Newsletter 2/2020
 
Liebe Leserinnen und Leser,

in unserem zweiten Newsletter 2020 berichten wir einleitend über Aktuelles aus der HAGE e. V. Im Anschluss folgen Beiträge zur Gesundheitsförderung und Prävention aus Hessen und aus Deutschland. Und zu guter Letzt haben wir wieder eine Auswahl an interessanten Veranstaltungsankündigungen für Sie getroffen.


Mit den besten Grüßen
Mara Springer
 
Aktuelles aus der HAGE e. V.
 
 
19. März 2020
Vorstellung der zentralen Ergebnisse am 19.3.2020 in Fulda
Transfertag zur Studie „Digitale Gesundheitskompetenzen von Schülerinnen und Schülern“ (DiGKS)
Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage in einer Welt auf, die durch eine hohe Nutzung digitaler Medien geprägt ist. Mit zunehmender Verfügbarkeit und Nutzung digitaler Medien steigt der Bedarf, Informationen zum Thema Gesundheit zu finden, zu verstehen, zu reflektieren und anwenden zu können. Bislang wissen wir jedoch wenig darüber, wie es um die digitale Gesundheitskompetenz bei Heranwachsenden in Deutschland bestellt ist und in welchem Ausmaß die Schule dieses Thema aufgreift. Die Hochschulen Fulda und RheinMain haben daher in Kooperation mit der HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. die Studie „Digitale Gesundheitskompetenzen von Schülerinnen und Schülern“ (DiGKS) durchgeführt, die erstmals den Umgang mit digitalen Gesundheitsinformationen bei Schülerinnen und Schülern in Hessen erfasst hat. Im Rahmen eines gemeinsamen Transfertages möchten wir Ihnen zentrale Ergebnisse unserer DiGKS-Studie vorstellen und diese gemeinsam mit Ihnen vor dem Hintergrund Ihrer fachlichen Expertise und Praxiserfahrung reflektieren. www.hage.de
 
 
4. Februar 2020
Fachtag Familienzentren 2019
Die Dokumentationsbroschüre steht zum Download bereit
Zu der Themenreihe „Gesundheitsförderung und Prävention in Familienzentren“ fand am 23. September 2019 der dritte Fachtag Familienzentren in der Stadthalle Friedberg im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration statt. Die Veranstaltung stand unter dem Leitthema „Partizipation in Familienzentren – Nehmen Sie noch teil oder gestalten Sie schon aktiv mit?“. Ziel des Fachtages war es, die Akteurinnen und Akteure aus Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern sowie wichtige Kooperationspartner für das Thema Partizipation in der Gesundheitsförderung zu sensibilisieren und zu stärken. Ab sofort steht die Dokumentationsbroschüre des Fachtages zum Download zur Verfügung. www.hage.de
 
 
30. Januar 2020
Eltern-Programm Schatzsuche
Die 6. Weiterbildung ist für Herbst 2020 in Planung
Die mittlerweile 6. Runde der Weiterbildung des Eltern-Programms Schatzsuche ist bereits für den Herbst 2020 in Planung. Die vorläufigen Termine können Sie unter dem folgenden Link einsehen.
Ziel des Programms ist es, den Blick von Eltern auf die Stärken und Schutzfaktoren ihrer Kinder zu richten, um so das seelische Wohlbefinden der Kinder zu fördern. Seit dem 1. August 2017 fördert die Techniker Krankenkasse die Einführung und Umsetzung des Eltern-Programms Schatzsuche in hessischen Kindertagesstätten. www.hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention in Hessen
 
5. Februar 2020
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration informiert regelmäßig über neuste Entwicklungen
Aktuelle Informationen zum Coronavirus 2019-nCoV und FAQ
Da derzeit noch wenige gesicherte Erkenntnisse über die Quelle des Virus, den Übertragungsweg und die Inkubationszeit vorliegen, wird die Risikoeinschätzung in Bezug auf die weitere Verbreitung vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) täglich an neue Informationen angepasst. Grundlage dafür sind die Berichte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Risikoeinschätzungen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) der Europäischen Union sowie des Robert-Koch-Instituts (RKI). Das HMSI bewertet die eingehenden Informationen täglich und entscheidet, ob weitere Maßnahmen getroffen werden müssen, um eine Verbreitung in Hessen und Deutschland zu verhindern. www.soziales.hessen.de
 
3. Februar 2020
Ergebnisse einer Querschnittserhebung
Arbeitsbedingungen in deutschen Krankenhäusern belasten den Gesundheitszustand junger Ärzte und Pflegender
Tiefgreifende Veränderungen im Gesundheitswesen haben für junge Angestellte in der stationären Patientenversorgung zu einem stark verdichteten Arbeitsalltag geführt. Die von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in Zusammenarbeit mit Berufsverbänden und Fachgesellschaften bundesweit durchgeführte Querschnittserhebung hatte zum Ziel, aktuelle Belastungsfaktoren, deren Konsequenzen und subjektive Verbesserungsbedarfe zu untersuchen. Im September 2017 wurde eine anonymisierte Querschnittserhebung unter Ärzten und professionell Pflegenden bis 35 Jahre und mit maximal 6 Jahren Berufserfahrung in der stationären Patientenversorgung durchgeführt. Es wurden im Ergebnis zeitliche und psychosoziale Belastungsfaktoren mit überwiegend erheblicher Ausprägung festgestellt. Diese Belastungsfaktoren sind mit einem reduzierten Gesundheitszustand und erhöhtem Burn-out-Risiko sowie einer subjektiv schlechteren Versorgungsqualität assoziiert. Die Studie finden Sie unter https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-019-03057-y. Zu der Stellungnahme der Landesärztekammer Hessen geht es hier www.laekh.de
 
28. Januar 2020
Zwischenbericht
Projekt: „Verbesserung der Teilhabe von Menschen an der Schnittstelle von Migration und Behinderung in Hessen (MiBeH)“
Über das Zusammenspiel von Migrationshintergrund und Behinderungen ist wenig bekannt. Die Datenlage ist unzureichend und es wird vermutet, dass es viele Personen, gerade auch mit Migrationshintergrund gibt, die zwar eine Form von Beeinträchtigung haben, aber über Behandlungs-und Unterstützungsleistungen nicht informiert sind und dadurch an der gesellschaftlichen Teilhabe behindert werden. Vor diesem Hintergrund soll die Begleitung des Forschungsprojektes durch die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderungen und Referat für Integrationsforschung und Monitoring des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration dazu beitragen, für die Problematik „Menschen an der Schnittstelle von Migration, Flucht und Behinderungen“ zu sensibilisieren und gleichzeitig Barrieren und Ressourcen der Nutzung des Beratungs-und Versorgungssystems zu identifizieren. Seit 2017 wird das Forschungsvorhaben umgesetzt. www.innen.hessen.de
 
24. Januar 2020
LandFrauenverband Hessen
Neue Multiplikator*innen (m/w/d) für Ernährungsbildung bei Kindern gesucht
Um mit konkreten Maßnahmen aktiv dem Klimawandel entgegenzuwirken stellt die hessische Landesregierung im Rahmen des Integrierten Klimaschutzplans 2025 Fördermittel für vielfältige Maßnahmen zur Verfügung. Eine der prioritären Maßnahmen ist das nachhaltige Ernährungsverhalten durch Ernährungsbildung zu stärken. Die Förderung ermöglicht seit dem 01.07.2019 und bis zum 31.12.2020 die bestehenden Ernährungsbildungsprojekte (Ernährungsführerschein, Werkstatt Ernährung, Kinder-Kochkurse) im Landfrauenverband Hessen auszuweiten. Für die Durchführung dieser Projekte in Schulen werden neue Multiplikator*innen gesucht. Hierbei lernen Kinder was eine ausgewogene, wertschätzende, umwelt- und klimafreundliche Ernährung auszeichnet und wie sie diese im Alltag umsetzen können. Dabei steht insbesondere das eigene Handeln der Mädchen und Jungen im Mittelpunkt. www.landfrauen-hessen.de
24. Januar 2020
Neugründung einer Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit ADHS
Interessierte in Frankfurt am Main gesucht
Die Selbsthilfe e. V. Frankfurt am Main sucht zur Neugründung einer Selbsthilfegruppe in Frankfurt am Main junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren, die ADHS haben. Die Idee ist, sich innerhalb der Gruppe auszutauschen und voneinander und miteinander zu lernen. Auch der Spaß soll dabei nicht zu kurz kommen. Geplant ist, dass sich die Gruppe wöchentlich am Dienstagabend im Frankfurter Ostend trifft. Interessierte sind eingeladen, sich möglichst bald bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt unter 0 69.55 94 44 zu melden, damit gemeinsam gestartet werden kann. www.selbsthilfe-frankfurt.net
 
Gesundheitsförderung und Prävention bundesweit
 
4. Februar 2020
Medien- und Gesundheitskompetenz bei Kindern und Jugendlichen
Digitale Gesundheitskompetenz
Der vorliegende Beitrag gibt eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zur digitalen Gesundheitskompetenz, wobei der Fokus vor allem auf dem Kindes- und Jugendalter liegt. Neben seiner terminologisch-konzeptionellen Verortung und der notwendigen Verschränkung mit dem Ansatz der Medienkompetenzen wird das Verhältnis von digitaler Gesundheitskompetenz und sozialer sowie gesundheitlicher Ungleichheit betrachtet. Als ungleichheitsgenerierend wird dabei weniger der unterschiedliche Zugang zu digitalen Medien angesehen, sondern vor allem die Unterschiede in den zum Umgang notwendigen Kompetenzen. Nach einer Übersicht über die wenigen bisher verfügbaren Instrumente zur Erfassung der digitalen Gesundheitskompetenz werden am Beispiel des Settings Schule erste Überlegungen zu ihrer individuellen und strukturellen Stärkung angestellt. www.link.springer.com
3. Februar 2020
Ab 1.3.2020 gilt die Nachweispflicht
Masernimpfnachweispflicht in Kitas und Schulen
Ab dem 1. März 2020 gilt die Masernimpfnachweispflicht für Kinder in Kitas und Schulen und für das dortige Personal. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind). Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen. Das Masernschutzgesetz wurde am 14. November 2019 in 2./3. Lesung im Bundestag beschlossen und ist am 20. Dezember 2019 durch den Bundesrat gebilligt worden. www.bundesgesundheitsministerium.de
 
23. Januar 2020
Robert Koch Institut
Gesundheit 65+ – Studie zur Gesundheit älterer Menschen
In Deutschland leben derzeit rund 17,5 Millionen Menschen ab 65 Jahren, davon 4,9 Millionen im Alter ab 80 Jahren. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit für Erkrankungen und eine Abnahme der körperlichen und kognitiven Leistungsfähigkeit. Das Projekt "Erweiterung des bisherigen RKI-Monitorings durch die Einbindung von hochaltrigen und gesundheitlich eingeschränkten älteren Menschen (MonAge)" schafft eine bevölkerungsrepräsentative Daten- und Informationsgrundlage zur gesundheitlichen Situation von Menschen mit einem Lebensalter von mindestens 65 Jahren in Deutschland. www.rki.de
 
22. Januar 2020
Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz
Gesundheitskompetenz – Kurzinformation für Pflegefachpersonen
Die Kurzinformation zur Gesundheitskompetenz ist für Pflegefachpersonen, andere Beschäftigte in der Pflege, Leitungskräfte von Pflegeeinrichtungen und im Gesundheitswesen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden aus dem Berufsfeld Pflege gedacht. Sie enthält Definitionen, Fakten und Tipps zum Thema Gesundheitskompetenz. Für die Erstellung der Kurzinformation wurde zunächst eine ausführliche Literaturrecherche durchgeführt, bei der bereits vorliegende Materialien und Leitfäden zur Förderung der Gesundheitskompetenz recherchiert und auf ihre Übertragbarkeit auf den Pflegekontext geprüft wurden. Anschließend wurde von einer Expertengruppe die vorliegende Kurzinformation erarbeitet und konsentiert. www.nap-gesundheitskompetenz.de
 
22. Januar 2020
Vor allem Europäer zieht es nach Deutschland
Migrationsbericht 2018
Die Migration nach Deutschland wandelt sich. Immer mehr Menschen kommen, um in Deutschland zu arbeiten oder zu studieren. Vor allem bei Europäern ist Deutschland beliebt: 2018 kamen zwei Drittel aller zugewanderten Personen aus einem europäischen Land. Gleichzeitig ist die Zahl der Asylanträge deutlich zurückgegangen. Das zeigt der aktuelle Migrationsbericht. www.bundesregierung.de
 
20. Januar 2020
Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz
6. Strategiepapier mit dem Fokus Migration veröffentlicht
Im Rahmen des Kooperationsprojektes Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz der Universität Bielefeld und der Hertie School of Governance fand am 20. September 2019 in Berlin ein Workshop statt. Im Mittelpunkt des Expertenworkshops standen Menschen mit Migrationshintergrund. Das entstandene Strategiepapier folgt einer der Kernforderungen des Nationalen Aktionsplans, soziale Ungleichheiten zu verringern und zielgruppengerechte Strategien zur Förderung von Gesundheitskompetenz zu entwickeln. Es werden darin fünf strategische Vorschläge zusammengefasst, wie das Gesundheitssystem künftig diversitätsorientiert und gesundheitskompetenter gestaltet werden kann. Das sechste Strategiepapier zu den Empfehlungen des Nationalen Aktionsplans steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit. www.nap-gesundheitskompetenz.de
17. Januar 2020
Menschen mit Fluchterfahrung
Projekt „Vulnerabilität und Empowerment: Partizipative Ansätze der Gesundheitsförderung mit Geflüchteten“
Das Projekt „Vulnerabilität und Empowerment: Partizipative Ansätze der Gesundheitsförderung mit Geflüchteten“ (EMPOW) zielt darauf ab, gemeinsam mit geflüchteten Personen an drei Standorten (Berlin, Hannover, München) Gesundheitsförderung für Menschen mit Fluchterfahrung zu entwickeln. Das Konzept der Gesundheitsförderung bietet die Möglichkeit, soziale Determinanten in den Blick zu nehmen und das mentale, körperliche und soziale Wohlbefinden von Geflüchteten auf vielfältige Art und Weise in den Settings und Lebenswelten zu fördern. Neben dem Team der Ludwig-Maximilians-Universität München sind zudem Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens und der Zivilgesellschaft als Partner*innen beteiligt. Die Laufzeit des Forschungsprojektes beläuft sich auf drei Jahre, von 11/2019 bis 10/2022. www.qualitative-sozialforschung.soziologie.uni-muenchen.de
 
16. Januar 2020
Der Armutsbericht 2019 zeigt ein viergeteiltes Deutschland
Der Paritätische Armutsbericht 2019
30 Jahre nach Mauerfall ist Deutschland ein regional und sozial tief zerklüftetes Land, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Trotz eines erfreulichen Rückgangs der bundesweiten Armutsquote auf 15,5 Prozent (2018) zeichnen sich besorgniserregende Entwicklungen und neue Problemregionen insbesondere in Westdeutschland ab. Der Verband untersucht in der vorliegenden Studie die Armutsentwicklung auf Länder- und Regionalebene. In 35 von 95 Regionen ist die Armut laut Bericht zwischen 2008 und 2018 gesunken, darunter überwiegend in ostdeutschen Regionen. In gut einem Viertel aller Regionen ist die Armut im gleichen Zeitraum um mehr als 20 Prozent gestiegen. Der Paritätische identifiziert darüber hinaus eine Reihe neuer Problemregionen ("Die Abgestiegenen"), die inzwischen ebenfalls Armutsquoten aufweisen, die über dem Bundesdurchschnitt liegen. Besonders schlecht stellt sich die Entwicklung in Hessen dar: Gehörte das Bundesland vor zehn Jahren noch zum wohlhabenden Süden, ist die Armut in Hessen seitdem um 24 Prozent gestiegen und damit so stark wie in keinem anderen Bundesland. www.der-paritaetische.de
 
15. Januar 2020
Crowdfunding-Projekt in Hamburg
GoBanyo: Ehemaliger Obdachloser bringt Duschbus für Obdachlose auf die Straße
Genau wie alle anderen haben auch obdachlose Menschen ein Hygienebedürfnis. Oft fehlt ihnen jedoch die Möglichkeit zu duschen oder sie können es sich nicht leisten. Der ehemalige Obdachlose Dominik Bloh möchte es Menschen in Not ermöglichen, ihrer Körperpflege nachzugehen. Zu diesem Zweck hat er das Crowdfunding-Projekt GoBanyo gestartet. Dank des erfolgreichen Crowdfundings konnte ein gespendeter Bus zum Duschbus umgebaut werden. Seit Anfang Dezember ist er in Hamburg unterwegs. Der Duschbus GoBanyo fährt dorthin, wo gerade Duschen gebraucht werden. Die Nutzung ist kostenlos und die Gäste bekommen saubere Wäsche. Um dieses Vorhaben zu realisieren, haben sich rund um Dominik Bloh soziale Initiativen und Menschen zusammengefunden. Das Projekt ist gemeinnützig und für jede Spende dankbar. www.gobanyo.org
 
15. Januar 2020
Psychische Gesundheit
Münchens Mental Health Café
In München gibt es seit Kurzem ein Café, das sich dem Thema der psychischen Gesundheit widmet und Interessierten einen Ort zum Austausch bietet. Hier können Menschen offen über ihre Probleme sprechen. BERG & MENTAL ist Café, Laden und Seminarraum in einem. Neben dem normalen Café-Betrieb, werden Coachings, Seminare & Co sowie Event- und Abendveranstaltungen angeboten. Das Konzept verbindet Prävention, Information und Aufklärung mit Unterhaltung. www.bergundmental.de
 
13. Januar 2020
Ergebnisse eines qualitativen Forschungsprojekts
Handreichung „Was macht erfolgreiche interkulturelle Öffnung der Hospiz- und Palliativversorgung aus?“
Im Rahmen einer Nationalen Strategie wurde in der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland betont, dass jeder schwerstkranke und sterbende Mensch das Recht auf eine angemessene Begleitung hat und dass allen Betroffenen eine bedarfsgerechte qualitativ hochwertige Versorgung ermöglicht werden muss. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiierten 2017 eine Expert*innen-Runde, die den Fragen nachging, welche Probleme es bei der interkulturellen Öffnung im Rahmen der Hospiz- und Palliativversorgung gibt und welche Strategien für Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund hilfreich sein könnten. Aus diesen Treffen ist die Idee einer Handreichung zur interkulturellen Öffnung entstanden. Der wesentliche Inhalt der vorliegenden Handreichung beruht auf den Ergebnissen qualitativer Interviews von Versorgenden. www.palliativmedizin.med.uni-goettingen.de
13. Januar 2020
Heidelberg hat die bundesweit erste interkulturelle Grabanlage
Bestattungskultur im Wandel
Die Bestattungskultur ändert sich. Viele entscheiden sich gegen ein klassisches Grab auf dem Dorffriedhof. In Heidelberg gibt es nun die erste interkulturelle Grabanlage. Menschen unterschiedlicher Religion finden in einem Garten ihre letzte Ruhe. Mit dem einzigartigen Friedhofskonzept „Miteinander leben – miteinander gedenken“ will die Stadt Heidelberg unterschiedliche Bestattungsformen für ihre Bürger anbieten, die aus rund 100 verschiedenen Kulturen stammen. Auf einer Wiesenfläche wurde das außergewöhnliche Grabfeld gemeinsam mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner vor einem Jahr errichtet. Es gliedert sich in mitteleuropäische, orientalische, asiatische, mediterrane und alpine Bereiche. Baumbestattungsfelder und ein Trocken-Bachlauf mit Quellstein fügen sich in die 2.200 Quadratmeter große Anlage ein. Noch sind viele der 480 komplett gestalteten Grabstellen unbelegt. www.migazin.de
 
Ausblick auf Veranstaltungen
 
19.2.2020, Hannover
2. Versorgungsdialog 2029 – Gesundheit weiter gedacht
Um aktuellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen zu begegnen und dieses zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, bedarf es neuer Wege. Sektorenübergreifende Versorgungsstrukturen unter Einbeziehung der Digitalisierung stellen dabei einen entscheidenden Faktor für eine erfolgreiche und an Patient*innen orientierte Gesundheitsversorgung dar. Zusammen mit Ihnen möchte die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. (LVG & AFS Nds. e. V.) unter dem Titel „Versorgungsdialog 2029 – Gesundheit weiter gedacht“ aktuelle Problemstellungen und voraussichtliche Entwicklungen aufzeigen sowie Zukunftsvisionen der Versorgung entwickeln und diskutieren. Die im Jahr 2019 erfolgreich gestartete Veranstaltungsreihe richtet sich an Expert*innen aus Pflege und Medizin, Wissenschaft, Politik, Krankenkassen, an Leistungserbringende sowie an alle Interessierte. www.gesundheit-nds.de
 
3.3.2020, Stuttgart
Forschungsprojekt RESPOND: Ergebnispräsentation einer landesweiten Studie zur Gesundheit und Gesundheitsversorgung für Geflüchtete
Seit 2016 befasst sich das Forschungsprojekt RESPOND des Universitätsklinikum Heidelberg mit der gesundheitlichen Versorgung für Geflüchtete und der Identifizierung von Barrieren und Förderfaktoren in den Strukturen des Gesundheitssystems. Das Vorhaben wurde in Baden-Württemberg maßgeblich durch die Stadt-und Landkreise unterstützt. Auf der Veranstaltung werden die Ergebnisse der Studie präsentiert, wobei ein besonderer Fokus auf die regionale Versorgung von Geflüchteten im Rahmen der Anschlussunterbringung liegt. Gewonnene Erkenntnisse werden gemeinsam diskutiert und Handlungsoptionen für die Verbesserung der gesundheitlichen Situation für Geflüchtete abgeleitet. Dabei sollen insbesondere Chancen und Herausforderungen gemeindebasierter Ansätze erörtert werden. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an die unteren Aufnahmebehörden im Rahmen der vorläufigen Unterbringung Geflüchteter, Sozialarbeiter*innen sowie die Gesundheitsämter. www.respond-study.org
 
4. - 6.3.2020, Frankfurt am Main
Jahrestagung „Vom Wert der Wissenschaft für die Weiterbildung Älterer. Und umgekehrt?“
Die Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere (BAG WiWA) beschäftigt sich mit der Frage, was Wissenschaftlichkeit im Rahmen des Seniorenstudiums bedeutet und welche Rolle Wissenschaft für die Organisation von Lern- und Bildungsprozessen Älterer spielt. Außerdem soll die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit betrachtet werden, um auszuloten, welche Wirkung ältere Studierende auf das Lernen an den Hochschulen und auf die Gesellschaft haben. www.dgwf.net
 
5.3.2020, Köln
Statuskonferenz „Bewegung und Bewegungsförderung“
Am 5. März 2020 findet die Statuskonferenz zum Thema "Bewegung und Bewegungsförderung" der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln statt. Die 19. Statuskonferenz wird in Kooperation mit den Mitgliedsorganisationen der BVPG, dem Deutschen Olympischen Sportbund e. V. (DOSB) und dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) veranstaltet. Ziel der Veranstaltung ist es, das Potenzial von Bewegung in der Prävention und Gesundheitsförderung bekannt zu machen und zu diskutieren, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren und allgemein die Bewegung zu fördern. www.bvpraevention.de
 
8. - 10.3.2020, Berlin
Kongress „Armut und Gesundheit 2020“
Die zeitliche Nähe zum internationalen Frauentag (am 8. März) nimmt der Kongress zum Anlass, genderspezifische Fragestellungen stärker in die Diskussionen um den Health in All Policies-Ansatz und die politischen Gestaltungsspielräume einzuweben. Das Motto für den Kongress Armut und Gesundheit 2020 lautet daher: „POLITIK MACHT GESUNDHEIT. GENDER IM FOKUS“. Fragen wie: „Wo liegen Spannungsverhältnisse zwischen Politik, Macht und Gender? Wie kann sich die medizin- und naturwissenschaftlich geprägte (Public Health-) Wissenschaft und Praxis dem Verständnis von Gender als sozialer Konstruktion nähern und die binäre Geschlechterkonstruktion hinter sich lassen? Welche Bedeutung haben genderrelevante Fragestellungen für die Handlungsfelder Gesundheitsförderung und Prävention?“, stehen im Zentrum der Diskussion. www.armut-und-gesundheit.de
 
11. - 14.3.2020, München
60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
Die Tagungsleitung sowie der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) laden Sie herzlich zur DGAUM2020 nach München ein. Unter der Schirmherrschaft von Jens Spahn erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Jubiläumskongress der DGAUM ein abwechslungsreiches wissenschaftliches Programm, das die gesamte Vielfalt der Arbeits- und Umweltmedizin widerspiegeln wird. www.dgaum.de
 
12. - 13.3.2020, Dresden
DGUV-Fachtagung „Prävention und Gesundheitsförderung in Schulen“
Die Kultusministerkonferenz (KMK), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) widmen sich 2020 in ihrer regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Fachtagung aus der Reihe "Prävention und Gesundheitsförderung in Schulen" dem Thema "Sport, Spiel und Bewegung". Entsprechend der Leitidee "Gute gesunde Schulen entwickeln" richtet sie sich vor allem an die Fachebenen aus den Bereichen Schulentwicklung, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Sport- und Bewegungsförderung. Es werden Tagungsgäste von Kultusministerien bzw. Schulsenatsbehörden, Unfallversicherungsträgern, Ministerien, politischen Gremien und Sportverbänden, aber auch von gesetzlichen Krankenkassen und bundesweit agierenden Organisationen erwartet. www.dguv.de
 
12. - 13.3.2020, Berlin
Deutscher Pflegetag 2020
Der Deutsche Pflegetag am 12. und 13. März in Berlin ist Deutschlands führender Pflegekongress. Die Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops richten sich an Manager*innen, Pflegefachkräfte, Pflegeschüler*innen und Pflegeinteressierte gleichermaßen. www.deutscher-pflegetag.de/
 
24.3.2020, Köln
Fortbildung „Kinderschutz im Gesundheitswesen – Eine Standortbestimmung“
Kinderschutz ist ein zentrales Element in der Sozialen Arbeit, auch im Kontext Klinischer Sozialarbeit. Durch die Gründung von multiprofessionellen Kinderschutzgruppen an Krankenhäusern und Empfehlungen, die in der medizinischen Kinderschutzleitlinie formuliert werden, gewinnt das Thema an praktischer Relevanz für Kolleginnen und Kollegen in der Pädiatrie und im Umgang mit Erwachsenen, die besonderen Belastungen ausgesetzt sind und Verantwortung für Minderjährige tragen. Die Fortbildung wird einen Einblick in den aktuellen Stand des medizinischen Kinderschutzes bieten, Auszüge der Kinderschutzleitlinie vorstellen und medizinische Aspekte der Diagnostik und Behandlung sowie die Kooperation mit der Jugendhilfe und die Arbeit von Kinderschutzgruppen thematisieren. www.dvsg.org
 
23.4.2020, Offenbach am Main
Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Soziale Stadt in Hessen“
Dieses Jahr wird das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt" 20 Jahre alt. Dies ist der Anlass, im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung im April 2020 auf die Erfolgsgeschichte der „Sozialen Stadt" zurück zu blicken und Bilanz zu ziehen. Zu dieser besonderen Veranstaltung haben bereits der zuständige Staatsminister Tarek Al-Wazir und der Staatssekretär Jens Deutschendorf vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ihre Teilnahme zugesagt. Des Weiteren werden zahlreiche Akteur*innen und Partner*innen aus 20 Jahren „Soziale Stadt" in Hessen zu Wort kommen. Und es werden Beispiele gelungener Bürgerbeteiligung vorgestellt. www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Telefon: 069-713 76 78-0
Fax: 069-713 76 78-11
E-Mail: mara.springer@hage.de
Internet: www.hage.de
 
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