Ideen, damit die gesündere Wahl wirklich zur einfacheren wird. www.bzfe.de
 
06.09.2019, Dresden
DGSP Fachtag „Hilfe ohne Wenn und Aber! - Psychosoziale, medizinische und rechtliche Betreuung von Geflüchteten und Migrant*innen"
Etwa drei Viertel der Menschen, die aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und anderen Ländern nach Deutschland kommen und hier Schutz suchen, haben Gewalt erfahren und sind traumatisiert. Bei etwa 40 % liegen Anzeichen einer psychischen Erkrankung vor. Dabei handelt es sich meist um komplexe psychische und psychosomatische Beschwerdebilder, die in Wechselwirkung mit den vielfältigen psychosozialen Konflikten stehen, durch die Geflüchtete in Deutschland herausgefordert sind. Die Gesundheitsversorgung geflüchteter Menschen wird maßgeblich durch die Bundesgesetzgebung bestimmt. Für Länder und Kommunen bestehen dennoch Spielräume! Im Rahmen des Fachtags sollen diese mit Vertreter*innen aus Politik, der Dresdner Flüchtlingsambulanz, der Traumaambulanz, der Flüchtlingssozialarbeit, des Psychosozialen Zentrums, der Härtefallkommission sowie Jurist*innen diskutiert werden. Die Fachtagung wird von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP) veranstaltet. www.dgsp-ev.de
 
17.09.2019, Frankfurt am Main
Kita-Fachtagung „Kinder stärken – gemeinsam wachsen. So gelingt Prävention in der Kita“
Die Vorträge und Praxis-Workshops der Fachtagung beschäftigen sich mit der Frage, wie insbesondere Kinder mit erhöhtem Bedarf in ihrer Entwicklung gestärkt werden können. Und wie das Kita-Umfeld – die Mitarbeitenden, die Einrichtungen und die Träger – davon profitieren kann. „Miteinander wachsen“ ist dabei gleichermaßen als Anspruch und als Versprechen zu verstehen. Als Highlight der Veranstaltung wird die Augsburger Puppenkiste für das Rahmenprogramm sorgen. Das Stück „Paula und die Kistenkobolde“ hilft beim spielerischen Erlernen emotionaler Kompetenzen, die als wichtige Schutzfaktoren für die kindliche Entwicklung gelten. Veranstalter sind die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V., die AOK Hessen – Die Gesundheitskasse und die Papilio gGmbH. Das Sozialunternehmen Papilio steht für mehrere Präventionsprogramme. Anmeldeschluss ist der 23. August 2019, die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. www.papilio.de
 
Save The Date - 13.11.2019, Berlin
10. Kongress „Zukunft Prävention“
Unter dem Motto „Prävention: Vision oder gelebte Wirklichkeit?" findet am 13. November 2019 der 10. Kongress „Zukunft Prävention“ in Berlin statt. Vor dem Hintergrund kontinuierlich ansteigender Gesundheitsausgaben stehen unter anderm folgende Fragestellungen im Vordergrund: Was macht gesundheitsförderliche Lebenswelten nach heutigem Erkenntnisstand aus? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Glück und gesundheitsförderlicher Lebensgestaltung? Welche neuen Erkenntnisse liefert der im Juli 2019 erstmalig veröffentlichte trägerübergreifende Präventionsbericht? Mit welchen relevanten Partnern und Stakeholdern kann unsere Gesellschaft zunehmend gesundheitsfördernd gestaltet werden? Der Kongress wird gemeinsam von Kneipp-Bund e.V., DAMiD e.V. und vdek e.V. veranstaltet. www.zukunft-praevention.de
 
Save The Date - 14.11.2019, München
Fachtagung des Bundesverbandes der Familienzentren e. V.
MIt dem diesjährigen Titel „Familienzentrum – ein Zentrum für Bürger*innen? Zukunft mitgestalten in Stadt und Land“ findet am 14. November 2019 die Fachtagung des Bundesverbandes der Familienzentren e. V. statt. Wie können Familienzentren Knotenpunkte in einem Sozialraum sein? Dies Frage steht im Fokus der diesjährigen Diskussion. Für die Fachtagung konnten namhafte Referent*innen verpflichtet werden. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeshauptstadt München, der Hochschule München - Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, der Einrichtung Lichtblick Hasenbergl und der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie statt. www.bundesverband-familienzentren.de
 
Save The Date - 14. - 15.11.2019, Kassel
DVSG-Bundeskongress 2019
Mit dem Titel „Gesundheit für alle!? Benachteiligungen erkennen - Handlungsspielräume nutzen" findet am 14. und 15. November 2019 der Bundeskongress 2019 der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) in Kassel statt. International und national sind soziale und gesellschaftliche Ungleichheit und deren Auswirkungen auf die Gesundheit wissenschaftlich belegt. Um gerechtere Chancen auf Gesundheit zu ermöglichen, müssen die gesellschaftlichen Verhältnisse entsprechend ausgebaut werden, um bessere Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Unterstützung zu schaffen. Vor diesem Hintergrund werden beim DVSG-Bundeskongress 2019 viele spannende Beiträge im Mittelpunkt des interdisziplinären Austausches und der Diskussion stehen. www.dvsg.org
 
Save The Date - 02.12.2019, Berlin
9. gemeinsamer Präventionskongress des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.
Am 2. Dezember 2019 findet der 9. gemeinsame Präventionskongress des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) zum Thema „Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege“ in Berlin statt. Durch das Präventionsgesetz hat das Thema "Prävention und Pflege" erheblich an Bedeutung gewonnen. Mit dem Leitfaden "Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen" wurden für die gesetzlichen Pflegekassen erstmalig Förder- und Ausschlusskriterien zur Umsetzung der Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen formuliert. In die Programmausgestaltung werden die Erkenntnisse aus der Umsetzung des 2018 überarbeiteten Leitfadens "Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen" und die Resultate der "Konzertierten Aktion Pflege" sowie die ersten Auswirkungen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes mit einbezogen. Der 9. gemeinsame Präventionskongress bietet dem Fachpublikum damit eine Plattform für einen intensiven Austausch und den Aufbau bzw. die Vertiefung tragfähiger Netzwerke. www.bvpraevention.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Telefon: 069-713 76 78-0
Fax: 069-713 76 78-11
E-Mail: mara.springer@hage.de
Internet: www.hage.de
 
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