Newsletter 06/2019
 
Liebe Leserinnen und Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter für den Juni 2019.
Wir beginnen mit Stellenausschreibungen in eigener Sache für das Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“, gefolgt von Terminen der HAGE e. V. sowie einer Auswahl an hessen- und bundesweiten Nachrichten aus den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention. Zum Abschluss haben wir einige interessante Veranstaltungen für Sie zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Beste Grüße
Mara Springer
 
Stellenausschreibungen der HAGE e. V.
 
 
15. Juni 2019
Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“
Drei Fachreferenten (m/w/d) sowie eine Projektleitung (m/w/d)
Zum 01.07.2019 suchen wir für das Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ drei Fachreferenten m/w/d (mit jeweils 40 Wochenstunden) für die Projektumsetzung sowie eine Projektleitung m/w/d (mit 30 Wochenstunden) mit ausgewiesener Fachkompetenz in soziallagenbezogener Gesundheitsförderung.
Das Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ ist eine bundesweite Initiative zur systematischen und nachhaltigen Gesundheitsförderung von arbeitslosen Menschen im Zusammenhang mit der Arbeitsförderung. Projektziele sind u. a. der Ausbau von gesundheitsförderlichen Strukturen für Erwerbslose, die Verbesserung des Gesundheitsverhaltens und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und die Verbesserung / Aufrechterhaltung der individuellen Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail (1 PDF-Dokument) bis 15.06.2019. www.hage.de
 
15. Juni 2019
Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“
Ein Mitarbeiter (m/w/d) für die Verwaltung
Zum 01.07.2019 oder später suchen wir eine/n Mitarbeiter/ in für die Verwaltung (m/w/d) in Vollzeit (40 Wochenstunden) für das Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“.
Zu Ihren Aufgabenbereichen gehören die Abwicklung der projektbezogenen Verwaltungsaufgaben (Rechnungswesen, Projektabrechnungen), die Organisation und Umsetzung von Veranstaltungen (Tagungsbüro) und kommunalen Fachtagungen in Absprache mit den Projektkoordinatorinnen und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern auf Landes- und Bundesebene. Wir bieten Ihnen eine interessante und vielfältige Aufgabe, flexible Arbeitszeiten und die Mitarbeit in einem motivierten Team. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail (1 PDF-Dokument) bis 15.06.2019. www.hage.de
 
Nachrichten aus der HAGE e. V. und aus Hessen
 
 
26. Juni 2019
Fachtag der KGC Hessen „Gemeinsam gestärkt vor Ort: Lebensqualität für alle!“
Bis zum 20.06.2019 jetzt online anmelden!
Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hessen (KGC Hessen) lädt Sie zu dem Fachtag „Gemeinsam gestärkt vor Ort: Lebensqualität für alle!“ am Mittwoch, den 26. Juni 2019 in Kassel ein. Die „Lebensqualität für alle“ kann am besten dort beeinflusst werden, wo Menschen wohnen, arbeiten und leben. Daher bietet die Lebenswelt Kommune viele Möglichkeiten, die Gesundheit des Einzelnen zu erhalten und zu verbessern. Für die Entwicklung einer nachhaltigen kommunalen Gesundheitsförderung ist es erforderlich, einen gelungenen Austausch zwischen den verschiedenen Sektoren zu pflegen. Gesundheitsförderliche Angebote und Aktivitäten von verschiedenen Einrichtungen und Akteuren in der Kommune können so aufeinander abgestimmt werden, um die Lebensqualität der BewohnerInnen und insbesondere auch die gesundheitliche Chancengleichheit vulnerabler Zielgruppen zu erhöhen. Weitere Informationen zum Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie hier: www.hage.de
 
 
31. Juli 2019
8. Hessischer Gesundheitspreis
Die Ausschreibung ist in vollem Gange. Bewerben auch Sie sich mit Ihrem Projekt bis zum 31.07.2019!
Alle Institutionen, Unternehmen, Verbände, Einzelpersonen und Fachleute sind angesprochen, sich ab sofort bis zum 31. Juli 2019 mit ihren beispielhaften Projekten zu bewerben. Zur Ehrung von herausragenden und innovativen Projekten im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention wird die Hessische Landesregierung in diesem Jahr zum achten Mal den Hessischen Gesundheitspreis verleihen. Ziel ist es, Projekte und Strategien vorzustellen, die einen beispielhaften Charakter für gesundheitsfördernde bzw. präventive Maßnahmen aufweisen und Potenzial für die Verbreitung in Hessen haben. Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie unter: www.hage.de
 
Gut besuchte Veranstaltung mit konstruktiven, interdisziplinären Diskussionen
Fachtagung „Frühe Hilfen – Kooperation Jugendhilfe und Gesundheitswesen 2019"
Im Auftrag der Hessischen Landeskoordination der Frühen Hilfen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration fand am 25. Mai 2019 im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim die Fachtagung "Frühe Hilfen - Kooperation Jugendhilfe und Gesundheitswesen 2019" statt. Die multiprofessionelle Fachtagung stand unter dem Leitthema „Familien, Medizin, Jugendhilfe – Zukunftsmöglichkeiten einer intersektoralen Kooperation in den Frühen Hilfen“. Insgesamt nahmen 260 Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Frühe Hilfen, Medizin, Kinder- und Jugendhilfe und öffentliches Gesundheitswesen aller Regionen Hessens und den angrenzenden Bundesländern an der Tagung teil. Sie finden unter dem nachfolgenden Link die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Fachforen, die Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie in Kürze die Präsentationen der Veranstaltung. www.hage.de
 
29. Mai 2019
Aktualisierte und erweiterte dritte Auflage der Praxishilfe liegt vor
"Hospizarbeit und palliative Versorgung in Hessen - Praxishilfe für die Hospiz- und Palliativarbeit vor Ort"
Aufgrund der raschen Entwicklungen in der Hospizbegleitung und Palliativversorgung seit 2015 war eine Überarbeitung der Praxishilfe aus 2014 dringend geboten. Die Praxishilfe richtet sich an alle Personen, die sich für Hospizarbeit und palliative Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen interessieren. Sie ist eine Unterstützung für die Mitarbeitenden in den Hospizinitiativen, aber auch für die Menschen, die sich allgemein für Hospiz- und Palliativarbeit interessieren. Die Praxishilfe dient als Nachschlagewerk und soll es ermöglichen, Antworten auf immer wieder gestellte Fragen zu finden. Gleichzeitig werden Anregungen zu bestimmten Themen gegeben, die bei der Arbeit vor Ort, im Verein möglicherweise noch nicht im Blick sind. Herausgeber der Praxishilfe sind die HAGE e. V, Arbeitsbereich KASA, der Hospiz- und PalliativVerband Hessen e. V. (HPVH e. V.) und der Fachverband für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung Hessen e. V. (SAPV Hessen e. V.). Die Praxishilfe „Hospizarbeit und palliative Versorgung in Hessen“ steht zum Download auf der Homepage der HAGE e. V., Arbeitsbereich KASA zur Verfügung oder kann kostenfrei per E-Mail unter kasa@hage.de bestellt werden. www.hage.de
 
14. Mai 2019
Konstituierende Sitzung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration
"Runder Tisch Zukunftsprogramm Geburts- und Hebammenhilfe in Hessen"
Auf Einladung des Hessischen Sozial- und Integrationsministers Kai Klose kamen am 14.05.2019 Vertreterinnen und Vertreter von Hebammen, Geburtskliniken und -häusern, Eltern, Hebammenschulen, Geburtshelfern, Frauen-, Kinder- und Jugendärzten, Krankenkassen und Kommunalen Spitzenverbänden zur Konstituierung des „Runden Tisches Zukunftsprogramm Geburts- und Hebammenhilfe in Hessen“ in Wiesbaden zusammen. Ziel dieses „Runden Tisches“ ist es, die Versorgungssituation in Hessen zu verbessern. 2018 gab die Hessisches Landeregierung zu diesem Zweck ein Gutachten über die Hebammensituation in Hessen in Auftrag, dessen Ergebnisse im Herbst 2019 vorliegen sollen. Die Ergebnisse des Gutachtens werden für den „Runden Tisch“ bei der Verbesserung der Versorgungssituation die Grundlage bilden. www.soziales.hessen.de
 
31. August 2019
Wettbewerb des Landes Hessen für gelingende kommunale Strategien
„Aktion Generation – Lokale Familien stärken“
Die Schwerpunktthemen des diesjährigen Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ sind Bewegung und Mobilität. Mit dem Preis zeichnet das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) Konzepte aus, die das Miteinander der Generationen fördern, im Quartier die Verantwortung füreinander stärken und dabei bestehende Strukturen, Angebote und Hilfen nutzen und verknüpfen. Es geht um die Auszeichnung von guten kommunalen Strategien, denen eine bedarfsgerechte Vernetzung und Ausrichtung von Angeboten im senioren- und generationenpolitischen Bereich gelingt. Bewerben können sich Kommunen und Gebietskörperschaften sowie Vereine, Verbände, Kirchen und Institutionen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Die Bewerbungsunterlagen sind schriftlich bis zum 31.08.2019 einzureichen. Die Preisverleihung findet im November 2019 statt. Die Preissumme beträgt insgesamt 95.000 Euro. www.soziales.hessen.de
27. Mai 2019
Call for Papers – setzen Sie Ihr Thema auf die Agenda!
Nachhaltigkeitsstrategie Hessen
Mit dem „Call for Papers“ werden Themen gesucht, die beim Nachhaltigkeitsforum im Herbst 2019 diskutiert werden sollen. Jeder kann mitmachen und Themen einbringen, um Hessen zukunftsfähig aufzustellen. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen feierte 2018 ihr zehntes Jubiläum und nahm dies zum Anlass, einen Blick und Anregungen von außen zuzulassen. Was ist bisher gut gelaufen? Wo liegen künftige Herausforderungen und Chancen und wo müssen neue Schwerpunkte gesetzt werden? Diesen Fragen sind sechs Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten bei der Erarbeitung des sogenannten „Peer Review“ nachgegangen. Auch der „Call for Papers“ geht auf Empfehlungen aus dem Peer Review zurück. Unter anderem regen die Expertinnen und Experten ein „Nachhaltigkeitsforum“ an, in dem künftige Schwerpunktthemen der Nachhaltigkeitsstrategie diskutiert werden. Im Herbst 2019 findet das Nachhaltigkeitsforum erstmalig statt und alle Akteure sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. Hier geht es weiter zu dem Formular, in dem die Wunschthemen eingetragen werden können. www.hessen-nachhaltig.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention bundesweit
 
13.Mai 2019
WissenschaftlerInnen und Studien gesucht
Aufbau einer gesundheitsbezogenen Forschungsdatenbank
Am 16. November 2018 hat die GWK (Gemeinsame Wissenschaftskonferenz) beschlossen, den Aufbau einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) in Deutschland zu fördern. Der Zugang zu detaillierten Informationen über eine große Anzahl von PatientInnen ist entscheidend, um die personalisierte Medizin zu unterstützen, neue Therapieoptionen zu finden und die Patientenversorgung zu verbessern. In Deutschland gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Datenquellen wie klinische, epidemiologische oder gesundheitswissenschaftliche/-politische Studien, die auf verschiedene Forschungseinrichtungen und Behörden verteilt sind. Für dieses Projekt werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gesucht, die große Datenmengen aus klinischen, epidemiologischen oder Public Health Studien sowie gesundheitsbezogenen Registern oder administrativen Gesundheitsdatenbanken generieren, verwalten und auswerten. Zitiert nach einem Artikel der ERNÄHRUNGSUMSCHAU vom 13.05.2019. www.ernaehrungs-umschau.de
 
27. Mai 2019
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
Jahrbuch Sucht 2019
Die Deutsche Hauptstelle für Suchfragen e. V. (DHS) veröffentlicht im Jahrbuch Sucht 2019 die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, Tabak und Arzneimitteln sowie zu Glücksspiel und Delikten unter Alkoholeinfluss. Alkohol- und Tabakkonsum sind in Deutschland nach wie vor das Hauptthema, wenn es um Sucht geht. Etwa 74.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen ihres Alkoholkonsums oder an dem kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Weiter gibt das Jahrbuch die wichtigsten aktuellen Ergebnisse der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) konzentriert wieder, informiert über die Rehabilitation Suchtkranker, präsentiert die aktuellen Themen „Pathologischer PC-/Internetgebrauch als neues Störungsbild?" sowie „Sucht und Trauma“ und liefert ein umfangreiches Adressverzeichnis deutscher und europäischer Einrichtungen im Suchtbereich. Das Jahrbuch kann hier online bestellt werden. www.dhs.de
 
17. Mai 2019
Wie viel Bewegung, Schlaf und Bildschirmnutzung sind gesund?
Neue WHO-Empfehlungen für Kleinkinder
Für ein gesundes Aufwachsen müssen Kinder in Bewegung sein und ausreichend schlafen. Studienergebnisse legen nah, dass zu wenig Schlaf häufig mit Übergewicht einhergeht und lange Sitzzeiten die Konzentration, aber auch das Essverhalten ungünstig beeinflussen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht nun eine Reihe von konkreten Empfehlungen, die die tägliche Bewegungs- und Schlafdauer sowie die maximale Bildschirmzeit für Kinder von null bis fünf Jahren thematisieren. Bislang gab es nur Empfehlungen für Kinder ab fünf Jahren. Ziel der WHO ist es mit diesen Empfehlungen, früh und wirksam gegen Übergewicht vorzugehen. www.who.int
11. Mai 2019
Die Gewinner 2019 stehen fest!
ECHT KUH-L! Bundesweiter Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Mit viel Engagement setzten über 2.800 Schülerinnen und Schüler das Wettbewerbsmotto 2018/2019 „Ackern für die Vielfalt: Teamarbeit in und mit der Natur“ um. Bis zum Einsendeschluss am 23. März 2019 wurden insgesamt 422 kreative Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten eingereicht. ECHT KUH-L! ist der bundesweite Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen können teilnehmen. Der Wettbewerb beschäftigt sich grundsätzlich mit dem Thema Ökolandbau und Fragestellungen rund um eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Der Wettbewerb stellt jedes Jahr ein anderes Thema heraus. ECHT KUH-L! ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).
www.echtkuh-l.de
 
21. Januar 2019
Migranten und Flüchtlinge tragen höheres Krankheitsrisiko als Bevölkerung der Aufnahmeländer
Erster Bericht der WHO über die Gesundheit vertriebener Personen
Migranten und Flüchtlinge verfügen zunächst meist über einen guten allgemeinen Gesundheitszustand, tragen aber häufig während der Migration oder während ihres Aufenthalts in den Aufnahmeländern aufgrund ungünstiger Lebensbedingungen oder der Änderung ihrer Lebensgewohnheiten ein erhöhtes Krankheitsrisiko. So lautet die zentrale Schlussfolgerung des ersten Berichts über die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten in der Europäischen Region der WHO. Zitiert nach der Pressemitteilung der WHO vom 21.01.2019. www.euro.who.int
 
27. März 2019
Working Paper #1
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Strukturen der medizinischen Versorgung in den Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete
RESPOND ist ein Forschungsprojekt der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg. Ziel des Projektes ist es, die Versorgungsstrukturen für Asylsuchende nachhaltig effektiver, effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten. RESPOND grenzt sich dabei von anderen Studien zur Gesundheit von Asylsuchenden ab, da es nicht primär um die Erfassung einzelner Krankheitsbilder, sondern um die Organisation regionaler Versorgungsstrukturen und des Gesundheitssystems als Ganzes geht. Hierfür wird auf lokaler Ebene zwischen verschiedenen relevanten Versorgungssettings unterschieden, um ein differenziertes Bild der Strukturen und des zukünftigen Handlungsbedarfs zu erhalten. Das Forschungsprojekt umfasst eine Laufzeit von fünf Jahren (2016-2021) und ist in zwei Studienphasen und neun Arbeitspakete („work packages“ – WP1-9) aufgeteilt. www.respond-study.org
 
30. April 2019
Online-Übersicht zu präventiven Maßnahmen
Zentrum für Qualität in der Pflege
Präventive Maßnahmen in der Pflege reichen von Einzelangeboten und Pflegekonzepten bis hin zu umfangreichen Programmen. Die ZQP-Online-Übersicht bündelt wissenschaftsbasierte Informationen zum Einsatz von gesundheitsfördernden, präventiven und rehabilitativen Maßnahmen. Die Online-Übersicht ermöglicht die Recherche nach entsprechenden Pflege-Interventionen im ambulanten und stationären Bereich. www.zqp.de
 
Ausblick auf Veranstaltungen
 
12. - 13.06.2019, Rostock-Warnemünde
15. Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2019
Die 15. Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2019 findet vom 12. bis 13. Juni 2019 in Rostock-Warnemünde unter dem Motto "#Gesundheit2019 - Gesundheit neu denken!" statt. Diskurs, persönlicher Austausch und Netzwerkbildung stehen neben den fachlichen Inhalten auch in diesem Jahr im Fokus der 15. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft. In verschiedenen innovativen Formaten werden sowohl etablierte Akteure der Branche als auch Neulinge im Feld angesprochen. Die Konferenz wird organisiert von der BioCon Valley® GmbH im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern. www.infodienst.bzga.de
 
26. - 28.06.2019, Heidelberg
32. Heidelberger Kongress: analog - digital: Herausforderungen für die Suchtbehandlung
Der Kongress des Fachverbands Sucht e. V. vom 26. bis 28. Juni 2019 beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die Suchtbehandlung. Die Digitalisierung verändert zentrale Bereiche unserer Gesellschaft mit unglaublicher Geschwindigkeit. Das deutsche Gesundheitswesen steht damit vor tiefgreifenden Herausforderungen, womit große Chancen, aber auch Risiken verbunden sind. Digitalisierung wird beispielsweise als Hoffnungsträger bewertet, durch die heute neue Möglichkeiten zur Diagnostik, Betreuung und Behandlung eröffnet werden oder dem medizinisch-therapeutischen Fachkräftemangel und der demografisch bedingten Zunahme der Multimorbidität begegnet werden kann. Digitale Angebote lassen sich jedoch nicht nur im Bereich der Prävention und Frühintervention nutzen, sondern sie lassen sich auch mit bestehenden analogen Behandlungsangeboten und -strukturen vernetzen. Auf dem Kongress des Fachverbands Sucht e. V. werden aktuelle Entwicklungen aufgezeigt und spannende Themen im Rahmen von Plenen, Foren, Workshops und Posterbeiträgen behandelt. www.sucht.de
 
01. - 05.07.2019, Würzburg
Seminar "Gesundheit im Zeitalter entgrenzter Medizin und Digitalisierung"
Medizinische Behandlungen sind nicht mehr nur auf kranke, pflege- und hilfebedürftige Menschen oder auf die letzte Lebensphase begrenzt. Im Zeitalter eines absoluten Verständnisses von Gesundheit ist auch der gesunde Mensch auf die Zielgerade medizinischer Interventionen geraten. Entgrenzung, Ökonomisierung, Automatisierung und Digitalisierung kennzeichnen heute den medizinischen Fortschritt und werfen die Frage nach einem angemessenen, gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit den Unausweichlichkeiten und Unkontrollierbarkeiten des Lebens, menschlichen Daseins und Sterbens auf. Das Seminar der Akademie Frankenwarte Würzburg betrachtet aus verschiedenen Perspektiven die Grenzen des technisch Machbaren und ethisch Hinnehmbaren. www.infodienst.bzga.de
 
09.07.2019, Frankfurt am Main
Fachtagung: Gut aufgestellt?! Besser vernetzt und besser bekannt durch Lobbyarbeit und politische Kommunikation
Die Fachtgaung der Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. „Gut aufgestellt?! Besser vernetzt und besser bekannt durch Lobbyarbeit und politische Kommunikation“ am 09. Juli 2019 versteht sich als Informationsforum und als Impulsgeber für eine effektive Lobbyarbeit. Politische Entscheidungen beeinflussen auch Bereiche der Suchthilfe und der Suchtprävention und bestimmen dadurch deren Handlungsmöglichkeiten. Der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern erfährt daher für Einrichtungen und Organisationen eine wichtige Bedeutung. Voraussetzungen für erfolgreiche Lobbyarbeit und politische Kommunikation sind gute Kenntnisse der Strukturen, Entscheidungsprozesse und Zuständigkeiten in der Kommune. Die Veranstaltung gibt den Tagungsgästen einen Einblick in (kommunal)politische Prozesse, Strukturen und Zuständigkeiten sowie in erfolgreiche Lobbystrategien und schafft mit einem „World Café“ Raum für Begegnung und fachlichen Austausch. www.hls-online.org
 
29.08. - 01.09.2019, Remagen
Seminar "Psychisch erkrankte Eltern und ihre Kinder"
Die Mitarbeiter*innen aus Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe sehen sich immer häufiger mit der Situation konfrontiert, dass die Eltern der begleiteten Kinder und Jugendlichen nicht nur pädagogische Probleme oder Schwierigkeiten mit der angemessenen Versorgung und Förderung ihrer Kinder haben. Vielmehr stehen diese Schwierigkeiten oft in einem komplexen Kontext mit einer psychischen Erkrankung eines oder sogar beider Elternteile. Erkrankungen, die infolge ihrer Ent-Tabuisierung und einer zunehmenden Sensibilisierung der Gesellschaft stärker wahrgenommen und thematisiert werden. Das zweiteilige Seminar der Arbeiterwohlfahrt e. V. (AWO) richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. www.awo-bundesakademie.org
 
17.09.2019, Frankfurt am Main
Papilio Fachtagung „Kinder stärken – gemeinsam wachsen. So gelingt Prävention in der Kita“
Die Vorträge und Praxis-Workshops der Fachtagung beschäftigen sich mit der Frage, wie insbesondere Kinder mit erhöhtem Bedarf in ihrer Entwicklung gestärkt werden können. Und wie das Kita-Umfeld – die Mitarbeitenden, die Einrichtungen und die Träger – davon profitieren kann. „Miteinander wachsen“ ist dabei gleichermaßen als Anspruch und als Versprechen zu verstehen. Als Highlight der Veranstaltung wird die Augsburger Puppenkiste für das Rahmenprogramm sorgen. Das Stück „Paula und die Kistenkobolde“ hilft beim spielerischen Erlernen emotionaler Kompetenzen, die als wichtige Schutzfaktoren für die kindliche Entwicklung gelten. Veranstalter sind die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V., die AOK Hessen – Die Gesundheitskasse und die Papilio gGmbH. Das Sozialunternehmen Papilio steht für mehrere Präventionsprogramme. www.hls-online.org
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Telefon: 069-713 76 78-0
Fax: 069-713 76 78-11
E-Mail: mara.springer@hage.de
Internet: www.hage.de
 
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