Weltweite WHO-Studie

Bewegungsmangel ist ein globales Problem

Weltweit bewegen sich jede 3. Frau und jeder 4. Mann zu wenig. Der Mangel an körperlicher Aktivität ist laut einer Studie der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) vor allem in reicheren Ländern weit verbreitet. Die in der medizinischen Fachzeitschrift “The Lancet Global Health” veröffentlichten Daten weisen darauf hin, dass die WHO ihr Ziel, den Bewegungsmangel der Weltbevölkerung bis 2025 um 10 % zu senken, kaum erreichen kann. Am weitesten verbreitet ist Bewegungsmangel mit 39,1 % in Lateinamerika und in der Karibik, am seltensten ist er mit 16,3 % in Ozeanien. Zwischen 2001 und 2016 stieg die Prävalenz der körperlichen Inaktivität in den westlichen Ländern mit hohem Einkommen um mehr als 5 Prozentpunkte (von 30,9 auf 36,8 % an). Deutschland gehört laut der Untersuchung neben Brasilien, Bulgarien, den Philippinen und Singapur übrigens zu den Ländern mit dem größten Anstieg (mehr als 15 %).

Quelle: WHO