Europäischer Gesundheitsbericht 2018 der WHO

Zahl der Länder mit Strategien zur Bekämpfung von Ungleichheiten steigt

Trotz gewaltiger Unterscheide zwischen den einzelnen Mitgliedsländern offenbart der Europäische Gesundheitsbericht 2018, dass die Menschen insgesamt länger leben, es weniger Todesfälle durch Unfälle gibt, die Impfquote steigt und die Anzahl frühzeitiger Tode sinkt. Demgegenüber steht der besorgniserregende Anstieg an Menschen mit Übergewicht oder Adipositas. Die Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten bei den Indikatoren in Bezug auf die sozialen Determinanten von Gesundheit – Kindersterblichkeit, Lebenserwartung, Grundschulbesuchsquote und Arbeitslosigkeit – haben sich verringert. Erfreulicherweise ist die Zahl der Länder, die Strategien zur Bekämpfung von Ungleichheiten eingeführt haben, von 29 der 53 Länder der Region im Jahr 2010 auf 42 Länder im Jahr 2016 gestiegen. Alle drei Jahre veröffentlicht die WHO einen Bericht, um die Fortschritte und Trends hinsichtlich der Verwirklichung der Ziele von „Gesundheit 2020“ aufzuzeigen.

Quelle: WHO