Gute Arbeit - Gute Qualität?

Neuigkeiten aus dem Projekt "Gesundheitsförderung in Lebenswelten - Entwicklung und Sicherung von Qualität"

Die HAGE ist an dem bundesweiten Vorhaben „Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität“ beteiligt und führte als ersten Baustein des Projektes eine settingsspezifische Bestandsaufnahme mit Akteurinnen und Akteuren der hessischen Kinder- und Familienzentren durch. Als Ort der Gesundheitsförderung stand das Setting Kinder- und Familienzentren im Fokus, da sie u.a. Teil eines kommunalen Netzes der Prävention, Gesundheitsförderung und sozialen Unterstützung sind.

Auf Grundlage von Fokusgruppen führte die HAGE zudem eine schriftliche postalische Befragung von Akteurinnen und Akteuren (Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser und deren Träger sowie weitere Einrichtungen für Kinder zwischen 3-6 Jahren) durch. Es wurden 487 Einrichtungen angeschrieben. Der Rücklauf mit 99 validen Fragebögen entspricht 20%.

Die Hessische Regionalkonferenz „Gute Arbeit– Gute Qualität?“ fand am 14.01.2015 in Frankfurt am Main statt. Hier wurden ebenfalls Wünsche, Erwartungen und Bedarfe der Akteurinnen und Akteure in Familienzentren an die Zugänge und Instrumente der Qualitätssicherung thematisiert und diskutiert. Ziel der Regionalkonferenz war es zudem den Aufbau eines Kompetenznetzwerkes für Qualitätssicherung in gesundheitsfördernden Settings in Hessen einzuleiten. Auf der Regionalkonferenz ermittelte Bedarfe wurden bereits von der HAGE aufgegriffen. Im April findet ein erster Workshop zur Evaluation von gesundheitsförderlichen Aktivitäten statt.

Vorträge von den Hauptreferentinnen der Regionalkonferenz, Frau Prof. Dr. Kolip und Frau Dr. Goldapp, finden Sie hier.

Der Gesamtbericht des Projektes sowie der Ergebnisbericht der hessischen Bestandsaufnahme werden in Kürze veröffentlicht. Erste Ergebnisse wurden bereits auf der Bundeskonferenz am 26.01.2015 in Berlin vorgestellt. Vorträge der Bundeskonferenz können heruntergeladen werden unter www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

Seit Mitte 2014 fördert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das bundesweite Vorhaben „Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität“. Ziel des Projektes ist es, die Qualitätssicherung stärker in der täglichen Praxis der Gesundheitsförderung in den Lebenswelten, sog. Settings zu verankern. Hintergrund ist der ausbaufähige Transfer von Qualitätssicherungsinstrumenten und ihre Umsetzung in der Praxis. Die Fragestellung, wie Praktikerinnen und Praktikern in Settings die Nutzung dieser Instrumente erleichtert werden kann, war handlungsleitend für bundesweite Fokusgruppen und Regionalkonferenzen. In einem weiteren Baustein sollen landes- und bundesweite Kompetenznetzwerke für Qualitätssicherung in gesundheitsfördernden Settings aufgebaut werden. Hierfür wird ein Multiplikatorenkonzept entwickelt, um Praktikerinnen und Praktiker bei der Auswahl und Anwendung von Instrumenten und Verfahren der Qualitätssicherung zu unterstützen.

Hessischer Gesundheitspreis

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Zum Projekt “Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität” geht es hier.