Weltgesundheitsgipfel 23.10. - 26.10.2011 in Berlin

Experten sind sich einig: Wir brauchen ein Bündnis für Gesundheit

Auf dem Weltgesundheitsgipfel, der gestern endete, kamen vier Tage lang mehr als 1200 führende Persönlichkeiten aus über 70 Nationen zusammen, um sich über globale Gesundheitsthemen auszutauschen. Experten aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Zivilgesellschaft waren sich einig: Wir brauchen eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit, um die Herausforderungen wie die weltweite Zunahme chronischer Krankheiten und die Gesundheitsfolgen des Klimawandels zu bewältigen.

Hierzu hat der Gipfel einen wichtigen Beitrag geleistet. Die Teilnehmer forderten eine intensivere Zusammenarbeit, die auf einem klaren Bekenntnis zur Stärkung der Gesundheitssysteme und nachhaltigen Entwicklungen basieren muss. Die momentane Fragmentierung in der Gesundheitsforschung und -versorgung schadet besonders den Entwicklungsländern.

Der Weltgesundheitsgipfel betonte, dass globale Gesundheit auf nationaler Ebene anfange. Ein Bündnis für Gesundheit zwischen den politischen Ressorts kann gemeinsame Strategien auch mit Wissenschaft und Wirtschaft ermöglichen. Dies kann gleichzeitig eine Matrix auf internationaler und europäischer Ebene sein.

Quelle: PM Charité Berlin – World Health Summit

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