"Leben mit dem Tod - Kann ich das?"

6. Marburger Symposion für Palliativmedizin und Hospizarbeit und 8. Hessischer Palliativtag

am 08. März 2014
Hörsaalgebäude der Philipps-Universität Marburg

Die Hospizbewegung hat in den letzten Jahrzehnten einen wesentlichen Platz im öffentlichen Bewusstsein erlangt. Immer mehr Menschen engagieren sich in ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativeinrichtungen, sei es im Rahmen ihrer Berufstätigkeit, sei es als Ehrenamtliche. Und so stellt sich immer in der alltäglichen Begegnung mit dem Sterben die Frage: Leben mit dem Tod – Kann ich das (überhaupt)? Diese Frage stellt sich immer wieder, vielleicht als „Kann ich das noch?“ Wir alle, die sich in der Begleitung Sterbender haupt- und ehrenamtlich engagieren, brauchen Hilfen. Vielleicht ist uns das am Anfang oft nicht bewusst und die Begeisterung für die gefundene Aufgabe lässt uns unsere eigenen Bedürfnisse übersehen. Aber irgendwann kommt sie, die Frage: „Was hilft uns in der Sterbebegleitung?“

Erfahrene Referenten wurden eingeladen, teilweise sozusagen „Urgesteine der Hospiz- und Palliativbewegung“ wie Professor Friedemann Nauck, Ruthmarijke Smeding oder Beate Augustin. Mit der Psychologin Maria Haskamp konnte eine Referentin gewonnen werden, die sich im Rahmen eines Forschungsprojektes mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Die emeritierte Marburger Sprechwissenschaftlerin Frau Prof. Christa Heilmann wird sich dem Thema aus Sicht einer ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterin nähern. Aber auch Mitarbeiter, die durch ihre tägliche Arbeit mit sterbenden Menschen viel Erfahrung gewonnen haben, wollen unter anderem in einer Reihe von Workshops ihre Erfahrungen teilen.

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:
Marburger Symposion für Palliativmedizin und Hospizarbeit und Hessischer Palliativtag