Hessische Koordinierungsstelle für Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC)

Die Hessische Koordinierungsstelle für Gesundheitliche Chancengleichheit engagiert sich für die Gesundheitsförderung und Prävention von sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen und unterstützt die Akteure in den Kommunen beim Aufbau von integrierten kommunalen Strategien.

Die Gesundheit des Einzelnen wird über den gesamten Lebenslauf hinweg entscheidend durch die soziale Lage beeinflusst. Die gesundheitliche Chancengleichheit in Deutschland zu verbessern und die Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten zu stärken – das sind die Leitmotive des Kooperationsverbundes „Gesundheitliche Chancengleichheit“

Dem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiierten Verbund gehören 66 Organisationen an. Die Aktivitäten zielen auf die Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure, auf eine Förderung fachübergreifender, multiprofessioneller Vernetzung und auf die Verbesserung des wechselseitigen Transfers zwischen Wissenschaft und Praxis ab. Schwerpunktthemen des Verbundes sind die Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen, Arbeitslosen, Älteren, bei Geflüchteten sowie im Quartier. Die zentralen Aufgaben sind die Qualitätsentwicklung, die Verbreitung guter Praxis in Deutschland und die Stärkung des kommunalen Partnerprozesses “Gesundheit für alle”.

Ziel ist es, die Entwicklung von Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention in den Städten und Kommunen zu fördern. Das Leitmotiv der „Gesundheit für alle“ heißt dabei gerade auch, vulnerable Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und Konzepte zu entwickeln, die diese auch erreichen. Im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Qualifizierungsangeboten möchten wir den Zugang zum Thema Prävention für Akteure auf kommunaler Ebene erleichtern und beim Aufbau qualitätsorientierter Präventionsprojekte und -strategien gezielt unterstützen.

Die Aufgabenfelder der KGC Hessen

  • Sensibilisierung zum Thema gesundheitliche Chancengleichheit/ Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten z. B. durch Vorträge und Workshops
  • Erstberatung zum Aufbau von integrierten kommunalen Strategien
  • Begleitung und Unterstützung von Akteuren und Projekten beim Ausbau von Präventionsketten
  • Unterstützung bei der Strukturbildung und Vernetzung der Akteure in Kommunen z. B. durch Austauschtreffen und durch die Austauschplattform inforo online
  • Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für MultiplikatorInnen zum Thema Qualitätssicherung z. B. durch Lernwerkstätten zum Thema Good-Practice-Kriterien des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Durchführung von Veranstaltungen und Fachtagungen zu spezifischen Themen der gesundheitlichen Chancengleichheit
  • Beispiele guter Praxis der Gesundheitsförderung von sozial Benachteiligten in Hessen identifizieren und transparent machen
  • Unterstützung des Wissenstransfers zwischen Forschung und Praxis

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hessen ist bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAGE) e. V. seit 2017 wieder personell besetzt. Sie ist Teil des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit und wird gefördert durch die Mittel der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), über die BZgA sowie durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI).

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Hessischer Gesundheitspreis

Ansprechpartner

Béatrice Frank

Telefon: 069-713 76 78 -27
beatrice.frank@hage.de

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jonathan.sandner@hage.de

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Telefon: 069-713 76 78 -24
rajni.aggarwal@hage.de

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