Dokumentation der Landeskonferenz "Altersbilder im Wandel"
Im Jahr 2030 wird fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland 65 Jahre und älter sein. Auch wenn das Alter nicht mit Einschränkungen, Krankheit und Pflegebedürftigkeit gleichzusetzen ist, nimmt die Häufigkeit von chronisch-degenerativen Erkrankungen mit zunehmenden Alter zu. Der Gesundheitszustand, das Wohlbefinden und die Lebensqualität können jedoch durch den individuellen Lebensstil, die soziale Integration und Teilhabe sowie durch eine entsprechende medizinische Versorgung verbessert werden.
Ein erfolgversprechender Ansatz ist die Gesundheitsförderung in den konkreten Lebenswelten älterer Menschen. Diese Lebenswelten sind für Menschen im Alter von 60+, die im Übergang vom Erwerbsleben zum Ruhestand oder bereits nicht mehr im Beruf stehen, insbesondere die Kommunen, Stadtteile, Nachbarschaften und Unternehmen/Betriebe. Um hier ältere Menschen mit Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention zu erreichen, sind jedoch stärker als bisher gemeinsame und vielfältige Anstrengungen der Akteure vor Ort nötig.