Über Sportland Hessen bewegt

Für Hessen wird festgestellt, dass es eine Vielzahl von Programmen und Projekten für mehr Bewegung von höchst unterschiedlichen Institutionen mit weit voneinander abweichenden Qualitäten gibt. Diese bunte Vielfalt wird durchaus positiv gewertet und soll nicht verhindert oder gebremst werden – im Gegenteil. Für ein wirksames Handeln fehlt allerdings eine langfristig angelegte gemeinsame Strategie. Um die hessische Bevölkerung zur gesundheitsförderlichen Lebensweise anzuregen, bedarf es eines ganzheitlichen Lösungsansatzes.

Daher haben das Hessische Ministerium des Innern und für Sport und der Landessportbund Hessen im Themenfeld „Sport und Gesundheit“ einen Schwerpunkt der Sportentwicklung in Hessen für die nächsten Jahre setzen wollen und 2017 das Landesprogramm „Sportland Hessen bewegt“ auf den Weg gebracht.

Die hessischen Bürgerinnen und Bürger sollen – entlang der Lebensspannen „Gesund Aufwachsen“, „Gesund Bleiben“ und „Gesund Altern“ - unterstützt und begleitet werden, sich mehr zu bewegen, sich gesünder zu ernähren und entspannter zu sein, um möglichst lange gesund und selbstständig zu bleiben, ganz nach dem Motto: „Alle Hessen bewegen sich mehr!“.

Die Menschen sollen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und damit ihre Lebenskompetenzen zu stärken. Die Rahmenbedingungen werden so entwickelt, dass verhältnispräventive und verhaltenspräventive Maßnahmen wirksam werden.
Es gilt dabei, alle drei Lebensphasen vom Kindes- bis ins hohe Lebensalter zu berücksichtigen.

Kernaspekte sind hierbei

  • das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung des Themenkomplexes „Bewegungsförderung /Gesundheitsförderung durch Bewegung“ zu schärfen,
  • die Angebotsstrukturen über alle Lebensphasen hinweg vom Kindes- bis ins hohe Lebensalter auszubauen,
  • die Qualität der Angebote zu sichern und mehr noch, kontinuierlich zu verbessern
  • sowie einen Beitrag zur Vernetzung vieler gesundheitsfördernder Bemühungen in Hessen zu leisten.

Mit dem Landesprogramm „Sportland Hessen bewegt“ soll der Bereich Sport und Gesundheit bzw. das Themenfeld der Bewegungsförderung gemeinsam mit verschiedenen beteiligten Ministerien und weiteren Partnern zukunftsorientiert weiterentwickelt werden. Die hessische Bevölkerung kann nur dann animiert werden, sich mehr zu bewegen, sich gesund zu ernähren und entspannt zu leben, wenn möglichst viele relevante Partner zusammenarbeiten und ihre Maßnahmen koordinieren. Hierzu gehören neben dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) sowie dem Landessportbund Hessen unter anderen:

  • Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HMSI
  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV
  • Hessisches Kultusministerium (HKM
  • Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW
  • Träger der gesetzlichen Kranken-, Unfall-und Rentenversicherungen
  • Sowie weitere Partner aus Wissenschaft und Praxis

Organigramm der Programmstruktur

Auf Arbeitskreisebene sollen für die verschiedenen Lebensphasen sowie für den lebensphasenübergreifenden öffentlichen Raum Ideen für Umsetzungsprojekte im Sinne der Handlungsziele entwickeln und konkretisiert werden.

Von Bewegungschecks bis hin zu Bewegungskoordinatoren in Kommunen wurden vom Landesprogramm Sportland Hessen bewegt bereits einige Vorhaben in die Wege geleitet.

Mehr dazu unter Projekte und Maßnahmen von Sportland Hessen bewegt.