Neuerungen in den Fach- und Fördergrundsätzen zur Landesförderung Frühe Hilfen, Prävention und Kinderschutz in Hessen

Teil D: Kooperation und Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen

Das Land Hessen fördert voraussichtlich bis 2024 nun auch Projekte, die die Kooperation und Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen im Fokus haben. Mit der Förderung sollen niedrigschwellige Angebote insbesondere im Bereich der Frühen Hilfen in den Kommunen gefördert werden, die auf eine engere strukturelle Vernetzung zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe ausgerichtet sind. Ziel ist die Verbesserung der gegenseitigen Überleitung von Familien zwischen dem Gesundheitswesen und den Angeboten der Frühen Hilfen bzw. weiteren regionalen Unterstützungsangeboten für Eltern und Kinder.

Gefördert werden können Projekte und Maßnahmen aus den Bereichen Prävention und Kinderschutz, wie zum Beispiel:

  • Maßnahmen der Fortbildung und Koordination von Fachkräften,
  • Maßnahmen der Elternberatung und Elternunterstützung,
  • Maßnahmen zur Förderung der Elternkompetenz,
  • frühpräventive Projekte inkl. der evtl. erforderlichen wissenschaftlichen Begleitung,
  • Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Evaluationen
  • Maßnahmen im Rahmen des Landesaktionsplans gegen sexuelle Gewalt und Ursachenforschung im Hinblick auf sexuelle Gewalt.

Antragsberechtigt sind kommunale und freie Träger, wissenschaftliche Institute und sonstige Anbieter.

Hier finden sich die aktualisierten Fach- und Fördergrundsätze als pdf. Dokument: