Präventive Maßnahmen zur Vermeidung frühkindlicher Karies

Zusätzliche Leistungen für Kleinkinder

Am Januar 2019 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Vorsorgemaßnahmen für die Zahngesundheit bei Kindern ausgeweitet. Um frühkindliche Karies zu verhindern wurden drei zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen und die Herabsetzung der Altersgrenze von Früherkennungsuntersuchungen vom dritten Lebensjahr auf den sechsten Lebensmonat beschlossen. Die Untersuchungen sind zeitlich auf die U-Untersuchungen abgestimmt. Kinder zwischen dem 34. Lebensmonat und dem vollendeten 6. Lebensjahr haben weiterhin unverändert Anspruch auf drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen.

Die geplanten Maßnahmen sollen ein gutes Gesundheitsverhalten schulen und zur Prävention von Karies, Zahnfleischentzündungen, Zahnverlust und entsprechenden Folgeerkrankungen insbesondere bei vulnerablen Zielgruppen beitragen. Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Veröffentlichung im Bundesanzeiger, frühestens jedoch am 1. Juli 2019, in Kraft. Die Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses folgt hier.

Quelle: Gemeinsamer Bundesauschuss